Martin Sellner, Identitäre Bewegung Österreich. Bild: Youtube
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Wegen einer Spende des Attentäters von Christchurch an die Identitäre Bewegung versucht man nun seitens der österreichischen Bundesregierung dieser den Garaus zu machen.

Von Eva Maria Griese

Das Attentat eines tatsächlichen Rechtsextremen auf eine Moschee in Christchurch, Neuseeland mit 50 Toten hat Auswirkungen bis nach Österreich. Die Bundesregierung läuft Gefahr, alle Identitären Patrioten wegen einer Spende des Täters – persönlich an Martin Sellner vor einem Jahr – in Sippenhaft nehmen zu wollen.

Kein Geheimdienst der Welt ahnte bis zuletzt etwas von den Terrorplänen des Einzeltäters – auch Martin Sellner nicht, der sich damals standardmäßig für die Spende bedankte. Zu keiner Zeit gab es irgendwelche Verbindungen zwischen Martin Sellner oder der Identitären Bewegung mit dem Terroristen. Obwohl es zum damaligen Zeitpunkt kein Indiz dafür geben konnte, dass irgendetwas mit der Spende nicht in Ordnung sei, wird nun versucht, Sellner und der IB einen Strick daraus zu drehen.

Kanzler Sebastian Kurz kündigte an, man werde mit der „vollen Härte des Gesetzes“ gegen derartiges Gedankengut vorgehen. Es brauche Aufklärung, ob es hier „Machenschaften im Hintergrund“ gegeben habe.

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„Keine Toleranz für gefährliche Ideologien“, sagte der österreichische Kanzler, da sollte er mal nach links schauen anstatt nach rechts

Der „alte Kontinent“ läuft Gefahr, seine Identität zu verlieren. Europa wird 70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg erneut von einer politischen Ideologie bedroht. Diesmal sind die Merkmale sehr großzügig interpretierte Menschenrechte, eine von EU und UNO forcierte Einwanderung in unsere Sozialstaaten und eine Toleranz bis zur Selbstaufgabe in den Zielländern, allen voran Deutschland.

Identitäre sind engagierte Realisten, aber sicher keine Terroristen

Sie verwehren sich gegen bedingungslose Einwanderung in unser Sozialsystem, haben erkannt, dass echte Integration nur in Einzelfällen funktioniert und das Fortbestehen unserer eigenen, gewachsenen Vielfalt und Kultur bereits mittelfristig gefährdet ist. Den hauptsächlich muslimischen Einwanderern wird zugestanden, dass sie an ihren Gebräuchen und Werten festhalten und sich in eigenen Stadtteilen einrichten – während sich die „schon länger hier Lebenden“ den Befindlichkeiten und Ansprüchen der angeblich nur Schutz-Suchenden unterordnen sollen. In Deutschland kamen im vergangenen Jahr 160.000 Migranten an, das entspricht einer Großstadt. Ab einem Anteil von 16 Prozent Muslimen ist laut Bevölkerungswissenschaftlern die Islamisierung eines Landes irreversibel.

Mit der Aktion „Defend Europe“ hat Martin Sellner auf die kriminelle Kooperation von Staaten, NGOs und Schleppern im Mittelmeer aufmerksam gemacht

Während die EU, wie Ungarn kürzlich aufgedeckt hat, 1,8 Mrd. Euro für Förderer der Migration bereitstellt, Visa für Migranten einführt und bereits 66.000 von ihnen mit Prepaid-Kreditkarten ausgestattet hat. Das sagte Ungarns Staatssekretär Csaba Dömötör am 20.02.2019 in einer Pressekonferenz. Laut neuesten Meldungen wird der Migrationspakt sogar verpflichtend. In Algerien leben 1 Million Menschen mit französischem Pass, sie könnten wegen der Unsicherheiten durch die Proteste gegen den Endlos-Präsidenten Bouteflika ohne weiteres in die EU einreisen.

54 Prozent der 160.000 deutschen Asylwerber im vergangenen Jahr kamen übrigens ohne Papiere

Ach so, ich vergaß – das kann ja seit September 2015 durch die Selbstermächtigung Merkels – diesmal ganz ohne Selbstermächtigungsgesetz – sowieso jeder.
Den Identitären wird vorgeworfen, sie würden von einer „Umvolkung“ reden und quasi Verschwörungstheorien verbreiten. Im November 2017 stimmte das Europäische Parlament (EP) für die Neuansiedlungsquoten. Sie wollten einen dauerhaften und obligatorischen Verteilungsmechanismus, und wenn jemand nicht daran teilnehmen möchte, werden Strafen verhängt. Sie haben dieses Konzept nicht widerrufen und werden es formal einführen, betonte der ungarische Staatssekretär Dömötör in seiner Pressekonferenz.

Österreichs Regierung sollte froh sein, dass es kluge Köpfe wie Martin Sellner gibt, die einer romantisierenden linken Ideologie mutig gegenübertreten

Ihn jetzt in Sippenhaft mit Terroristen zu nehmen, rückt den Rechtsstaat in Richtung Linksstaat. Alternative Investigativjournalisten in den USA sehen in dem Attentat sogar viele Merkmale einer „False Flag Operation“ eines Geheimdienstes. Die generalstabsmäßige Umsetzung und die sofortige mediale Verbreitung sind verdächtig. Der Attentäter hatte im Vorfeld schon mehrmals auf sich aufmerksam gemacht.Er stammt aus Serbien und ist anscheinend kampferprobt. Die Spenden weit im Vorfeld an patriotische Bewegungen im Westen wirken jetzt wie Streubomben. Wo war damals eigentlich der Geheimdienst? Ach so, womöglich mit der Planung beschäftigt…

Wenn das kein perfider Plan ist, den bösen Rechtsextremen, die ihre Heimat verteidigen möchten, das Handwerk zu legen, dann hat der Attentäter sein Ziel völlig verfehlt, seinen angeblichen Gesinnungsgenossen einen Bärendienst erwiesen und es hat ihn schon im Vorfeld viel privates Geld gekostet

In seinem Manifest hatte der Täter verkündet, er wolle diese Gruppen radikalisieren, weil sie zu zahm seien. Das sagte Martin Sellner am Mittwochabend in einem Interview im neuen Format „Factum“ des Senders Servus TV. Die Moderatorin stellte allerdings die nächsten Fragen meist schon, bevor Sellner überhaupt seine vorherige Antwort schlüssig darlegen konnte.

Ausführliche Antworten geben will Sellner aber bei einem persönlichen Treffen am morgigen Freitag den 29. 03. um 16 Uhr in der Gersthof-Lounge in Wien Währing.

Wem das zu viel Nähe mit einem „Rechtsextremisten“ ist, und wer da Berührungsängste hat, sich aber trotzdem selber seine Meinung bilden möchte, dem sei die Webseite der patriotischen Bewegung empfohlen.

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10 KOMMENTARE

  1. Nach meinem Kenntnisstand erfolgte die Spende Anfang 2018 und wer konnte denn ahnen, daß ein Spender, sollte er es überhaupt gewesen sein, später zum Täter wird, denn eine patriotische und nationale Gesinnung macht noch lange keinen Mörder aus, geschweige denn einen Verschwörer und denen kommt es doch gerade recht, haben sie nun hier den Hebel zum ansetzen, obwohl diese Bewegung offiziell nur das macht, was viele wünschen und denken und das hat weder etwas mit Terrorismus, noch mit Nazitum zu tun, diese Keule zählt nicht mehr, mal ganz von dem abgesehen, daß man dem Betroffenen mit ordentlichem Lebenswandel erst nachweisen müßte, ob sie gemeinsam konspiriert haben und solange das nicht der Fall ist gilt die Unschuldsvermutung, denn noch reicht es nicht aus, aus Verdachtsgründen etwas zu verbieten, soweit sind wir hoffentlich noch nicht und jeder Bürger kann sich doch zu diesem Thema selbst seine Gedanken machen, sollten es sich herausstellen, daß da eine bewußte Verbindung bestand wäre das nicht sonderlich gut gewesen, aber auch das wäre kein Grund diese Gruppe zu verbieten, solange man keine Beweise vorliegen hat, daß es in Bezug zu Neuseeland gemeinsame Planungen und Aktivitäten gab, alles andere ist ja geradezu hirnrissig und wo kommen wir denn hin, wenn einer mordend durch die Welt zieht und andere dabei Schaden nehmen, ohne eine glasklare Analyse vorliegen zu haben, das wäre geradezu ein Freibrief für Verdächtigungen jeglicher Art und wer so etwas zuläßt ist kein Demokrat mehr, das müßte ihnen ihr Verstand eigentlich selbst sagen, ohne dabei etwas unbekanntes schützen zu wollen, das sollen jene tun, die von Amts wegen dafür bezahlt werden und zwar die Ordnungsorgane und nicht schon im Vorfeld die Politik, die nichts weiß und dennoch etwas hinausposaunt was so nicht richtig sein mag. Sollte sich der Vorgang als solcher als haltlos erweisen, dann wäre eine Entschuldigung das mindeste was man verlangen könnte, ebenso, wenn sich der Vorwurf erhärten würde, auch dann wäre es richtig den Gesetzen nach zu handeln, vorher keinesfalls.

  2. „persönlich an Martin Sellner vor einem Jahr“

    Persönlich überreicht oder überwiesen? Das macht in diesem Fall nämlich einen zusätzlichen Unterschied.
    Ist das Geld überwiesen worden, läuft die Beifügung „persönlich“ auf eine Irreführung der Leser zum Schaden des Betroffenen hinaus.

    Daß Regierungsleute gleich mit den Worten „wir reagieren mit aller Härte, sollte . . “ kontern, ist verständlich bei der Belagerung von einer Übermacht NWO wohlgesinnten Scharfmachern.
    Man spürt förmlich den Druck, unter dem diese stehen.

    Keine Suppe wird so heiß gegessen werden, wie sie augenblicklich gekocht wird.
    Wir werden erfahren, ob die Regierung eine eingenständig geführte Meinung nach außen transferieren kann,
    oder ob sie unter dem Druck von Marionettenspielern in die Knie geht.
    Abwarten, Fakten analysieren und danach urteilen.

    Für den Beobachter führt das Verhalten, bzw. das Endergebnis wie sich die Regierung zum Schluß gibt
    zu einer Bereicherung, die er nicht alle Tage so hatnah serviert bekommt.
    Es wird der aufschlußreiche Moment eintreten, wo er erfährt, wie stark oder schwach die Kurz Regierung gewickelt ist.

    Freue mich auf den Moment, wo dies dann klar hervor geht.

  3. Es ist, höflich formuliert, erstaunlich, dass für unsere sozialistischen „Gutmenschen“, die alle und jeden ins Land bitten, ausgerechnet eine Unterart der Sozialisten, nämlich die Nationalsozialisten, „Rechts“ sein sollen.
    Übrigens ist der Grundstein für unsere alleinseligmachende Diktatur namens EU ausgerechnet von den Nazis gelegt worden. Nachzulesen bei Oliver Janich, im Buch: „Die vereinigten Staaten von Europa“.

  4. So diabolisch wie der Plan des Neuseeländers verlaufen, bleibt nur ein Rückschluß auf eine unterirdische Geheimdienstorganisation. Sowas verlief nach Lehrbuch.
    Wer hat Schaden genommen?
    Alle Gegner der NWO Vasallen.
    Also werden auch auf der gegenüberliegenden Seite die Auftraggeber sitzen, und schon gar nicht bei der IBÖ.
    Fieser geht es wohl kaum.

  5. Planungen sind immer weitreichend.Nicht die des ausführenden(attentäters).Anschläge analysieren ,von
    Spanien,London,Paris,Berlin(Weihnachtsmarkt),Neuseeland usw.Im großen Stil vorbereitet und durchgeführt.
    Ach so nicht zuletzt 11.09..NUR über 3000 Menschen.Nun kommt Artikel 13.Informationsmöglichkeit ade!

  6. Eine Spende wohlgemerkt zu einem Zeitpunkt, als die Behörden Neuseelands den Mann für völlig unbescholten und ungefährlich hielten und ihm eine Schusswaffenlizenz ausstellten! Der war für ALLE ein Nobody, sonst nichts! Aber Martin Sellner will man jetzt einen Strick daraus drehen?
    Deshalb fordert ein Kanzler ein Verbot eines Vereins? Ein angeblich „freiheitlicher“ Verteidigungsminister, der unfähig ist dafür zu sorgen, dass die Armee ihren Verfassungsauftrag erfüllen kann, erklärt gar Angehörige der Identitären für „wehrunwürdig“ – was man anno nazimals ja schon mal hatte.
    Sehr interessante Auslegungen von recht und Gesetz!
    Wer als Patriot da noch FPÖ wählt, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.

  7. Ich vermisse in der Diskussion die genauere Untersuchung des Attentäters. Warum hat er Christchurch ausgesucht für seinen Plan? Was sind das für Zeichen, die er mit seinen Händen bei der Verhaftung zeigt? Für mich ist er ein Anti. Christ. Wenn er das ist und dafür sein Attentat gegangen hat, so hat er scheinbar sein Ziel erreicht. Mit Christentum hat es überhaupt nichts zu tun, er zeigt, dass er ein Gegner dieses Glaubens ist. Hat da irgendwer recherchiert? Wenn meine Vermutung stimmt, dann erscheint alles in einem anderen Licht!

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