Bild: Flickr / Dirk Vorderstraße CC BY 2.0
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Im sächsischen Döbeln wurde ein Bombenanschlag auf das örtliche AfD-Büro verübt. Offenbar ein linksterroristischer Anschlag.

Von Michael Steiner

Am Donnerstagabend ereignete sich vor dem AfD-Büro im sächsischen Döbeln eine schwere Explosion. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts auf eine politisch motivierte Straftat gegen Linksextremisten, für die die Rechtspartei ein politischer Feind ist. Aus deren Umfeld kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Übergriffen gegen AfD-Politiker.

„Personen kamen bei der Explosion nicht zu Schaden. Das Gebäude mit dem Parteibüro und zwei davor parkende Kleintransporter wurde beschädigt“, zitiert die Leipziger Volkszeitung den Polizeihauptkommissar René Nötzold, der als Außenstellenleiter der Polizeidirektion Chemnitz den Einsatz vor Ort leitet. Allerdings haben die Bombenleger mit ihrem Anschlag Menschenleben gefährdet.

Bislang ist noch nicht klar, welcher Sprengstoff bei dem Anschlag auf das Büro in der Döbelner Innenstadt nahe des Hauptbahnhofs verwendet wurde. Die Polizei hat die Gegend großräumig abgesperrt, nachdem die Meldung über die Explosion gegen 19:15 Uhr einging.

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