Klimaschutz: Umweltbundesamt fordert geringere Viehbestände

Das UBA will weniger Tierbestand, um die Ziele im Klimaschutz zu erreichen.

Von Redaktion

Das Umweltbundesamt (UBA) hat die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung für den Klimaschutz als nicht ausreichend kritisiert und unter anderem geringere Viehbestände in der Landwirtschaft gefordert.

„Um das Einsparziel für 2030 zu erreichen, muss sich die Branche technisch und strukturell stark wandeln“, sagte UBA-Chefin Maria Krautzberger der „Rheinischen Post“ mit Blick auf die Treibhausgasemissionen im Agrarsektor.

Dazu zähle aus ihrer Sicht zum Beispiel der Abbau der Viehbestände als sehr wirksame Maßnahme, um Treibhausgasemissionen zu senken. Die Landwirtschaft habe bisher nicht den gewünschten Beitrag geleistet und müsse zulegen, so Krautzberger. „Der Klimaschutzbericht 2018 zeigt erneut, dass Deutschland – noch – nicht genug unternimmt, um die Ziele im Klimaschutz zu erreichen.“

Den bisherigen Programmen der Bundesregierung stellte die UBA-Chefin kein gutes Zeugnis aus. „Das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 hat die gewünschte Wirkung deutlich verfehlt“, sagte Krautzberger.

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Besonders gelte das für den Verkehrssektor – dort stiegen die Emissionen an, statt zu sinken. „Dies liegt am weiterhin wachsenden Verkehr, insbesondere beim Gütertransport, sowie am ungebrochenen Trend zu immer größeren, schwereren Autos mit höherer Motorisierung.“

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2 Kommentare

  1. Klimaschutz – nur mehr eine Lachnummer!

    Wer hat die Umstellung der Landwirtschaft in Agrar Großbetriebe beschlossen, umgesetzt.
    wessen Ideolgie war das?
    Die Betriebe von biologischen Einzelbetrieben von 62 auf 2 konventionelle reduziert?
    Die Söhne und Töchter der selben Leute reden jetzt von Klimaschutz, vovon sie nichts verstehen. Nur übernommene Theorien.
    Studien erstellt, um Wirtschaftsströme zu inizieren, zu lenken und Profite einzustreichen über Vorabinformatinen.
    Alles Narren, die unter das Dach dieses Narrenhauses begeben.

  2. Die MSM haben es in den vergangenen Tagen in ihren Statistiken und Umfragen verraten, die größte Angst der Menschen besteht derzeitig vor einem „Klimawandel“ und das ist gut so, denn die Herrscher dieser Welt brauchen die Angst der Bevölkerung. Angst schafft Abhängigkeit und den Glauben an Heilsbringer.

    Diese Angst muss allgegenwärtig aber doch nicht direkt greifbar sein, dann wirkt sie am besten.

    Früher hatte die christliche Religion dafür die „Hölle“ geschaffen, klappt aber heute nicht mehr so richtig.

    Der moderne Ablasshandel heißt Klimaschutz.

    Es grenzt ja schon an Blasphemie wenn man den Klima-Apologeten sachlich fundierte, logische Argumente entgegenbringt. Die daraus folgende gesellschaftliche Ächtung funktioniert auch schon prima, da man keine Gegenargumente benötigt, allein Stigmatisierungen wie „Klimaleugner“ reichen völlig.

    Der nächste Schritt ist schon längst überfällig, dass man Zweifler an der menschengemachten Klimaänderung als Ketzer öffentlich verbrennt. Das wäre ein Gaudi für die Angstmacher.

    Bis dahin werden sich alle treuen Klima-Gutmenschen mit immer aberwitzigeren Absonderungen ihrer kranken Hirne gegenseitig übertreffen.

    Richtig kriminell wird es, wenn die Forderungen und Beschlüsse der „Klimafreunde“ unmittelbare negative Auswirkungen auf die Umwelt haben. Doch das interessiert die imaginären Klimaschützer nicht, sie haben höhere Aufgaben und Ziele.

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