Lufthansa Airbus A380 beim Abheben vom Frankfurter Flughafen

Deutschland wird multikultureller. Ein schleichender Bevölkerungsaustausch geht voran, wie aktuelle Migrationsdaten zeigen. Das bringt auch eine dramatische Entwicklung mit sich.

Von Michael Steiner

Manche nennen es Bevölkerungsaustausch, andere benutzen das Wort „Umvolkung“ dafür: Während Deutschland für Migranten aus aller Welt scheinbar wie ein Magnet wirkt, zieht es immer mehr Deutsche selbst in die Ferne. Das Deutschland des Jahres 2019 ist ethnisch nicht mehr jenes des Jahres 1949 und im Jahr 2099 wird das Gebiet wohl nur noch aus historischen Gründen diesen Namen tragen.

Es reicht ein Blick in die aktuellen Migrationsberichte (siehe hier und hier) des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) um festzustellen, dass bereits ein Prozess in Gang gesetzt wurde, der inzwischen unumkehrbar zu sein scheint. Denn mittlerweile haben bereits rund die Hälfte aller Neugeborenen einen Migrationshintergrund, jährlich wandern im Schnitt 500.000 Menschen ein, während immer mehr Deutsche ihrer Heimat den Rücken kehren.

Im Detail kann man aufgrund der statistischen Daten des BAMF sagen: Laut den neuesten verfügbaren Zahlen sind im Jahr 2017 1,55 Millionen Menschen nach Deutschland gezogen, 1,13 Millionen fortgezogen. Das heißt: Die Migration sorgte für einen Plussaldo von 416.000 Menschen. Nach Nationalität aufgeschlüsselt sieht es so aus: 1,38 Millionen Ausländer kamen in die Bundesrepublik, während 0,89 Millionen das Land (wieder) verlassen haben. Das entspricht einem Plus von 499.000 Ausländern. Gleichzeitig haben 249.000 Ausländer das Land verlassen, während 166.000 Deutsche wieder aus dem Ausland zurückkamen. Ergo haben wir hier ein Minus von 83.000. Wobei man bedenken muss, dass ein etwaiger Migrationshintergrund nicht berücksichtigt wurde.

Loading...

Was aber wichtig ist: Bei den deutschen Auswanderern handelt es sich vorwiegend um Personen die jünger als 50 sind und überwiegend in Länder wie die Schweiz, die USA, nach Österreich oder Großbritannien ziehen. Ergo: zumeist gut ausgebildete Menschen, die entweder genügend Geld haben und/oder auch Leistungsträger sind, während bei den Zuwanderern der Anteil an tatsächlichen Fachkräften äußerst gering ist.

In Deutschland gibt es eine dramatische Fehlentwicklung in der Migrationspolitik. So werden vor allem Armuts- und Wirtschaftsmigranten aufgenommen, während sich die Leistungseliten zunehmend verabschieden. Das wird auch in den Sozialsystemen und der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes immer stärkere negative Auswirkungen mit sich bringen. Denn wer soll das alles bezahlen, wenn es immer weniger Leistungsträger, dafür aber immer mehr Leistungsbezieher gibt?

Loading...

5 KOMMENTARE

  1. Wenn wir (hoffentlich) in ein paar Jahren für unsere Hütte 500.000 Euro bekommen, sind wir hier auch weg. Denn mal ganz ehrlich.. wenn die meisten heutigen Kids in das Alter kommen, politische und wirtschaftliche Verantwortung für ihr Land übernehmen zu müssen, dann ist hier endgültig Schicht im Land der vielen Geschlechter und die Lichter gehen endgültig aus. Ich sag nur mal Gutmenschentum, Antifa hinterherlaufen und CO2-Schulschwänzen. Dümmer gehts einfach nicht mehr.

  2. Der dadurch erst induzierte Fachkräftemangel wird lustig.
    Jeder illegale Migrant verbrauch die Leistung anderer Fachkräfte, bietet diese aber nicht in selbem Maße an.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here