Die Landesregierung will einen neuen  Lehrplan für den Islamunterricht im Landtag einbringen, obwohl die Schura damit nicht einverstanden ist. Die Schura bietet Gespräche an.

Von Redaktion

Der niedersächsische Islamverband Schura(?) wehrt sich gegen den Eindruck, undemokratisch zu sein. Der Schura-Vorsitzende Recep Bilgen teilte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ mit, die islamischen Religionsgemeinschaften stünden ausdrücklich zu den demokratischen Werten und der Gleichberechtigung von Mann und Frau. „Toleranz und das Einstehen gegen jegliche Art von Diskriminierung sind für uns eine Selbstverständlichkeit“, erklärte Bilgen.

Die niedersächsischen Landesregierung hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass ein umstrittener neuer Lehrplan für den Islamunterricht unabhängig von Bedenken der Islamverbände in den Landtag eingebracht werden solle und hatte darauf verwiesen, dass es Unstimmigkeiten in Punkten wie Demokratie und Gleichberechtigung gegeben habe.

Bilgen kritisierte: „Anstatt konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten und die Position des Beirats verstehen zu wollen, wurde darauf bestanden, dass dem Curriculum in der aktuellen Version zugestimmt wird, ohne auf die Einwände des Beirats einzugehen.“ Der Schura-Vorsitzende bot an, die Gespräche fortzuführen und appellierte an die Verantwortlichen, „an die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre anzuknüpfen und gemeinsam eine Lösung zu finden“.

Auch die Grünen kritisieren das Vorgehen der Landesregierung. Man dürfe den muslimischen Verbänden nicht pauschal Ablehnung oder Skepsis gesellschaftlicher Werte zusprechen, erklärte Julia Hamburg, kultuspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion. „Damit hat die Landesregierung in der Vergangenheit viel Porzellan zerbrochen und sollte diesen Fehler nicht wiederholen.“ Der Gesprächsfaden dürfe nicht abreißen.

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„Außerdem muss die Landesregierung die Frage beantworten, was für eine Rolle der Beirat künftig spielen soll“, forderte Hamburg. „Sie schiebt ihn derzeit in allen Bereichen ins Abseits – das ist kein adäquater Umgang.“ Hamburg kündigte an, dazu eine Unterrichtung zu beantragen.

Anm. d. Red.: Was ist lt. Wikipedia eine Schūrā? (arabisch شورى schura, bedeutet Beratung; Ratgebergremium; Urteilsberatung. Sie ist ein wichtiger Grundsatz (qāʿida) des islamischen Rechts (Scharia). Gemäß der Rechtslehre ist die Beratung, die Einberufung eines Ratgebergremiums in der Rechtsprechung, ferner in staatlichen Belangen und politischen Entscheidungen Pflicht (wāǧib).

Ein weiterer Hinweis, dass in Deutschland für Muslime die Scharia das Gesetz ist und nicht das Grundgesetz. Das fällt dann aber in die folgende Kategorie: Muslimische Taktik der List – Taqiyya.

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2 thoughts on “Niedersachsen: Islamverband „Schura“ wehrt sich gegen den Vorwurf, undemokratisch zu sein”

  1. Die Vertreter des Islam mischen sich mit Hilfe der Kirche und des Staates grundgesetzwiedrig in die innenpolitischen Belange der BRD ein. Ein für alle Mal müssen Religionen aller Art in die Schranken gewiesen werden, denn sie sind nur eine private Angelegenheit der Gläubigen und schon lange keine weltiche mehr, der Zahn ist gezogen . Die Machtansprüche jener Organisationen lassen diese weiterhin im Hintergrund handeln. Begünstigt wird dies durch unheimliches Vermögen, Besitztümer und Firmen sowie der hofierenden Politik. Die Kirche ist hier ein ganz großer nutznießer der deutschen Steuerzahler, auch der atheistischen.

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