Amphibische Gruppen im Roten Meer, Persischen Golf

Jason Ditz / antikrieg.com

Mit geschätzten 2.000 US-Soldaten in Syrien, alle relativ nahe der irakischen Grenze, scheint der geplante Abzug einfach zu sein. Tatsächlich ging es beim Abzug in erster Linie darum, in Fahrzeuge zu steigen und in den Irak zu fahren.

Aber die Regierungsvertreter sagten, dass der Abzug aus Syrien die Unterstützung von US-Truppen an anderer Stelle in der Region erfordern wird. Zusätzlich zu den Truppen im Irak und in Kuwait, die die Logistik für den Transport von 2.000 Soldaten aus Syrien im Laufe mehrerer Monate übernehmen, haben die USA auch zwei amphibische Bereitschaftsgruppen in die Region entsandt.

Diese beiden Gruppen umfassen eine ganze Staffel von F-35B-Kampfjets an Bord der USS Essex sowie rund 4.500 Marines an Bord, die bereit stehen werden, um den Ausstieg bei Bedarf militärisch zu unterstützen.

Es ist nicht klar, warum das Pentagon dies für den Auszug für notwendig hält. Außerdem ist unklar, wie sich 4.500 Soldaten an Bord von Schiffen im Roten Meer und am Persischen Golf an Einsätzen im Osten Syriens, das sich in einer Wüste ohne jegliche Küstennähe befindet, beteiligen werden.

Regierungsvertreter betonten die Notwendigkeit, die Truppen aus Syrien „sicher“ abzuziehen, und eine große Anzahl von Marinesoldaten in der Region zu haben, könnte ein Aspekt davon sein, auch wenn es keine einfache Möglichkeit gibt, dass diese sich überhaupt in die Situation einbringen können. Es kann auch dazu dienen, kriegsgeile Verbündete zu beruhigen, die wollen, dass große Mengen von US-Truppen im Nahen Osten bleiben.

2 COMMENTS

  1. Man benötigt „mehrere Monate“ für die Logistik, zusätzlich sichern 4500 Marinesoldaten den Abzug von 2000 Soldaten? – Ne -Ja – is‘ klar? Wie es scheint, wird eine besonders ausgeklügelte Strategie angewandt, eine Art Hinhaltetaktik.

  2. Was ist das schon wieder für eine abstruse Story, die hier aufgetischt wird??? Im Endeffekt braucht man mehr Soldaten, um eine kleine Gruppe Soldaten abzuziehen, will heissen, man stockt die Militärtruppen auf, schiebt sie nach eigenen geheimgehaltenen Plänen umher, und zum Schluss, ja was kommt denn zum Schluss, da ballert es wieder an irgendwelchen Ecken, so dass man alle Soldaten, Terroristen und weitere militärische Helfershelfer aus den kriegsorientierten und alliierten Ländern „dort halten“ — und noch mehr davon aufstocken muss. Das Ganze nennt sich Truppenabzug. Wenn es nicht so tragisch und vor allem mörderisch wäre, könnte man sich ob solch verlogener und verdrehter Berichterstattung krumm lachen.

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