Präsident Venezuelas, Nicolas Maduro - Bild: Flicr.com / Archivo Medios Públicos EP CC BY 2.0

Militär bereit, US-Diplomaten in Venezuela zu schützen

Jason Ditz / Antikrieg

Die Trump-Administration hat damit begonnen, die Visa mehrerer venezolanischer Abgeordneter mit Sitz in der Regierung Maduro zu widerrufen und gleichzeitig jeden Dialog mit Präsident Maduro auszuschließen. Regierungsvertreter verurteilten auch die Idee einer Mediation in Venezuela.

Dies geschieht inmitten der Bemühungen der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union und Lateinamerikas, die versuchen, die Krise in Venezuela durch Diplomatie und Mediation zu lösen. Die Vereinigten Staaten von Amerika kritisierten diese Bemühungen und sagten, dass sich die Welt hinter der Forderung nach einem bedingungslosen Regimewechsel zusammenschließen müsse.

Elliott Abrams erklärte, die „Zeit für den Dialog mit Maduro sei längst vorbei“ und die Vereinigten Staaten von Amerika wollen nun, dass jeder Juan Guaido als seinen Ersatz akzeptiert. Er fügte hinzu, dass das Ausland nur mit der Möchtegern-Regierung von Guaido verhandeln dürfe und nicht mit der rechtmäßigen Regierung.

Navy Admiral Craig Faller, der Leiter des US Southern Command, sagt, das Militär wäre voll und ganz bereit, US-Diplomaten und Einrichtungen in Venezuela zu schützen, wenn nötig. Er fügte hinzu, dass die venezolanische Militärführung Maduro gegenüber loyal bleiben würde.

5 KOMMENTARE

  1. Maduro sollte nicht zurücktreten, kämpfen wie Assad. Dafür bräuchte er aber starke Verbündete. Zurücktreten wäre ein Sieg für USA und Faschisten..

  2. Am 31.1.’19, eine Woche nachdem Donald Trump den Möchtegern-Präsidenten Juan Guaidó diplomatisch anerkannte, folgten seine Claqueure im Europaparlament mit einer Anerkennung. „Eine moralische Schande“, nannte Professor John Laughland, Philosophie-Doktor der Uni Oxford, Brüssels Verhalten und fuhr fort, „das Europaparlament erteilt Lektionen in internationalem Recht, zerstört aber die Legalität in Venezuela“. Laughland erklärt, daß 4 politische Gruppen des EPs die Anerkennung auf Artikel 233 der venezolanischen Konstitution basieren. In der Rechtsnorm sind 6 Gründe aufgeführt, wonach ein Außenstehender als Präsident eingesetzt werden kann. Im vorliegenden Fall liegt keiner dieser Umstände vor !! Der Artikel schreibt überdies vor, falls das Präsidentenamt vakant ist, übernimmt der Vize-Präsident. In diesem Falle wäre das Frau Delcy Rodriguez gewesen !! Weitere Details beweisen, die Selbsteinsetzung von Juan Guaidó ist ein Staatsstreich. Der Initiator der Anerkennungsbegründung in Brüssel, der EP-Abgeordnete Esteban González Pons, welcher der spanischen Partido Popular angehört (vergleichbar mit der deutschen CDU), belog in einem offenen Brief das EP, indem er Artikel 231 der venezolanischen Konstitution zitierte, wonach Juan Guaidó am 10.1.’19 vor dem obersten Gerichtshof den Amtseid leisten wird.

  3. Man stelle sich mal vor die rechtskonservativen Oppositionsparteien würden sich in Europa zu Regierungsparteien ohne Wahl ausrufen lassen und genau das geschieht zur Zeit in Venezuela und er ist nun mal gewählt worden, ob es paßt oder nicht und deshalb kann man nicht das Recht aushebeln, was ja bei uns ebenfalls schon praktiziert wird und deshalb ist es eine linke Schmierenkomödie sondersgleichen und er hat ja vorzeitige Wahlen angeboten, was soll er denn noch mehr machen um sich dieser weltweiten Bande zu entledigen, denen es keineswegs um Demokratie geht, das sind wirtschaftliche und militärsiche Interessen im Spiel und das kennen wir ja von anderen Ländern und deshalb sind sie nicht mehr überzeugend.

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