Bayer AG. Bild: Flickr /Mike Steele CC BY 2.0
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In den USA ist erneut ein Glyphosat-Prozess gestartet worden, der Monsanto-Bayer schlussendlich Milliarden Dollar kosten könnte. Diente die Übernahme nur dazu, den deutschen Konzern zu plündern?

Von Marco Maier

Schon früher wurden Warnungen laut, dass die Übernahme des US-amerikanischen Chemie-, Agrar- und Gentechriesen Monsanto durch den deutschen Chemiekonzern Bayer nur dazu dient, das Unternehmen zu plündern und so zig Milliarden Dollar in die Vereinigten Staaten zu transferieren. Immerhin war schon länger klar, dass Monsanto früher oder später auf jeden Fall als Folge verlorener Prozesse wegen des Herbizids Glyphosat massiv zur Kasse gebeten wird.

Bislang konnte sich der Gentech-Riese immer irgendwie durch die Prozesse retten, auch wenn sämtliche Studien die die „Unbedenklichkeit“ des Unkrautvernichters bestätigten, laut diversen Überprüfungen mehr oder weniger „gekauft“ worden sein sollen. Doch seit dem Kauf durch Bayer im Juni 2018 hagelt es immer wieder Verurteilungen zu Strafzahlungen. So wie jetzt, wo vor dem Bundesgericht in der Hauptstadt Kaliforniens, Sacramento, ein richtungsweisender Prozess beginnt.

Warum? Wahrscheinlich deshalb, weil Monsanto jetzt ja ein „deutsches“ Unternehmen ist und man da (siehe VW-Verurteilungen, obwohl die US-Automobilkonzerne in Sachen Verbrauch und Abgase sicher auch nicht „ehrlicher“ sind) man die Deutschen ohnehin gerne zur Kasse bittet. In Sachen Ausbeutung Deutschlands haben die Amerikaner ja ohnehin jahrzehntelange Erfahrung.

Man fragt sich, ob die Bayer-Manager einfach nur dumm sind, sich eine solche Bürde aufzuhalsen und schlussendlich zusätzlich zu den vielen Milliarden die man für den Kauf aufwendete auch noch zusätzliche Milliarden an Strafen, Entschädigungen und Gerichtskosten aufzubürden – oder aber war dies eine von den transatlantischen Eliten jenseits des Atlantiks oktroyierte Entscheidung, der man sich fügen musste? Dies sind durchaus legitime Fragen, zumal es auch ein Flaggschiff der deutschen Industrie trifft.

6 KOMMENTARE

  1. So ein Deal ist nur möglich, wenn in der obersten Etage von Bayer 1-2 maßgebende Leute sitzen, die 2 Gehälter empfangen haben.
    Die Aktionäre werden im Endergebnis durch die Finger gucken.

    Identische Plünderungs oder Ausverkaufsmodelle laufen unter dem EU Fluch bereits seit um die 20 Jahre.

    • „……………………….die 2 Gehälter empfangen haben“. Der Gedanke drängt sich auf, wenn man sich die Vorgeschichte näher ansieht. Ebenso laufen „die Plündermodelle“ schon seit längerem.

      Bis 1971 haben die USA beispielsweise unsere „Überschüsse“ aus dem ASußenhandel in Gold „gutgeschrieben“ – von 1949 bis 1971 ca.3400 Tonnen. Das Gold hat nie jemand gesehen und in der Folge gab es mangels Masse (an Gold) Fiatmoney. Dennoch sind die Außenhandelsüberschüsse Deutschlands bis 2017 auf 2500 ( !!! ) Milliarden angewachsen, wobei hinzugefügt werden muss, dass nicht nur die USA für diese in etwa der Schuldenbilanz der BRD entsprechende Summe verantwortlich sind.

  2. ⛔️ Glyphosat ist ein krebs u. krankmachender Dreck > 𝔾𝕖𝕙ö𝕣𝕥 𝕤𝕠𝕗𝕠𝕣𝕥 𝕧𝕖𝕣𝕓𝕠𝕥𝕖𝕟 ❗️❗️
    Meine Meinung :
    Monsanto hat vor dem Hintergrund einer Klagewelle, Schadenersatz, fast weltweites Verbot sich das Glyphosat zu einem Fantasilliarden-Höchstpreis abkaufen lassen u. Bayer ist drauf reingefallen. Möglicherweise wurde bei den obersten Bayer-Entscheidern auf richtig geschmiert.

  3. bayer manager gekauft, von dem deep state damit monsanto übernommen wird.wenn sie bei bayer ausscheiden ham se ihr schäfchen inne staaten im trocknen.

  4. selbstverständlich. Das ist Methode 2. Man lässt den Erfolgreichen DEUTSCHEN einen US-Klitsche mit 1000 Prozessen erwerben, woran sein Aktiienkurs auf nahezu NULL sinkt. Die Protagonisten „retten“ ihn und Bayer ist plötzlich aufgrund einer Sonder-gestzgebung von allen Prozessen befreit.
    So geht Politik.
    Nr. 3 sehen wir gerade bei dem Diesel.
    Nr. 4 mit China und N5. Mit Russia.
    Wers immer noch nicht gerafft hat, dass die US Incorp. ein Verbrecherstaat ist, soll weiterschlafen.

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