Richard Grenell, US-Botschafter in Deutschland, der sich auch gerne als Kolonialherr aufspielt, droht den deutschen Unternehmen mit Sanktionen, sollten sie sich am Pipeline-Projekt Nord Stream 2 beteiligen.

Von Marco Maier

Die USA drohen den deutschen Unternehmen mit Sanktionen, sollten sie sich am Pipeline-Projekt Nord Stream 2 beteiligen, welches die Erdgasversorgung Europas verbessern soll. Der US-amerikanische Botschafter Richard Grenell, der sich gerne als Kolonialherr in Deutschland aufspielt, verschickte deshalb an jene Unternehmen, die daran beteiligt sind einen unverhohlenen Drohbrief.

In diesem Drohbrief heißt es laut der „BamS“: „Wir betonen, dass Firmen, die sich im russischen Energieexport-Sektor engagieren, sich an etwas beteiligen, das ein erhebliches Sanktionsrisiko nach sich ziehen könne.“ Damit mischt er sich erneut in innerdeutsche Angelegenheiten ein.

Grund dafür sei, so der Botschafter, dass durch die Pipeline-Projekte Nord Stream 2 und TurkStream der europäische Gasimport über die Ukraine überflüssig werde, wodurch die Gefahr russischer Interventionen in dem osteuropäischen Land steige. „Im Ergebnis untergraben Firmen, die den Bau beider Pipelines unterstützen, aktiv die Sicherheit der Ukraine und Europas“, so Grenell.

Doch es geht ihm wohl vielmehr um US-Interessen in Europa. Immerhin dient die Ukraine als Spannungsgenerator mit Russland, so dass die NATO weiterhin ihren aggressiven Kurs gegen Moskau forführen kann. Zudem wollen die Amerikaner auch ihr dreckiges und teures Fracking-Gas in Europa verkaufen, was durch die günstigen Konditionen Russlands natürlich schwierig ist.

3 KOMMENTARE

  1. Die Frage ist nur, bellt er im Auftrag seines Herrn oder ist es seine eigene Meinung, vermutlich beides zusammen und das wäre dann der indirekte Beweis, daß sie immer noch in Besatzerallüren denken und hie und da es auch zu erkennen geben und im Gegensatz zu früher läuft das mittlerweile etwas subtiler ab, aber allein die Tatsache daß über unser Land noch Drohnenkriege gegen andere Staaten stattfinden sagt mehr als Worte, denn das hat mit mit freier Selbstbestimmung und auch einem Bündnisverhalten nichts mehr zu tun, mal ganz von dem abgesehen, daß sich ein anderes Natomitgliied auch mit Raketen außerhalb des westlichen Bündnisses versorgt, nur dort kann man nicht eingreifen, weil eben kein besetztes Land, bei uns ist es noch möglich und das obwohl nach internationalem Recht spätesten nach 30 Jahren jede Besatzung enden müßte, nur da hält sich nicht jeder dran und damit es nicht auffällt, wurde halt so manches nach außen hin umformuliert, der Tatbestand des Aufenthaltes in einem fremden Land bleibt aber erhalten und das ist bis heute noch die Krux, in der wir uns befinden.

  2. Dorthin zurückschicken, woher er gekommen ist!
    Wenn man nun gleichzeitig die ganzen Transatlantiker mit auslagert, kann dies nur von Vorteil für das Land sein!

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