Die ehemalige Rantzau-Kaserne ist seit 2015 eine Flüchtlingsunterkunft - Bild: © Innenministerium Schleswig-Holstein

Die Polizei in Boostedt hat offensichtlich ein Schweigegelübde abgelegt. Die Ausrede und zugleich die Anweisung kommt vom Innenministerium: „Man wolle keine Vorurteile schüren“.

Von Redaktion

Die Polizei im schleswig-holsteinischen Boostedt hat Verbrechen im örtlichen Flüchtlingsheim nicht öffentlich gemacht. In den letzten drei Monaten sind 117 Straftaten in der Einrichtung aufgenommen worden. In 23 weiteren Fällen, die in dem Ort begangen wurden, werden ebenfalls Flüchtlinge verdächtigt.

Die Kieler Nachrichten enthüllten die Vertuschung von Delikten an denen Asylbewerber beteiligt waren, anhand von internen Polizeiberichten. Die im Polizeibericht festgestellten Verbrechen wurden jedoch von der Polizei nicht öffentlich gemacht, berichtete das Portal Freewestmedia.

Das von der CDU geführte Innenministerium dazu: „Aktive Pressearbeit“ zu Anzeigen oder Verdachtsfällen wäre „unverantwortlich“, solange keine gesicherten Erkenntnisse vorlägen. Man wolle keine Vorurteile schüren.

Von Dezember 2018 bis Februar 2019 gab es laut Statistik allein in der Liegenschaft 19 Fälle von Verletzungen, eine Vergewaltigung und einen Fall von sexuellem Missbrauch von Kindern. Die häufigsten Verbrechen waren Diebstahl, Sachschaden und Drohungen.

Die Asylsuchenden selbst sind auch in andere Verbrechen verwickelt. Die Polizeistatistik listete 23 Fälle auf, in denen die Bewohner des Asylheim als Verdächtige geführt wurden. Dabei handele es sich vor allem um Diebstähle und Unterschlagungen, so die Statistik in den Kieler Nachrichten.

In der Gemeinde Boostedt selbst stieg die Zahl der Straftaten von 207 auf 360 – eine Steigerung von fast 75 Prozent. Im Ort schnellte vor allem die Zahl der einfachen Diebstähle in die Höhe. 167 Straftaten registrierte die Polizei im vergangenen Jahr – 99 mehr als noch 2017. Auch die Zahl der schweren Diebstähle stieg von 37 auf 64 stark an.

Ein Grund für den massiven Anstieg der Kriminalität in dem 4500-Einwohner-Ort dürfte nach Einschätzung eines Ministeriumssprechers unter anderem die hohe Belegung der Landesunterkunft (LUK) gewesen sein. Bis zu 1300 Migranten lebten 2018 in der LUK, darunter viele sogenannte allein reisende Männer ohne Bleibeperspektive.

Bereits Anfang 2016 wurde berichtet, dass die Polizeiführung und die Staatsanwaltschaft in Kiel vereinbart hatten, „einfache Straftaten“ von Asylbewerbern ohne Ausweispapiere nicht zu verfolgen. Die polizeilichen Bemühungen, den Hintergrund und die persönlichen Daten des Täters zu ermitteln, seien zu aufwendig, war das Argument.

Seit Beginn der Migrationskrise sind Behörden immer wieder mit mutmaßlichen Verbrechen von Asylbewerbern konfrontiert worden. Ab November 2015 beklagten bundesweit Polizeibeamte die Manipulation der Berichte. In Thüringen zum Beispiel gab es Gerüchte, dass Polizeibeamte aufgefordert wurden, keine Einsätze in Asylunterkünften mehr zu melden. Die Landesregierung wies die Vorwürfe damals zurück.

Der ehemalige deutsche Geheimdienstchef Hans-Georg Maaßen sagte kürzlich einer Zeitung, dass die Masseneinwanderung ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt: „Dazu gehört, daß Sicherheit in Zeiten der millionenfachen unkontrollierten Masseneinwanderung keine Selbstverständlichkeit ist und dass Schafe und Wölfe nicht friedlich miteinander weiden.“

Maaßen wurde entlassen, weil er die Merkel-Regierung kritisiert hatte. Diese hatte über eine „Hetzjagd“ auf Ausländer nach dem Tod eines Deutsch-Kubaners in Chemnitz, Lügen verbreitet, wofür aber letztendlich zwei Asylbewerber verantwortlich gemacht wurden.

2 KOMMENTARE

  1. Unglaublich wie die Demokratie Hengste abwirtschaften.
    Demokratie ohne Korsett ist eine Floskel.
    Große in der Goschn,
    Untermass bei der Arbeit.
    Oh je oh je, BRD auf der Trage.
    Wohin?
    Was für eine Frage.
    Es ist alles zu spät.
    Die A.H. Erfolge seiner Erziehung sind am Auslaufen.
    Die Prägung heute ein Katzenjammer.

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