Bild: Flickr.com/euranet_plus CC BY-SA 2.0
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Martin Sonneborn nennt ihn „liebevoll“ Elmar Brocken. Und die Menschen kennen ihn weil er von Talkrunde zu Talkrunde tingelt um EU und gegebenenfalls auch Merkel zu verteidigen.

Von Commentarius

Was nun den Elmar neuerdings sympathisch macht, ist sein doch schon baldiger Abgang von der EU-Parlamentsbühne. Es schien so als würde sich der alte Mann, wie so viele andere ältere Herren in diesen ehrwürdigen Mauern, nie verabschieden können. Obwohl von selbst wäre er nicht gegangen. Eine göttliche Fügung muss das sein.

Elmar Brok, 39 Jahre sind wirklich genug. Deine Parteifreunde in NRW haben dich auch aufgegeben. Für deinen Befürworter den Armin Laschet ist es zugleich auch eine herbe Niederlage. Elmar, geh und geh mit Gott.

Du wirst noch vor deiner Kanzlerin in den Ruhestand übertreten. Bald wird sie dir nachfolgen. Elmar, es gibt so schöne Hobbys für Senioren. Fahr doch mit Seniorenreisen nach Brüssel oder fahr in die Stadt der Liebe, nach Paris oder hast du Sehnsucht nach mehr Europa, dann fahr nach Barcelona, Lissabon oder komm nach Wien in den Prater. Aber lass jetzt die Politik sein, denn um die werden sich nun Jüngere kümmern.

Elmar Brok, der Transatlantiker, der Merkelversteher und der Mann fürs Grobe wenn es um die Verteidigung der Europäischen Union ging. Was werden die Talkshows ohne dich sein, ach wie toll du uns Europa näherbringen wolltest.

Wenn man aber merkt, wie es um die Europäische Union steht nach diesen 39 Jahren, dann muss man einfach auch die Frage stellen, ob Elmar Brok nicht nur für den Aufstieg, sondern auch für den beginnenden Fall dieser Union mitverantwortlich ist?

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Commentarius

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