Die „Political Correctness“ hält Deutschland fest im Würgegriff. Nach Mohrenküssen und Zigeunerschnitzeln geht es auch den Indianern und Prinzessinen an den Kragen. Da läuft gewaltig etwas falsch.

Von Marco Maier

Der moderne Deutsche soll gefälligst politisch korrekt sein und sich von Bezeichnungen, Ausdrücken, Phrasen und sogar Karnevals-/Faschingskostümen verabschieden, die nicht mehr „zeitgemäß“ sind. Entweder deshalb, weil sie irgendwelche Minderheiten brüskieren könnten, oder weil es der modernen Gender-Ideologie widerspricht. Dazu gehört auch die neue „gendergerechte Sprache“, die „entmännlicht“ werden soll.

Das große Problem daran: die Deutschen opfern ihre über Jahrtausende auf natürliche Weise herangewachsene Kultur und Sprache einer selbstzerstörerischen Ideologie, in der es dem „alten weißen Mann“ an den Kragen gehen soll. Gut, rein auf demographischer Ebene geht es diesem ohnehin schon nicht sehr gut, auch wenn dieser Stereotyp noch bei den Superreichen und Mächtigen dieser Welt gut vertreten ist (aber zumindest schon einmal von den Chinesen Konkurrenz bekommt).

Da fragt man sich, was in den Köpfen dieser Leute vor sich geht, die offenbar vor Selbsthass und Hass auf die eigene Kultur triefen und als einflussreiche (immerhin handelt es sich hierbei vor allem um Kultur-, Bildungs- und Medienschaffende) gesellschaftliche Minderheit die breite Mehrheit unter Druck setzen. Wenn man den Restaurants das Zigeunerschnitzel verbietet und den Kindern ihre Indianerkostüme noch dazu, nur weil sich das in deren kleiner ideologischen Welt nicht gehört, läuft etwas komplett falsch. Genauso wie die Kritik an Kramp-Karrenbauers Gendertoiletten-Witz nur darauf hinausläuft, den Sprachtotalitarismus auch auf die „närrische Zeit“ auszudehnen.

Wie weit soll das noch getrieben werden? Wollen wir uns tatsächlich von einer politisch korrekten Sprachpolizei vorschreiben lassen, was wir sagen, welche Wörter wir benutzen und wie wir uns im Fasching bzw. Karneval verkleiden? Vielleicht geht es dann sogar noch so weit, dass künftig die Heiligen Drei Könige in den ersten Januartagen tatsächlich einen echten Schwarzen mitnehmen müssen, weil das sogenannte „Blackfacing“ ebenso verpönt ist? Und was ist mit Karl May und Winnetou? Gibt es da eine Ausnahme, weil May als Homosexueller selbst zu einer Minderheit gehört?

In Deutschland läuft etwas gewaltig falsch. Vor allem auch deshalb, weil die Meinungsfreiheit nun auch auf ebene der „politischen Korrektheit“ massivst beschnitten wird und die Menschen in der Bundesrepublik zunehmend mit einem Orwell’schen Neusprech konfrontiert werden. Und irgendwann heißt es, der Himmel ist grün und wer behauptet, er wäre blau, wird ins Umerziehungslager gesteckt.

2 KOMMENTARE

  1. Dieser „Krieg“, welcher von diesen gender und femme nazis vorrangetrieben wird, bei dem der NORMALE (hetero-sexuelle) weiße mann verunglimpft und attackiert wird, ist wirklich auf fast allen ebenen präsent.

    Das diese political correctness zum beschneiden der Meinungsfreiheit genutzt wird und Menschen die „normale“ äusserungen treffen, sofort durch den dreck gezogen werden, scheint noch nicht jeder zu kapieren.

  2. Unter solchen Vorzeichen dürfte jedes Mitgefühl für Deutsche allgemein dahinschwinden wenn Deutschland übernommen wird.
    Sie tun ja kaum was dagegen und greifen zudem noch ihre eigenen Wächter an.

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