Jama Masjid Moschee in Delhi, Indien. Bild: Flickr / Peter Rivera CC BY 2.0

Aus historischen und wahltaktischen Gründen will Indien zugewanderten Muslimen keine Staatsbürgerschaft mehr verleihen.

Von Michael Steiner

Das indische Unterhaus hat ein neues Staatsbürgerschaftsgesetz verabschiedet, welches international auf Kritik stößt. Der Grund dafür: Grundsätzlich besteht für Staatsangehörige von Bangladesch, Pakistan und Afghanistan nach sechs Jahren Aufenthalt im Land das Recht auf Verleihung der indischen Staatsbürgerschaft, allerdings sind Muslime davon eindeutig ausgenommen.

Zwar muss das Gesetz noch vom Oberhaus des indischen Kongresses gebilligt werden, allerdings dürfte dies kaum ein Problem sein. Denn die regierende hinduistisch-nationalistische BJP von Premierminister Narendra Modi weiß, dass die muslimische Minderheit im Land von der hinduistischen Mehrheit im Land vorwiegend angefeindet wird.

Inzwischen erwartet man infolge dieses Gesetzes einen starken Zustrom von Hindus aus dem benachbarten Bangladesch, welches wie Indien und Pakistan früher Teil Britisch-Indiens war und ein überwiegend muslimisches Land ist. Auch der Kaschmir-Konflikt mit Pakistan sorgt nicht gerade für positive Gefühle gegenüber den Muslimen im Land, denen nicht wirklich vertraut wird.

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5 KOMMENTARE

  1. Die tragen wenigstens noch Verantwortung für ihr Land und die Mehrheit ihrer Glaubensbrüder und das hängt auch mit dem Verhalten und der Gefährlichkeit der Muslime in ihren Absichten zusammen und was bei uns abläuft ist staatszersetzend und wird irgendwann einmal angeklagt werden, man muß nur warten können.

  2. Indien ist souverän und kann machen was es will, solange es nicht massiv gegen Menschenrechte verstößt und es gibt keinen rechtlichen Anspruch auf Einwanderung bzw. auf Erteilung der Staatsbürgerschaft! Die Kritiker sollten lieber mal nachfragen in welche muslimischen Staaten ohne Vermögen und Bakschisch eingewandert werden kann. Selbst Muslimen aus anderen Staaten gelingt das nur im Ausnahmefall. Es ist weltweit bekannt, wer Muslime ins Land lässt holt sich damit auch immer größte Probleme ins Land. Wer unbedingt in muslimischen Mehrheitsgesellschaften leben möchte kann jederzeit versuchen sich in solchen Staaten um eine Niederlassung zu bemühen.
    Das Mogulreich (Groß-Indien) war ein von 1526 bis 1858 auf dem indischen Subkontinent bestehender muslimischer Staat. Exzesse zwischen der islamischen Herrscherkaste und der unterworfenen Mehrheitsbevölkerung der bäuerlichen Hindus waren normal. Bei der islamischen Eroberung Indiens wurden 80 Millionen Hindus ermordet, dieser Genozid wird gerne, auch bei Wikipedia, verschwiegen. In Indien waren von dieser Grausamkeit sowohl die Hindus als auch die Buddhisten betroffen. Die friedlichen und sich nicht gegen die mörderischen Angriffe der Araber zur Wehr setzenden Buddhisten wurden nahezu ausgerottet. Aber auch die Hindus, die sich den islamischen Eroberungszügen entgegen stellten, hatten sehr viele Opfer zu beklagen.
    Der amerikanische Philosoph und Schriftsteller William Durant schrieb in seinem Buch „The story of civilisation” (Kapitel 6: The muslim conquest of india – Die muslimische Eroberung Indiens): „Der Mohammedanische Raubzug Indiens ist die vermutlich blutigste Episode in der Menschheitsgeschichte. Die entmutigende Moral dahinter ist, dass Zivilisation ein kostbares Gut ist, dessen filigranes Gleichgewicht von Ordnung, Freiheit, Kultur und Frieden, jederzeit durch Barbaren von außen oder durch deren Wachstum innerhalb der Zivilisation selbst, umgestürzt werden kann.“
    Der indische Historiker Professor Kishori Saran Lal beziffert in seinem Buch „Growth of Muslim population in India” die Anzahl der durch Muslime getöteten Hindus zwischen 1000 und 1500 n. Chr. mit 80 Millionen Opfern, womit die Geschichte der Eroberung Indiens durch muslimische Heere der größte Genozid (Völkermord) in der Geschichte der Menschheit ist, einschließlich der Vernichtungsfeldzüge der Mongolen, Stalins, Maos und Hitlers. Wer diese dunkelste Periode der indischen Geschichte nicht kennt, ist blind für die gegenwärtigen Spannungen zwischen dem muslimischen und nicht-muslimischen Teil des riesigen Subkontinents. Und wer sich nicht der Tatsache bewusst ist, dass Bangladesh, Pakistan und weite Teile Afghanistans dereinst ur-indisches Staatsgebiet und rein hinduistisch und buddhistisch geprägt waren, dem kann nicht klar sein, wie gründlich es dem Islam gelungen ist, dieses Kapitel aus dem Bewusstsein der geschichtlichen Überlieferung zu tilgen.
    Seit den Tagen Mohammeds führen Muslime erbarmungslose Vernichtungskriege gegen die „Ungläubigen” und berufen sich dabei, bis hin zur Gegenwart, ausdrücklich auf die über 200 Stellen des Koran und weitere 1800 Stellen der Hadithe (Überlieferungen aus dem Leben Mohammeds), die zur Bekämpfung und Auslöschung aller „Ungläubigen” aufrufen. Westliche Medien und Intellektuelle blenden dieses Thema nicht nur weitestgehend aus. Im Gegenteil. Im Namen der „political correctness” (der von den Linken als politisch korrekt bezeichnete Politik) oder aus politisch motivierten antiwestlichen Ressentiments (Abneigungen) führen sie einen Feldzug gegen all jene, die vor den Gefahren des Islam warnen.
    Muslimen wird seit 1400 Jahren in nahezu allen islamischen Geschichtsbüchern das Märchen von der angeblich friedlichen Ausbreitung des Islam erzählt. Und so ergibt sich für fast jeden, der versucht, mit Muslimen über diese blutige Vergangenheit und Gegenwart zu sprechen, immer wieder die Situation, dass man von ihnen als „Lügner”, „Rassist” oder „Faschist” beschimpft wird. Denn kaum etwas können viele Muslime weniger ertragen als die Wahrheit über ihre eigene Religion. Die Islamisierung Europas schreitet beängstigend voran. Der Islam ist seit jeher unfähig zur Integration in nicht-islamische Länder, daran hat sich bis heute nichts geändert. Der Islam erobert und unterwirft bis heute im archaischen Sinne, denn Muslime haben den Auftrag Allahs, die Welt von „Ungläubigen” zu säubern und das „Haus des Friedens” (die Herrschaft des Islams) zu errichten: was nichts anderes heißt, als die endgültige Weltherrschaft des Islam zu etablieren.

  3. „Denn kaum etwas können viele Muslime weniger ertragen als die wahrheit über die eigene Religion“ – Ich sehe da Parallelen zu einer anderen Sekte, die Andersgläubige als „Tiere“ bezeichnet. P.S. Sehr informativer Kommentar.

    • Ja sag mal du schlau meier wo sind heute den die Indianer in USA . Die Indianer waren die Uhreinwohner Amerikas wär hat die Indianer ausgerottet das waren nicht die Muslime,
      Juden,Hindus . Wer hat in den 2 Weltkrieg den Holocaust verursacht das waren nicht die muslime,juden,hindus sondern ihr das heisst nicht das ihr an den christentum glaubt das jetzt die Religion jetzt schuld dran hat. Deswegen hör auf scheisse über religionen zu erzählen es gibt gute leute auf der welt und schlecht leute die religionen haben damit nix zu tun.

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