Premierminister Abe und Präsident Trump. Bild: Wikimedia / 内閣官房内閣広報室 CC BY 4.0
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Die japanische Marionette von US-Gnaden, Shinzo Abe, soll auf Ersuchen der US-Regierung Donald Trump für den Friedensnobelpreis nominiert haben. Nein – der erste April kommt erst.

Von Commentarius

Demnach soll Washington Tokio „informell“ darum gebeten, Trumps Kandidatur aufzustellen, nachdem der US-Staatschef den ersten Gipfel in der Geschichte beider Länder mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un im Juni 2018 in Singapur durchgeführt hatte.

Das teilte das russische Portal Sputnik, unter Berufung auf die Zeitung „The Asahi Shimbun“, die ihrerseits auf japanische Regierungskreise verweist, mit.

Abe soll Trump noch im Herbst nominiert haben. Am 15. Februar, so Trump, habe Abe ihm die Kopie eines fünfseitigen Briefes an das Nobelkomitee übergeben, indem er (Trump) für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden sei.

„Ich habe Sie respektvoll, im Namen Japans, nominiert“, soll Trump Abes Worte zitiert haben. US-amerikanische Medien hätten diese Erklärung Trumps dennoch mit Misstrauen wahrgenommen, so die Zeitung.

Kim und Trump hatten sich im Juni zu einem ersten historischen Gipfel in Singapur getroffen, wo Kim seine Bereitschaft zur „kompletten Denuklearisierung“ bekundet hatte. Der zweite Gipfel zwischen Trump und Kim findet am 27. und 28. Februar in Hanoi statt.

Wir erinnern uns, im Jahr 2009 war der damalige US-Präsident Barack Obama mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Wofür? Für mehr Bomben und Drohnen und noch viel mehr Tote.

Bei Trump ist es zwar noch nicht völlig raus, aber wahrscheinlich hat auch er – ob des militärisch-industriellen Komplexes und der „Schattenregierung“ der USA – das Zeug zum Kriegsverbrecher. Anzeichen dafür sind vorhanden, die Zukunft wird es sehr bald zeigen.

Aufregend wäre das aber auch nicht, denn im Laufe der Geschichte waren einige politische Führer (gar nicht so wenige), Verbrecher gegen die Menschenrechte.

Der Friedensnobelpreis ist der wichtigste internationale Friedenspreis und eine Kategorie des von dem schwedischen Erfinder und Industriellen Alfred Nobel gestifteten Nobelpreises.

Die Auszeichnung wird seit 1901 jedes Jahr am Todestag Alfred Nobels, dem 10. Dezember, in Oslo verliehen. Sie ist seit 2017 mit neun Millionen Schwedischen Kronen (ca. 865.000 Euro) dotiert.

4 KOMMENTARE

  1. Als Obama, der schwarze Todesengel, den Friedensnobelpreis erhielt war, bis auf die denkende Bevölkerung, die Welt hellauf begeistert.

  2. Obama war der bisher einzige Präsident der USA, der während seiner ganzen Amtszeit Krieg geführt hat. Wenn Trump das gleiche vorhat, hat er den Friedensnobelpreis ehrlich verdient.

    • Der gehört bereits zur Truppe, die Regie führt.
      Die Figur vorne auf dem Podest währe ohne engl. Maß Anzug ein demaskierter Clown.

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