Die Stellungnahmen beim Besuch des Papstes in den Vereinigten Arabischen Emiraten zeigen: es geht hin in Richtung „einer Weltreligion“ für alle.

Von Michael Steiner

Der Besuch von Papst Franziskus in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist ein historisches Ereignis. Zum ersten Mal setzte ein katholisches Kirchenoberhaupt seinen Fuß auf die Arabische Halbinsel, die seit Jahrhunderten fest in muslimischer Hand ist und den Ausgangspunkt dieser Religion darstellt. Aber das ist noch nicht alles.

Sheikh Ahmed al-Tayeb gilt als der wichtigste Imam des sunnitischen Islam. Er kam zur Unterzeichnungszeremonie in Abu Dhabi „Hand in Hand in einem Symbol der interreligiösen Bruderschaft“ mit Papst Franziskus. Dies war jedoch nicht nur eine Zeremonie für Katholiken und Muslime. Einer britischen Nachrichtenquelle zufolge wurde die Unterzeichnung dieses Bundes „vor einem weltweiten Publikum religiöser Führer aus Christentum, Islam, Judentum und anderen Religionen“ durchgeführt“. So schreibt der britische Guardian.

Der Papst und der große Imam von al-Azhar haben eine historische Erklärung der Brüderlichkeit unterzeichnet, die vor einem internationalen Publikum von religiösen Führern aus Christentum, Islam, Judentum und anderen Religionen zum Frieden zwischen Nationen, Religionen und Rassen aufruft.

Papst Franziskus, der Anführer der Katholiken der Welt, und Sheikh Ahmed al-Tayeb, Leiter des angesehensten Lehrsitzes des sunnitischen Islam, kamen bei der Zeremonie in Abu Dhabi Hand in Hand in einem Symbol der interreligiösen Brüderlichkeit.

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Dabei machte der Papst immer wieder klar, dass für ihn der Gott der Juden und Christen und der Gott der Muslime ein und derselbe ist, wie auch „Vatican News“ im Bericht über den Papst-Besuch in Arabien verdeutlicht. Denn das Ziel ist eigentlich klar: die Vereinigung aller Religionen der Welt zu einer einzigen Weltreligion. Auch wenn man das nicht so offen zugeben will. Aber dieses Treffen war der nächste große Schub in diese Richtung. Wie lange noch, bis der Papst die Katholiken dazu auffordern wird, auch Mohammed als Propheten anzuerkennen?

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9 thoughts on “Auf dem Weg zu „einer Weltreligion“ für alle”

  1. Ein Clown, der ganz der Versuchung erlegen und in seinen Zirkusnummern gefangen ist.
    Wie schwach und leicht rumzukriegen ist doch das Menschenfleisch?

  2. Heile heile Welt! Jetzt ist die „Verbrüderung der großen Religionen“ mit einer historischen Erklärung besiegelt. Ob das dazu beiträgt, dass die Gläubigen einer Sekte die der anderen nicht mehr als Ungläubige ansehen, als Tiere oder was die „heiligen “ Schriften ihren jeweiligen Gläubigen sonst noch für Beschimpfungen anbieten und damit Hass säen?

    Das Problem, das ich mit den sog. großen Religionen habe, ist die Kernbotschaft, die den Gläubigen vermittelt wird, der zur Folge ein Gläubiger zu Zeiten seines irdischen Daseins aufgrund seines weltlichen Lebens immer vor Gott schuldig ist. Mit solch schädlichen Glaubensinhalten wie Erbsünde und Schuld werden Ängste und das Dogma der Wertlosigkeit geschürt.

    Sollten wir nicht dazu übergehen, die gesetzlich verbürgte sog. Religionsfreiheit neu zu definieren? Im Sinne von „frei von Religionen“. Ich finde, das jahrtausendealte Herrschafts- (oder besser Geschäfts-?)modell hat ausgedient. In dem Maße, in dem immer mehr Menschen sich auf die Suche nach einem umfassenden Verständnis von Kosmos und Natur machen, werden die jetzigen Religionen verschwinden. Der Mensch braucht keine Kirche, braucht keine Religionen für eine Verbindung zu Gott.

  3. Ob nun eine Weltreligion oder ein Duzend… ist mir völlig egal. Ich will nur eines: Sie sollen mich mit ihrem Scheiß in Ruhe lassen. Mal abgesehen davon geht es weder beim Katholizismus noch beim sunnitischen Islam um Religion. Das ist nur ein Feigenblatt für die Denkfaulen, die nicht erkennen wollen, dass hier reine und pure Machtpolitik betrieben wird.

  4. „Wie lange noch, bis der Papst die Katholiken dazu auffordern wird, auch Mohammed als Propheten anzuerkennen?“

    Auf der Punkt gebracht.
    bei Muslimen gilt ein Mensch ist Muslim wenn er sagt: es gibt nur ein Gott und Mahamed ist sein Prophet. sonst kann er alles glauben.
    bei Katholiken die müssen nur sagen: Jesus ist Sohn Gottes und Papst von Rom ist sein Vertreter auf Erde. sonst kann er alles glauben.

  5. Das läßt gruseln: Die eine Weltherrschaft und Weltreligion, die das Ganze dann stützt.
    Eine komplette Weltdiktatur nach Orwell.
    Die Menschen sollten sich das mal klar machen und die UNO als bedrohliche Vorstufe dazu erkennen. Ein Entfliehen würde es dann nicht mehr geben!

    1. Doch, ein Entfliehen kann es immer geben, das müssen wir aber nicht mehr erleben, denn Systeme kommen und gehen und nur der Betroffene oder auch ganze Generationen müssen es erleiden, aber auch hier ist es nicht nur Schicksal, denn wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren und damit meine ich alle legalen Handlungen, die dazu beitragen so etwas erst garnicht entstehen zu lassen, zugegebener Weise fehlt tatsächlich der Glaube und wer nicht hören will muß fühlen, das ist halt so im Leben.

  6. Wir brauchen keine Religionen, soll doch jeder glauben was er will und solange er sich an weltliches Recht hält ist doch alles in Ordnung, denn die Religionsführer haben doch über die Religion nur ihre Machtansprüche gefestigt und der Glauben und die Heilslehre der Gründer ist die herrlichste Nebensache der Welt und schafft seit tausenden von Jahren, insbesondere bei den monotheistischen Religionen nur Unfrieden, im Vergleich zu den fernöstlichen, denn die hatten noch nie einen Allmachtsanspruch und deshalb könnte man sofern man will auch auf diese ausweichen, es gibt viele Möglichkeiten, die anderen braucht niemand mehr, die haben sich selbst ins Abseits gestellt, denn sie sind selbst zu Luzifer geworden und verleugnen ihren Gott bei jeder Gelegenheit und das ist einfach unerträglich und nicht mehr hinzunehmen.

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