Dramatischer Personalmangel bei der Bundeswehr steht bevor

Die Bundeswehr hat in den letzten Jahren schon genug Kritik wegen der schlechten Verfassung der Ausrüstung über sich ergehen lassen müssen. Das wichtigste wird der Bundeswehr aber bald fehlen – der Soldat.

Von Redaktion

Die Personalnot der Bundeswehr ist laut eines Zeitungsberichts offenbar noch dramatischer als bisher bekannt war. Die Bundeswehr rechne damit, dass 2020 von 760.000 Schulabgängern nur die Hälfte für die Armee geeignet ist. Das berichtet die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf interne Papiere des Verteidigungsministeriums.

Von den übrig bleibenden jungen Menschen müsste sich unter dem Strich jeder Vierte bei der Armee bewerben, damit sie ihren Bedarf decken könne. Schon jetzt seien viele Dienstposten unbesetzt. So gebe es bei den Militärs rund 25.000 offene Stellen.

Auf das Personalproblem will am Dienstag auch der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), in seinem Jahresbericht 2018 hinweisen. „Die Wehrpflicht wurde ausgesetzt, ohne Konzept, wie man ansonsten den Personalbedarf deckt“, sagte Bartels der „Bild am Sonntag“.

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2 Kommentare

  1. Wozu noch eine Armee, wenn im Hinterland die Tore seit 2015 für alles was keucht und fleucht sperrangelweit offen stehen?
    Wozu eine Armee , wenn gleichzeitig Schiffe zur Flutung Deutschlands jeden Mist, den das Mittelmeer anschwemmt einsammeln und nach Deutschland bringen?

    Affenzirkus.

  2. Auch hier tritt ein Wandel ein, denn stationäre Soldaten zum Zwecke der Verteidigung vorzuhalten sind im Prinzip viel zu teuer, das läuft alles auf Söldnerheere hinaus, was im übrigen nicht neu ist und wir über Jahrhunderte bereits hatten, indem man erst im Falle einer Auseinandersetzung Soldaten gegen kleines Entgeld angeworben hat und der Krieg als solcher sie ernährte und das alles könnte wieder kommen, denn eine Hochrüstung nur auf Verdacht hin ist völlig kontraproduktiv und mal ganz von dem abgesehen, wer will sich denn dort noch einbringen, früher galt der Soldat noch etwas und war angesehen, heute hat er das gleiche Image wie ein Versicherungsvertreter und das alles zusammen führt zur Ablehnung in der Gesellschaft und es interessiert vermutlich nur noch jene, die darin eine Versorgungsstätte sehen, ohne Emotionen, die man eigentlich braucht, wenn man schon das Volk verteidigen sollte.

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