Ditib-Moschee in Garmisch-Partenkirchen. Bild: Flickr / metropolico.org CC BY-SA 2.0

Eigentlich wollte man auch die Zentrale des türkischen Moscheenverbandes Ditib überwachen, doch nun rücken der Bundesverfassungsschutz und das Bundesinnenministerium davon ab.

Von Michael Steiner

Es ist allseits bekannt, dass die türkische Führung den Muslimbrüdern nahestehen und auch die Religionsbehörde des Landes mittlerweise von dieser muslimischen Gruppierung dominiert wird. Doch obwohl zuvor eine Überwachung der Zentrale des türkischen Moscheenverbandes Ditib durch die Verfassungsschützer ins Auge gefasst wurde, soll dies nun nicht geschehen.

Wie die „Welt am Sonntag“ berichtet, wollen das Bundesinnenministerium und das Bundesamt für Verfassungsschutz die Sache zurückhaltender angehen. Man halte solche Maßnahmen nicht mehr für das geeignete Mittel, sich mit den bestehenden Problemen auseinanderzusetzen. Wenn es um Fälle wie die angebliche Spionage gegen türkische Regierungsgegner geht, würde man nachrichtendienstlich ohnehin eingreifen.

Zwar sei bislang noch keine offizielle Entscheidung gefallen, aber man geht davon aus, dass in absehbarer Zeit keine allgemeine Überwachung wegen radikaler Hassprediger aus den Reihen der Ditib-Imame durchgeführt wird. Denn auch dort gebe es salafistische Imame, nicht nur bei den aus arabischen Ländern finanzierten Moscheen.

2 KOMMENTARE

  1. Die Moslembruderschaft ist eine rechtsextreme Organisation, das sunnitische Gegenstück zum Klerikalfaschismus ind Spanien unter Franco und in Kroatien im 2. Weltkrieg. Deshalb sollte man den Verein nicht nur überwachen, sondern verbieten.

  2. Eigenartigerweise hat man aber genug Personal und Mittel die AFD überwachen zu lassen ,eine zugelassene Deutsche Partei.
    Na dann gute Nacht Deutschland

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