Alexis Tsipras. Bild: Kremlin.ru
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Griechenland dürfe nicht noch mehr Finanzhilfen erhalten, sondern müsse den bisherigen Austeritätskurs fortsetzen, so die FDP. Merkel müsse den Griechen bei ihrem Besuch ins Gewissen reden.

Von Redaktion

Die FDP warnt vor dem Griechenland-Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor weiteren Finanzhilfen für Athen. „Das Land ist noch lange nicht über den Berg, deshalb verbieten sich Wahlgeschenke auf Steuerzahlerkosten“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Christian Dürr, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Bundeskanzlerin Merkel darf in Griechenland nicht Schönwetter machen, sondern muss Regierungschef Tsipras ins Gewissen reden“, fügte er hinzu. Dürr sagte: „Dass die griechische Regierung Zuschüsse und Sonderzahlungen gewährt, Steuern abschafft und Reformen verschiebt, lässt Schlimmes befürchten.“

Merkel müsse deutlich machen, „dass der Konsolidierungs- und Reformkurs in Griechenland“ fortgesetzt werden müsse. „Sollte Tsipras sein Land zurück in die Krise führen, kann es kein deutsches Steuergeld mehr geben“, sagte der FDP-Politiker weiter.

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Merkel fliegt Donnerstag zu einem zweitägigen Besuch nach Griechenland – das erste Mal seit 2014. Dabei will sie mit Premierminister Tsipras auch über die Namensänderung von Mazedonien sprechen.

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