Ein US-General mit einem ukrainischen Soldaten. Bild: Flickr / U.S. Army Europe Pictures CC-BY 2.0

Auf LinkedIn sucht ein US-Unternehmen aus dem Verteidigungssektor Spezialisten für Geheimoperationen in der Ukraine. Merken die Menschen nicht, wie sie in Sachen Ukraine-Krise ständig hinters Licht geführt werden?

Von Marco Maier

Die geopolitische Analyseseite SouthFront hat auf den Seiten von LinkedIn ein unglaubliches öffentliches Jobangebot eines US-amerikanischen Verteidigungsunternehmens gefunden, das potenziell sensible Informationen enthüllt. Die Stellenausschreibung erwähnt „klassifizierte Kontingenzoperationen“ (also Geheimoperationen) in der Ukraine und wurde vor knapp über zwei Wochen veröffentlicht – kurz vor dem Zwischenfall am letzten Sonntag zwischen der russischen und der ukrainischen Marine in der Straße von Kertsch.

Das US-amerikanische Verteidigungsunternehmen „Mission Essential“, berichtete demnach versehentlich über einen Einsatz von US-Militärs in den Kampfgebieten der Ukraine in einer Stellenanzeige auf LinkedIn. Entscheidend ist, dass dies ein weiterer Beweis ist, der die jahrelangen Behauptungen Washingtons widerlegt, dass die Vereinigten Staaten nicht direkt in den Ukraine-Konflikt militärisch involviert sind. Die öffentliche Entsendung deutet darauf hin, dass die Operationen der US-Spezialeinheiten in der Tat aktiv und fortlaufend sind, da die Spannungen mit Russland ansteigen.

„Mission Essential“ ist ein im Auftrag des Staates agierender in Washington ansässiger Auftragnehmer, der vorwiegend im Geheimdienst- und Militärbereich tätig ist, und gilt auch als führender Anbieter von Übersetzungs- und Dolmetschdiensten für die US-Regierung. Wenn dieses Unternehmen solche Stellen ausschreibt, darf man also hellhörig werden.

Während die westlichen (also auch die deutschen) Medien weiterhin Russland die Schuld an den zunehmenden Spannungen zwischen Moskau und Kiew zuschieben, verdeutlicht dieser weitere Mosaikstein, dass dem absolut nicht so ist. Im Gegenteil: Es gibt treibende Kräfte im transatlantischen System, welches auf eine ständige Provokation Russlands setzt und dabei Moskau stets den Schwarzen Peter zuschiebt. Merken die Menschen in Europa denn nicht, dass sie von ihren Eliten nur andauernd belogen und betrogen werden?

5 KOMMENTARE

  1. DIE US-FÜHRUNG WÜNSCHT SICH SEHNLICH, DASS DEUTSCHE UND RUSSEN WIEDER AUFEINANDER SCHIESSEN !

    WIR WOLLEN EINE DAUERHAFTE FREUNDSCHAFT MIT RUSSLAND UND SCHLAGEN VOR:

    Wer dauerhaft Frieden will sollte mal darüber nachdenken, Russland als Vollwertiges Mitglied in Europa zu übernehmen und die VISA-FREIHEIT für beide Staaten.

    Das bedeutet keine Grenzen, kein Grund für Krieg, freier Handel und Warenaustausch bedeutet Aufschwung und Wohlstand auf allen Seiten.

    Man sollte dem Russischen Volk diese Alternative unterbreiten, und das ginge sehr gut mit einem friedlichen Politiker wie Putin.

    Europa hätte dann auch endlich eine Alternative zu den ewigen Kriegsanstiftern und Bombern USA !

  2. „Soldaten sind dumme blöde Tiere, die wir als Bauern auf dem Schachbrett nutzen um unsere Außenpolitik durchzusetzen“
    Zitat von Henry Kissinger

    „Der Krieg ist ein Vorgang, bei dem sich Menschen umbringen, die einander nicht kennen, und zwar zum Ruhm und zum Vorteil von Leuten, die einander kennen, aber nicht umbringen“
    Zitat von Paul Valéry (1871-1945)

    „Soldaten sind Männer, die offene Rechnungen der Politiker mit ihrem Leben bezahlen“
    Zitat von Ron Kritzfeld

  3. Ukraine: US-Militärdienstleister soll Geheimagenten gesucht haben – es droht ein False Flags und Fake News-Krieg

    https://www.journalistenwatch.com/2018/12/05/ukraine-us-militaerdienstleister/

    Eine ganze Zeit schwelte der Ukraine-Krieg nun auf niedriger Stufe vor sich hin. An der Kontaktlinie am Donbass zwischen der Westukraine und Noworussia (Donetzker Volksrepublik und Lugansker Volksrepublik) gab es kleinere Scharmützel, man hatte sich in den Stellungen eingegraben.
    Vier Jahre währt der Stellvertreterkrieg in der Ukraine nun. Während die westlichen Medien ständig herbeifantasierte, russische Invasionen vermeldeten, auf die hin dann wieder Sanktionen gegen Russland verhängt wurden, bestritt der Westen – namentlich die USA – stets, irgendwie selbst in die ganzen, gewalttätigen Geschehnisse in der Ukraine verwickelt zu sein. Eine blanke Lüge.

    Die wahren Hintergründe des Maidan und des Ukrainekrieges

    Der Westen/die NATO plante, mit einem der vielen gelenkten Umstürze den prorussischen Präsidenten Janukowitsch zu stürzen und ein prowestliches US-Marionettenregime zu installieren. Dadurch sollte die NATO die Möglichkeit bekommen, mit ihren Militärbasen auch im Westen bis direkt an die russische Grenze vorrücken zu können. Gleichzeitig hätten die USA die Kontrolle über die Pipelines mit Gas und Öl. Überdies würden die großen Kohle- Öl und Gasvorräte im Osten der Ukraine, im Donbassbecken, praktisch den USA gehören, deren Erschließungsfirmen bereits in den Startlöchern standen. Um sicher zu gehen, dass die Ausbeutung der ukrainischen Bodenschätze auch so ablaufen, wie sie sollen, wurde der Sohn des kürzlich verstorbenen US-Vizepräsident Joe Biden, Hunter Biden, ins Direktorium des größten, privaten Gasriesen der Ukraine, der Firma Burisma, platziert.
    Der Mann, der den geplanten Umsturz organisierte, war natürlich der in diesen Dingen erfahrene, globale Großkapitalist George Soros. Er soll eine Milliarde Dollar investiert haben und durch den Umsturz hohe Gewinne gemacht haben, wie immer. Die USA gaben 4 Milliarden dazu.
    Der Umsturz des Euro-Maidan lief wie geplant, das Morden und Schlachten war erfolgreich, Janukowitsch mußte fliehen und die verschiedenen Marionetten des Westens bezogen ihre Positionen. Immer mit von der Partie: Die Bundesrepublik Deutschland, die mit Herrn Vitali Klitschko ihren Mann ins Spiel bringen konnte.

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