Frauke Petry. Bild: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0
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Petry habe Sympathie für viele von Wagenkenchts Positionen. Die „Aufstehen“-Bewegung mache Sinn. Keine Angst hat Petry vor einem Meineid-Urteil in Dresden.

Von Redaktion

Ex-AfD-Chefin Frauke Petry hat Interesse an einer Zusammenarbeit mit Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht angedeutet. „Ich habe Sympathie für viele ihrer Positionen, vor allem in der Migrationspolitik“. Allerdings gebe es noch keinen direkten Kontakt, Wagenknecht habe „davor offenkundig Angst“, sagte Petry der „NOZ“.

Die „Aufstehen“-Bewegung Wagenknechts betrachtet Petry mit Interesse, deren Gründung „macht aus ihrer Sicht Sinn“, sagte Petry mit Blick auf den Widerstand innerhalb der Linkspartei gegen Wagenknechts Haltung in der Migrationspolitik. Wagenknecht habe allerdings „den entscheidenden Schritt eines Austritts und einer Parteineugründung noch nicht gemacht“.

Frauke Petry war kurz nach dem Einzug der AfD in den Bundestag im September 2017 aus der rechtspopulistischen Partei ausgetreten und sitzt seitdem als Fraktionslose im Parlament. Mit ihrer neugegründeten blauen Partei will sie bei der Europawahl im Frühjahr sowie bei den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen im Herbst antreten.

In den kommenden Wochen wird das Urteil des Landgerichtes Dresden im Meineid-Prozess gegen Petry erwartet. „Das wird richtig unangenehm für den Sächsischen Landtag. Gutachten haben bereits offenbart, wie katastrophal der Ausschuss gearbeitet hat“, sagte Petry der „NOZ“. „Ich blicke dem Prozess höchst gelassen entgegen.“

3 KOMMENTARE

  1. Petry hat fertig und egal was sie versuchen wird, seit ihrem Verrat an ihrer ehemaligen Partei kann man diese Frau nicht mehr ernst nehmen. Spätestens im Jahr 2021 wird sie aus dem Bundestag rausfliegen und danach in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Quasi da, wo sie sich eigentlich schon jetzt befindet, nur eben noch fett vergütet.
    Das Petry sich nun versucht, nach links zu den Kommunisten durchzuschlagen, offenbart ihre ganze Verzweiflung, aber auch Charakterlosigkeit.
    Pfui Deibel kann man da nur sagen.

    • „Spätestens im Jahr 2021 wird sie aus dem Bundestag rausfliegen und danach in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. “

      Leider wiedereinmal so eine biedere Denke aus der BRD!
      Wenn dem so wäre, wer hat denn seit Anbeginn der Turnschuh, Strickjacken und Blumentopf Partei, die Grünen immer wieder bestätigt?
      Die schon, geben sich immer noch irre, und nichtdestotrotz sind ihnen die Poltronas in der hohen Politik sicher.

      Anderes Beispiel.
      1979 Ilona Staller, Spitzenkandidatin der ersten grünen Partei In Italien. Als offenkundige Pornodarstellerin unter dem namen Cicciolina 1987 bis 1992 (hinter dem saloonfähigen Begriff verbirgt sich etliches) ins italienische Parlament gewählt worden.

  2. Schon Julius Cäsar soll gesagt haben:

    „Ich liebe den Verrat, aber ich hasse Verräter.“

    Und Arthur Schopenhauer sah, dass der Mensch sich zwar in seinen Äußerlichkeiten wandeln kann, aber seine grundlegenden Charakterzüge beibehält.

    Wenn die MSM Frauke Petry nicht immer noch zu Talkshows einladen und gelegentlich unbedeutende Zeilen in den Printmedien abdrucken würden, wäre sie längst in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.

    Wer möchte sich schon ernsthaft mit einer Verräterin schmücken?

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