Lettischer Experte: Russland kann innerhalb von Minuten jeden NATO-Stützpunkt in Lettland zerstören

Die NATO bringt die baltischen Staaten in Gefahr. Militärbasen bringen Estland, Lettland und Litauen nicht mehr Sicherheit.

Von Irina Sintsowa / New Silk Strategies

Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die USA / NATO verwundbare europäische Staaten – insbesondere die baltischen – stark bewaffnet haben, um ihre Bevölkerung der ernsten Gefahr auszusetzen, NATO-Stützpunkte auf ihrem Boden zu beherbergen – und sie dazu zu bringen, Falschmeldungen über russische Vergeltungsraketenangriffe mit Hyperschallraketen, die nicht mit bekannten Mitteln abgefangen werden können, zu verbreiten.

Dieser Bericht zeigt, dass die Militärführer sich der Bedrohung bewusst sind, der sie von den USA ausgesetzt werden. Wenn genügend einflussreiche Führer – wie der hier befragte lettische Experte – erfahren, dass Washington verwundbare Staaten als Raketenschilder ausnutzt, wird es in diesen Staaten zweifellos einen großen Aufschrei geben.

Das Haupthindernis ist, wie Herr Rublovsky feststellte, die Tatsache, dass Politik und nicht militärische Überlegungen bisher militärische Entscheidungen in den baltischen Staaten vorantreiben. Und genau das treibt Präsidenten und Gesetzgeber dazu an, extravagante Ausgaben für „Verteidigung“ zu genehmigen.

Da sich die NATO-Führer durchaus bewusst sind, dass Russland nicht militärisch besiegt werden kann, ist der Bericht ein weiterer Beweis dafür, dass alle aggressiven Maßnahmen des Bündnisses ein reines Theater sind. Sehr kostspieliges Theater für westliche Steuerzahler.

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Übersetzung des Originaltextes von rueconomics:

Baltische Staaten: Russland kann die NATO-Stützpunkte in einer Minute zerstören

Der ehemalige Leiter der Abteilung für strategische Planung des Generalstabs der lettischen Streitkräfte, Raymond Rublovsky, erklärte, im Falle eines Konflikts mit der Russischen Föderation würden die hypothetischen (zukünftigen) Stützpunkte der NATO in dem Land innerhalb der ersten Minuten zerstört.

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In einem Interview mit dem Kaliningrader Portal Rubaltic sagte Rublovsky, dass es derzeit eine NATO-Bataillongruppe in Lettland gibt. Gleichzeitig stellt dies seiner Ansicht nach keine Gefahr für Russland dar, wenn man die Kräfteabkommen in der Region berücksichtigt.

„Dies ist mehr eine politische Geste als eine militärische“, sagte das Militär und fügte hinzu, das NATO-Bataillon habe keine schweren Offensivwaffen oder Raketen.

Das Militär äußerte auch die Ansicht, dass die Schaffung dauerhafter Stützpunkte des Bündnisses auf lettischem Territorium die Sicherheit des Landes in keiner Weise beeinträchtigen werde. (Tatsächlich wird die Sicherheit dadurch beeinträchtigt, dass Lettland zum Ziel wird)

Darüber hinaus betonte Rublovsky, dass diese Datenbanken in Bezug auf die hypothetische Präsenz von Militärstützpunkten im Falle eines echten militärischen Konflikts mit der Russischen Föderation in den ersten Minuten zerstört werden.

Er fügte hinzu, dass die Entscheidung, NATO-Stützpunkte zu errichten, in den Zuständigkeitsbereich von Washington und den amerikanischen Alliierten fällt und nicht in jenen der lettischen Führung.

Der Militärexperte erklärte, dass Lettland im Falle eines Konflikts zwischen der Russischen Föderation und der NATO auf jeden Fall zur Geisel werden würde, während die Armee des Landes nicht einmal „Zeit zum Kämpfen“ hätte.

Laut Rublovsky lautet die Frage: „Wird unser Land zu einem großen Krater werden oder wird es weggeblasen, was, ich wiederhole, wir nicht entscheiden können.“

Die regelmäßigen Erklärungen lettischer Politiker zu den „Bedrohungen durch Russland“ beruhen hauptsächlich auf der Notwendigkeit ihres politischen Überlebens, während sie nach wie vor allgemeine Spannungen aufbauen.

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5 Kommentare

  1. Auch dieser Rublovsky ist kein Experte, sondern ein feiger Dummkopf, denn er müsste sich nur für die Maxime entscheiden, dass man Probleme grundsätzlich besser gewaltfrei löst. Laotse hat das schon vor 2600 Jahren gesagt.

    Mit Russland treibt man besser Handel – als Händel. Hatten auch schon die Wikinger herausgefunden.

    Heute sollte man es aber wissen, dass man sich mit den Yankees tags nicht anfreunden sollte, denn da läuft man Gefahr den nächsten Morgen nicht zu erleben.

  2. Würde nicht ausschließen, daß die Müllabfuhr der Us Kriegsmaschinerie so über diese Zwergstaaten für sündhaft teures Geld entsorgt wird.
    Und die Zwerge dürfen sich für kurze Zeit gleich Barone fühlen.

    Und selbst wenn es heute kein Müll ist, in ein paar Jahren ist es einer.
    Der Entsorgungsaufwand fält den Jungen zu.
    Tolle Vererbung, bzw. Vermächtnisse.

    Wie deppert ist nur der Mensch?

  3. So, wie die NATO heute aufgestellt ist, werden die Truppenansammlungen der NATO nur ein heisses Lüftchen sein. Ohne die US Amerikaner könnte diese NATO nicht überleben. Die europäischen NATO Länder wollen mit weniger Material eine schlagfertige Armee aufbauen. Dieser Plan wird nicht aufgehen. Die Bundeswehr, müsste wesentlich anders aufgestellt sein, als sie es heute ist. Gerade als bevölkerungsreichstes Land in Mitteleuropa und gerade als wohlhabende moderne Industrienation muss die Bundeswehr folgendermassen aufgestellt sein, die dazu noch Weltweit im Einsatz ist. Reaktivierung der Wehrpflicht. Vergrößerung der Truppenstärke auf 285.000. Gründung einer Nationalgarde mit einer Truppenstärke von 65.000. Die BW bekommt 2 zusätzliche Panzerdivisionen. Die Anzahl der Panzer wird auf 668 erhöht. Die BW erhält Boeing C-17 Grossraumtransportflugzeuge, sowie 160 V-22 Ospreys. Die Anzahl der Eurofighter wird verdoppelt. Als Ersatz für die Tornados, werden 160 F-35 beschafft. Die Marine erhält folgende Systeme: 8 Flugzeugträgerchiffe, (in modifizierter Form), der HMS Queen Elizabeth Klasse. 6 Amphibische Angriffsschiffe der US Amerika Klasse.12 Zerstörer der Zumwalt Klasse. 8 Atom U-Boote der franz. Barracuda oder 8 Atom U-Boote der US Virginia Klasse. Dazu kommen 4 franz. Mistral Schiffe und 6 Schiffe der dän. Absalon Klasse. Für den deutschen Küstenschutz und dem Schutz der EU Aussengrenze dient die Absalon Klasse und 26 norwegische Schnellboote der Skjold Klasse. Zusätzlich bekommt die 3 weitere Einsatzgruppenversorger und 8 weitere U-Boote der 212A Klasse. Dazu kommen noch 270 neueste Apache AH-64 Kampfhubschrauber.

    1. Das freut die Rüstungsindustrie und ihre Aktionäre. Besonders die 26 bestbezahlten Menschen, die wie alle nach ihrem Fleiß bezahlt, zusammen 3,8 Milliarden mal fleißiger sind als Leute aus der Gruppe der faulsten Menschen(Quelle:Postillion). Oder bekommen sie das Geld doch durch unsere Ausbeutung?

  4. NATO Basen in Estland keine Gefahr für Russland…? Das ist doch prima. Dann spricht ja nix gegen sie. Ich freue mich jedenfalls über die militärische Rückversicherung unserer europäischen Partner im Baltikum. Die NATO ist dort zur Verteidigung und nicht zum Angriff. Schön, dass die russische Propaganda dies auch bemerkt. Zumindest verhindert die Anwesenheit der westl. Bündnispartner, dass irgendein Hitzkopf militärische Abenteuer (siehe Ukraine, Georgien, Syrien usw.) unternimmt und dient somit als Friedenssicherung. Schön, dass das Contra Magazin das auch so sieht 🙂

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