Monokulturen von Mais und Raps für den Biosprit, Vögel und Fledermäuse zerhackende Windräder… Im Kampf gegen den Klimawandel werden unsere Lebensgrundlagen vernichtet – und alle machen dabei mit.

Von Marco Maier

Über das große Insektensterben und die Auswirkungen auf die globale Nahrungsmittelkette haben wir bereits mehrfach berichtet. Die Gründe dafür sind auch weitestgehend bekannt: der großflächige Anbau von Monokulturen und damit einhergehend auch ein umfangreicher Einsatz von Pestiziden, weil diese Form der Landwirtschaft für sogenannte Schadinsekten im wahrsten Sinne des Wortes ein „gefundenes Fressen“ ist.

Und was hat die „grüne Politik“ damit zu tun? Viel. Auch wenn man gerade in Sachen Lebensmittel immer wieder „Bio“ und „regional“ einfordert – bei der Gewinnung von Ethanol und „Biodiesel“ reicht auch die konventionelle Landwirtschaft (oder eben auch die Ausbringung GMO-Saatgut). Große Flächen weltweit werden inzwischen für den „Biosprit“ aufgewendet, welcher sich wiederum nur durch großflächigen Anbau zur Produktion lohnt. Doch das führt zu massiven Schädigungen in der Tierwelt.

Egal ob es nun die Insekten sind oder aber auch die tierischen Bewohner wie Hasen, Vögel, Igel usw. – sie alle werden dezimiert. Auch das hat massive Auswirkungen auf unser Ökosystem. Und wahrscheinlich sogar noch schlimmere als ein paar Gas- oder Kohlekraftwerke, oder mit fossilen Kraftstoffen betankte Autos. Immerhin ist CO2 auch ein wichtiger Nährstoff für die (auf Kohlenstoff basierende) Biomasse unseres Planeten, bei der eine höhere CO2-Konzentration auch ein verbessertes Pflanzenwachstum mit sich bringt.

Inwieweit der vom Menschen verursachte Anstieg des CO2-Gehalts tatsächlich Auswirkungen auf das globale Klima hat, ist umstritten, zumal das Gas schwerer als die Luft ist und somit weitestgehend in Bodennähe verbleibt, wodurch „Treibhaus-Experimente“ im kleineren Maßstab verzerrte Ergebnisse mit sich bringen. Dennoch greift man wegen des Kohlendioxids massiv in die Natur ein und sorgt so für enorme Verwerfungen in Flora und Fauna – Insektensterben und Reduktion der Artenvielfalt inklusive.

Eine wirkliche „grüne“ Politik würde darauf abzielen, strukturelle Veränderungen auf globaler Ebene schrittweise umzusetzen, anstatt mit Hauruck-Maßnahmen (wie der irrsinnigen fehlgeplanten „Energiewende“, die mehr Schaden als Nutzen verursacht) die menschliche Zukunft aufs Spiel zu setzen. Denn auf klimatische Veränderungen kann sich unsere Spezies einstellen, doch wenn wir (aus Profitgier und ideologischer Verblendung) unsere eigene Nahrungsmittelversorgung von Grund auf zerstören, haben wir ein großes Problem.

Der Klimawandel ist (wie auch frühere Eis- und Kaltzeiten) eine Herausforderung für die Menschheit, das ist klar – doch die Erhaltung der Artenvielfalt der globalen Biomasse und eine einigermaßen intakte Nahrungsmittelkette ist ungemein wichtiger. Die pseudogrüne Politik von heute ist der falsche Weg dafür. So vernichten wir uns unter Huldigung der nach Profiten strebenden Klimareligion nur selbst.

9 KOMMENTARE

  1. Von den Grünen kann ich nichts mehr hören.
    Essenz: sie haben es fertig gebracht selbst die schöne, grüne Farbe zu mißbrauchen.
    Grüne steigen über alles hinweg. Das haben sie schon mehrfach und voran an den Toten im Kosovo gezeigt. Sie gehören auf den obersten Platz der Liste der Wortbrecher.

  2. Super Artikel!
    Die pedophile Mörderbande oder auch die Grünen genannt, tun mehr gegen die natur als für sie.

    Leider ist die Masse so massiv gehirngewaschen, dass man denen das gar nicht verklickern kann.
    Die verstehen auch nicht, dass co2 wichtiger Bestandteil ist und man hier ein unnötigen krieg gegen führt.
    Zumal 90% alles co2´s durch die Ozeane und ihre Lebewesen entsteht. Glaube Algen sind da ein großer co2 produzent.

  3. Da gibt es kein Entrinnen mehr, die Menschheit entleibt sich schon seit über 200 Jahren langsam aber sicher selbst und wird über kurz oder lang das Ende der Fahnenstange erreichen, das Artensterben und die Naturvernichtung durch unüberlegten Raubau wird rasante Formen annehmen und hinzu kommt noch die Überpopulation, die uns den Rest in weiteren 200 Jahren geben wird und froh können alle sein, wenn sie aus Altersgründen das nicht mehr miterleben müssen, das wird furchtbar werden und über allem stehen unsere Qualitätspolitiker, die diesen Begriff nicht annähernd verdient haben und die Kirchen faseln immer noch von der Krone der Schöpfung, wobei das noch nie gestimmt hat, denn wenn jemand die Schöpfung zerstört dann diese Krone in Bezug auf Unvernunft und Gier, aber dennoch wird sich das Rad der Geschichte nicht mehr zurückdrehen lassen und die Umverteilung der Bevölkerung ist ja schon das erste Zeichen, daß etwas aus dem Ruder läuft, anderes wird folgen und das Ende ist nicht mehr zu verhindern, weil der Mensch auch garnicht fähig ist, über seine eigene Lebensspanne hinaus zu denken und das wird folgenden Generationen zum Verhängnis.

    • „Da gibt es kein Entrinnen mehr“

      Der angefütterte, verwöhnte Mensch in einer Blase, von der andere jeden Moment die Luft rausnehemen können, so denn sie wollen,
      verhält sich leider so.
      Er tut so gut wie nichts für ein Stop!
      So kommt es wie es kommen muß.

      • Wie konnte es so weit kommen, dass die Menschen in der Eu bzw. in der gesamten „westlichen Welt“ die Entscheidung über das eigene Schicksal weitestgehend aus der Hand gegeben haben?.

        Das wir „Regierungen“ gewählt haben, die ihrer fundamentalsten sozialen Verantwortung nicht gerecht geworden sind und wirtschaftliche Machtkonzentrationen zugelassen haben, die ihnen (uns) nach Belieben die Richtlinien der Politik diktieren, ist nur die eine Seite. Auf der anderen Seite sehe ich uns in der Verantwortung, die Wähler, die Bürger. Wir haben einem System nicht Einhalt geboten , dass uns im Banne von Materialismus, Konsum, abstumpfender Unterhaltung, Körperkult und Oberflächlichkeiten hält. Während die Masse sich wohl dabei fühlt, erkennt der kritische Mensch mehr und mehr seine Ohnmacht.

        Bedauerlich und besorgniserregend finde ich zudem beobachten zu müssen, dass Massen an jungen Menschen sich scharenweise von „faulen“ Ideologien instrumentalisieren lassen, denen zulaufen, die sie einer kulturellen Wurzellosigkeit zuführen.

  4. Wer GRÜN wählt, kann nur links,naiv oder dumm sein !
    Diese Deutschlandhasser und Verbotspartei gehört auf dem Prüfstand und das schon lange……

  5. Das die GRÜNEN da stehen, wo sie jetzt im Moment sind, verdanken sie nur der Systempresse und TV…. die nichts auslassen um die Grünen hochzupuschen – es vergeht kein Tag ohne irgendwas über den Grünen zuhören, keine Talkrunde ohne die Grüünen – warum wohl !?

    • Richtig, ein Partei aus der Retorte der Geheimdienste und Verbündeten – der Politverbrecher.
      Der Grün Wähler bestenfalls der nützliche Idiot dazu.

  6. Ähm Entschuldigung, aber was hat Biosprit mit den Grünen zu tun?
    Gar nichts. Die großen Fördertöpfe in der EU haben rein gar nichts mit den Grünen zu tun. Das ist ganz klar Unions-Politik.
    Ein bisschen Rechereche würde ihnen gut tun.

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