Weil Washington erneut ein Kriegsschiff innerhalb der 12-Meilen-Zone der Parcel-Inseln fahren ließ, aktivierte Peking die Dong Feng-Schiffskiller-Raketen. Die Spannungen zwischen den USA und China wachsen.

Von Marco Maier

China hat seine „Schiffskiller“, die ballistischen Raketen Dong Feng, aktiviert, nachdem ein US-Marineschiff innerhalb von 12 Seemeilen von den Parcel Islands herumfuhr, „um überhöhte maritime Ansprüche zu bestreiten und den Zugang zu den Wasserstraßen im Einklang mit dem Völkerrecht zu gewährleisten“, so ein Pazifik der USA Flottensprecher. Dabei haben die USA das entsprechende Seefahrtsabkommen gar nicht ratifiziert und kümmern sich selbst nicht um das Völkerrecht.

In den 1990er Jahren erhob China Anspruch auf alle Parcel-Inseln, indem es eine gerade Linie um die gesamte Inselgruppe, die es als Xisha-Inseln bezeichnet, verwendet. Die Grenze wird vom internationalen Seerecht nicht anerkannt, während Vietnam und Taiwan auch die Inseln in Anspruch genommen haben.

Die USS McCampbell (DDG-85) kam am Montag an der umstrittenen Insel vorbei, zu der „die chinesische Seite sofort militärische Schiffe und Flugzeuge schickte“, so der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lu Kang, und fügte hinzu, dass sie das Schiff gewarnt hätten.

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Der Einsatz der DF-26-Raketen wurde von Chinas staatlich kontrollierter Global Times bestätigt. Die Raketen werden nicht in der Nähe der Taiwanstraße oder der tatsächlich umstrittenen Inseln positioniert – stattdessen wurden die LKW-Waffen in Chinas abgelegenere Hochebenen und Wüstengebiete geschickt.

„Ein mobiler Raketenstart aus dem Landesinneren ist schwieriger abzufangen“, sagte ein von der Global Times zitierter Experte, der behauptete, die DF-26 habe eine Reichweite von 4500 km, mehr als genug, um das gesamte Südchinesische Meer abzudecken.

Es scheint, als ob die militärischen Spannungen zwischen den USA und der Volksrepublik China immer weiter zunehmen und sich an diesen Provokationen der USA direkt vor der chinesischen Haustüre noch ein Krieg entzünden könnte. Für die Welt wäre dies nicht gerade positiv…

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2 KOMMENTARE

  1. Betrachten wir es einmal ganz nüchtern, ohne jemand was unterstellen zu wollen. Ein Krieg mit China würde die heimische Industrie fördern und sie hätten nur einen Gegner und keine Verbündete und es würde ein mittlerweile unliebsamer Gegner beseitigt und wenn eine Auseinandersetzung erfolgt kommt sie stündlich und ohne Vorwarnung, nur dann ist dieser hochgerüstete Gegner zu schlagen und das ist eine völlig neue Perspektive und deshalb kann man auf uns hierzulande verzichten, da gibt es weder was zu verteidigen, noch etwas zu verdienen und das ist der Unterschied zur asiatischen Front und die ganze Welt sieht dann zu und ist empört und die chinesische Bevölkerung beißt ins Gras und warum soll es dann dort anders sein wie bei uns, der Eintritt in den 2. Weltkrieg war eine rein kommerzielle Angelegenheit, mit Empathie hatte es nur am Rande was zu tun und so waren sie halt und warum soll es morgen anders sein.

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