Ausländische Clans im Visier des BKA

Kriminelle Ausländerclans sollen verstärkt ins Visier des BKA rücken. Man will der Organisierten Kriminalität an den Kragen.

Von Redaktion

Das Bundeskriminalamt (BKA) will sich intensiver als bisher um die Straftaten ausländischer Clans kümmern. So werde im nächsten Lagebild zur Organisierten Kriminalität, das im Mai oder Juni veröffentlicht werde, erstmals ein Kapitel enthalten sein mit der Überschrift: “Kriminelle Mitglieder von Großfamilien ethnisch abgeschotteter Subkulturen”, sagte eine BKA-Sprecherin den Zeitungen des “Redaktionsnetzwerks Deutschland”.

Zur Begründung sagte die Sprecherin: “Die Kriminalität von Angehörigen türkisch- und arabischstämmiger Großfamilien zeichnet sich durch eine grundsätzlich ethnisch abgeschottete Familienstruktur aus, die unter Missachtung der vorherrschenden staatlichen Strukturen, deren Werteverständnis und Rechtsordnung eine eigene, streng hierarchische, delinquente Subkultur bildet.” In den bisherigen Lagebildern habe man das Thema nur gestreift. Ermittlungsschwerpunkte bestünden derzeit in Berlin, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, so die Sprecherin. Soweit erforderlich, unterstütze das BKA hier die Länder.

Diese trügen umgekehrt Erkenntnisse zum Lagebild bei. Auch der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek, rechnet mit zunehmenden Aktivitäten. “Diese Art der Kriminalität hat sich über Jahre entwickelt”, sagte Radek den Zeitungen des “Redaktionsnetzwerks Deutschland”. Mit Blick auf die jüngste Großrazzia in Nordrhein-Westfalen sagte er: “Es wird nicht bei einer Wochenendrazzia bleiben. Wir werden uns da häufiger zeigen.”

Allerdings sei der Kampf gegen die Clan-Kriminalität sehr personalintensiv, weil sie vom Steuerbetrug bis zum Menschenhandel viele Delikte umfasse. “Da steckt auch eine Menge Vorbereitungszeit drin”, so Radek.

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4 Kommentare

  1. Bereits in den 80er und 90er Jahren hatte der Journalist und Buchautor, Dagobert Lindlau, eindringlich vor der organisierten Kriminalität gewarnt.

    Seine Studien im einschlägigen Milieu zeigten klar die schon gefestigten Strukturen auf. Sein damaliger Blick in die Zukunft war schon erschreckend, wurde aber leider von der Realität überholt.

    Politiker, Medien, Polizei und Vertreter des Verfassungsschutzes stempelten ihn als Schwarzmaler, Übertreiber und Wichtigtuer ab.

    Die jetzigen Einsätze der Polizei verdeutlichen, dass man dort entweder Null-Ahnung hat oder bewusst zur Beruhigung der Bevölkerung nur Scheinaktivitäten durchführt. Allein der enorme personelle Aufwand der Aktionen und dann die äußerst mickrigen Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache.

    Wenn auch nur ein Beamter, in den vergangenen Jahren, die alternativen Medien interessiert verfolgt hätte – dass nicht nur auf mögliche “rechte” Inhalte – dann hätte man ganz andere Erkenntnisse über diesen immer noch prosperierenden Kriminalitätsbereich. Aber wahrscheinlich tat man alles was dort publiziert wurde, arroganter Weise als Fake News und Verschwörungstheorien ab.

    Da treffen die Worte von Christian Morgenstern noch immer zu “Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.”

  2. Man will der organisierten Kriminalität an den Kragen. Solch ein Schwachsinn kann nur von unseren Politiker oder dem Schlapphutverein BKA kommen. Mit diesen Vollpfosten wird man gar nichts machen, sie können noch nicht einmal die linksgrünen zur Ordnung rufen. Außerdem kommt es mindestens 30 Jahre zu spät. Die heute etwas machen wollen, haben es doch erst soweit kommen lassen und werden wahrscheinlich heute von diesen Gruppen gesponsert!

  3. Tja, die organisierte Kriminalität war schon vor Jahrzehnten auffällig und hätte gleich im Keim erstickt werden sollen. Ein Staat, der zuschaut bzw. wegschaut, wie sich Solches etabliert, der wird in Bälde einer kriminellen Verrohung entgegengehen. Das haben wir heute.
    Diese kriminellen Herrschaften wissen sehr gut, wie man Behördenmitglieder und Beamte auf die eigene Zielschiene führt, Schmieren ist dort alltäglich. Man kauft die «Landeshüter» einfach, nachher werden diese Behördenmitglieder und Beamte erpresst, und jeder schweigt, wie es halt die Omerta in mafiosen Kreisen verlangt. Andernfalls droht existenzielle Zerstörung.
    Heute ist die Gesellschaft so verseucht von diesen kriminellen Entwicklungen, dass es schwer sein wird, diese abzustellen. Die vielen Migranten, die aus mangelnder beruflicher Kompetenz keine Arbeit finden, werden in diesen Kreisen gerne für deren Drecksarbeit genutzt, will heissen, diese kriminellen Kreise dehnen sich weiter aus. Will ein Staatswesen solche Entwicklungen abstellen, muss es nicht jammern, dass es viel Personal für eine solche Zielerreichung braucht, sondern konsequente Strategien mit einem rigorosen Strafvollzug erstellen. Schliesslich haben wir Gesetze, die es einzuhalten gilt. Was die Betroffenen darüber denken und was die glauben, muss egal sein. Eine Regierung muss klarstellen können, wer hier im Lande Herr im Hause ist, basta! Anti-autoritäre Kuscheljustiz nützt da gar nichts.

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