EU-Umweltkommissar Karmenu Vella - Bild: Wikimedia Commons / Annika Haas CC-BY-2.0

EU-Kommissar Vella hat die Kritik aus Deutschland an den aktuellen Grenzwerten für Feinstaub und Stickoxide in der Europäischen Union zurückgewiesen.

Von Redaktion

Die europäischen Grenzwerte würden auf „soliden wissenschaftlichen Nachweisen basieren, die von der Weltgesundheitsorganisation vorgelegt worden seien, sagte EU-Umweltkommissar Karmenu Vella den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Regierungen aller Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament hätten sie genehmigt, die Beweise seien durch „unzählige wissenschaftliche Veröffentlichungen gestützt“.

„Tatsache ist, dass wir leider die Auswirkungen auf die alltägliche Realität von Hunderttausenden von alten und jungen Menschen in Städten in ganz Europa sehen können, die aufgrund der schlechten Luftqualität mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben“, so Vella weiter.

Kommissar Vella sprach sich deshalb für weitere Schritte aus: „Es ist daher dringend notwendig, Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität zu beschleunigen, um die Gesundheit unserer Bürger zu schützen“, sagte der EU-Kommissar. „Wir sollten uns alle um die Qualität der Luft kümmern, die die Europäer atmen. Der Schutz der Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger ist daher auch bei der europäischen Gesetzgebung zur Luftqualität von großer Bedeutung“, so der Kommissar.

Mehr als hundert deutsche Lungenspezialisten hatten zuvor in den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte angezweifelt. Der Vorstoß sei eine wichtige Initiative, um „Sachlichkeit und Fakten“ in die Diesel-Debatte zu bringen, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zugleich wurden Forderungen laut, die Grenzwerte vorerst auszusetzen.

5 KOMMENTARE

  1. oh ja die WHO hat das vorgelegt und die ist unantastbar…. dass die auch nur für die Pharmaindustrie arbeiten wird natürlich mit keinem Wort erwähnt.

    Verlogenes Gebilde was uns da „regiert“ oder besser gesagt versklavt.

  2. Momentan kann man noch Wetten abschließen wohin uns diese Hype mit dem CO2 und NO2 noch treiben wird.

    In Erinnerung sei mal gebracht, dass vor fast 200 Jahren die Menschheit in Teilen der nördlichen Halbkugel wirklich vor einem echten klimatischen Problem standen. Dies aufgrund einer massiven Luftverschmutzung, denn da war der Tambora-Vulkan in Indonesien (damals Niederländisch-Ostindien) ausgebrochen und hat damit eine der größten Hungersnöte ausgelöst.

    Wenn aber Hysteriker direkt am Rand einer sehr stark befahrenen Straße NO2 Messungen machen, und das allgemein und flächendeckend nur dem Diesel zuschreiben, ist das wissenschaftlich überhaupt nicht haltbar. Diese Möchtegern-Rechthaber müssen sich den Vorwurf gefallen lassen: „Wer viel misst – misst Mist.“

  3. Er muß es ja zurückweisen, denn sonst wird ja ihr linkes Angstgeschäft konterkariert und dieses Druckmittel würde dann nicht mehr funktionieren, denn die Amis lassen das doppelte an Emissionen wie die Deutschen und die Europäer im allgemeinen und das ist wie bei der Gefährlichkeit des reinen Alkohols, Deutschland tut sich da als Musterknabe besonders hervor und setzt die Gefahrenstufe über 20mg pro Tag an, während andere 30mg taxieren und der höchste Grenzwert sogar bei 40mg liegt und nun soll mal einer erklären wer recht hat, denn sonst müßten ja alle Säufer und Raucher um 50 herum das zeitliche segnen, tun sie aber nicht und deshalb ist das ganze Gezedere für die Katz und durch nichts bewiesen und Todesfälle als solche sind kein Beweis, weil auch noch andere Imponderabilien mit in ein Leben hineinspielen und es gibt halt uralte gewordene Sünder und gesunde, die früh gestorben sind, so ist es halt mal im Leben.

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