Die australische Regierung hat angekündigt, sie werde den „rassistischen“ Senator aus Queensland zensieren. Dessen „hässliche“ und „entsetzliche“ Äußerungen hätten überall im Land und in der Welt zu großer Kritik geführt.

Von Redaktion

Der australische Senator Fraser Anning deutete an, die Kirchgänger die am Freitag in Christchurch (Neuseeland) Opfer eines tödlichen Terroranschlags wurden, wären selbst an ihrerer Ermordung schuld. Laut BBC soll Senator Anning wegen seiner Worte und Taten offiziell zensiert werden. Das bestätigte auch der australische Premierminister Scott Morrison, der hat am Samstag angekündigte, dass die Regierung Anning nach seinen „entsetzlichen“ Behauptungen staatlich zensiert werde, berichtet Sputnik.

Der Queensland-Politiker Anning hatte nach dem Massaker getwittert: „Bestreitet immer noch jemand den Zusammenhang zwischen muslimischer Einwanderung und Gewalt?“

Obwohl der Senator später erklärte, dass er die schrecklichen Morde nicht unterstütze, nutzte er dennoch die Gelegenheit, seine Äußerungen zu wiederholen. „Die eigentliche Ursache des Blutvergießens sei an erster Stelle das Einwanderungsprogramm, das muslimischen Fanatikern die Migration nach Neuseeland ermögliche“, zitierte ihn die  New York Times. Was nicht vollständig abwegig sein dürfte.

Canberra, wie auch der Rest der Welt verurteilten Annings Äußerungen. Der australische Premierminister stellte fest, dass Annings „Ansichten keinen Platz in Australien haben“. Ohne Widerspruch trat die oppositionelle Labour-Partei mit der konservativen Regierung von Morrison zusammen, wo eilig ein Misstrauensantrag gegen Anning eingebracht wurde.

„Normalerweise würde ich bei diesem Thema nicht einmal heiße Luft verschwenden, aber ich möchte die Aussagen von Senator Anning […], seinen Angriff auf den islamischen Glauben ausdrücklich und restlos anprangern“, sagte Morrison. „Diese Kommentare sind entsetzlich und sie sind hässlich und haben in Australien keinen Platz […], geschweige dem im australischen Parlament“, fügte der Premierminister hinzu.

Die Äußerung des Senators aus Queensland, brachte ihm eine öffentliche Auseinandersetzung mit einem 15-jährigen Jugendlichen, der ihm bei einem Interview ein Ei ins Gesicht klatschte. Der jugendliche Übeltäter bekam erst eine Ohrfeige von Anning, danach wurde er von Zuschauern zu Boden gerungen und von der Polizei vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Eine GoFundMe-Seite wurde erstellt, um die Anwaltskosten des Teenagers abzudecken – wenn überhaupt, da er nach einem Versprechen, die gefeierte Aktion nicht zu wiederholen, schnell von der Polizei entlassen wurde. Ob er wohl hinterher noch mehr Eier kaufte, um sie nach Anning zu werfen?

Die Online-Wohltätigkeitsorganisation erzielte laut der Deutschen Welle innerhalb weniger Stunden über 2.215 US-Dollar.

10 KOMMENTARE

  1. Die Muslimen sind jetzt wütend, es werde in nächten Wochen und Monaten zum Ausschreitungen in allen Welt kommen.

    in Paris haben wir am Samstag gesehen, wie in London wurden die Geschäfte geplündert, Häusern in brannt gesteckt, und auf Video sind Nafri und Afrikaner zu sehen.

    bis vor Attentat waren die Muslimen die makron unterstüzen froidlich.
    der Attentäter hat viele Muslimen getötet, aber hunderte Christen werden in kurze als Rache angegriffen.
    Es kommt schlimm.

  2. Die Wahlen rücken immer näher und da kriechen die Trolle aus ihren Erdhöhlen, um sich auf den Kommentarseiten der alternativen Medien breitzumachen.

    Es ist immer wieder staunenswert wie einfach sie gestrickt sind und wie reflexartig sie auf konträre Meinungen, die ihrem kruden Weltbild gegenüberstehen, reagieren.

  3. Und wie immer sieht man ganz bewußt nur auf die Wirkung die man dann mit Krokodilstränen beweint, die Ursache als solche wird ausgeblendet, denn sie würde auf sie selbst zeigen und das ist die Verlogenheit dieser linken Truppe, weltweit und wer das nicht sehen will, ist entweder einer von ihnen oder verblendet, viele andere Möglichkeiten gibt es nicht.

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