17,50 Euro pro Monat und Haushalt an Rundfunkbeitrag sind dem ARD-Chef zu wenig. Ulrich Wilhelm will künftig deutlich mehr Geld für seine überteuerte Propagandaschleuder haben. Wie wäre es mit Sparmaßnahmen?

Von Marco Maier

Geht es nach ARD-Chef Ulrich Wilhelm, soll die monatliche Propagandaabgabe – beschönigend Rundfunkbeitrag genannt – in den kommenden Jahren deutlich erhöht werden.

Von den jährlich rund acht Milliarden Euro, die ARD, ZDF und Deutschlandfunk zur Verfügung stehen, können die laufenden Kosten für die alltägliche politische Propaganda, die teuren Sportübertragungen und die horrenden Rückstellungen für die Pensionen der ohnehin überbezahlten Funktionäre nicht mehr gestemmt werden.

Die üppigen Pensionen für die Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Propagandaapparats haben es in sich. Laut „Stern“ fließen derzeit rund 13,50 Euro der 210 Euro die jeder Haushalt an Propagandaabgabe jährlich bezahlen muss, in den Pensionstopf. Und die Tendenz ist steigend, zumal die Mitarbeiter auch im Ruhestand nicht wirklich weniger Geld bekommen als zu ihren aktiven Zeiten.

Etwas wovon die Rentner mit ihrem mickrigen Rentenniveau träumen können. Stattdessen müssen sie von ihren kleinen Altersruhebezügen auch noch die Rundfunkpensionen mitbezahlen, damit man sich auch mit 75 noch Champagner und Kaviar leisten kann.

Doch anstatt am Programm (und noch mehr an den Sendern) zu sparen, soll mehr Geld in die Kassen gespült werden. Doch wozu braucht man beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk 20 TV-Kanäle und 78 Radiosender? Das ist eine Verschwendung von Geld und Ressourcen.

Bevor man daran denkt, den Menschen in Deutschland noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, um den völlig überdimensionierten und überprivilegierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu finanzieren, wäre ein umfangreiches Sparprogramm angesagt.

5 KOMMENTARE

  1. Ich schau seit 11 Jahren weder Staatsfernsehen noch gleichgeschaltetes Privat-TV.
    Wer das heutzutage noch unbedingt nötig hat, dem ist leider nicht mehr zu helfen.
    Leider sind es noch viel zu wenige, die das konsequent durchziehen, sonst wäre zumindest das Staatsfernsehen in seiner heutigen Form und Ausbreitung schon lange nicht mehr existent.
    Und damit es endlich viel mehr kapieren, unterstütze ich die Erhöhung der Propagandaabgabe mit Schadenfreude.

  2. „Wer das heutzutage noch unbedingt nötig hat, dem ist leider nicht mehr zu helfen.“

    Genau so verhält es sich.
    Laß kommen was kommt, jede Strafe ist anbgebracht.
    Was faul ist, hat zu verschwinden.

  3. Für mich ist das schlimmste, dass sie mich zu einem Hobby zwingen wollen, an welchem ich kein Interesse habe. – Seit 10 Jahren kein TV im Haus und im Radioschacht des Autos ist ein praktisches Ablagefach..

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