Die beiden in Marokko ermordeten Skandinavierinnen.
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Für das schwedische Staatsfernsehen ist die brutale Ermordung zweier skandinavischer Frauen in Marokko durch Islamisten lediglich ein „Messerschaden“.

Von Michael Steiner

Schwedens Staatsfernsehen SVT ist wie üblich politisch überkorrekt. Die Ermordung von Maren Ueland (28) aus Norwegen und Louisa Vesterager Jespersen (24) aus Dänemark im marokkanischen Atlasgebirge durch mit dem „Islamischen Staat“ verbundene Islamisten, ist für die schwedischen Staatspropagandisten nur ein kleiner Zwischenfall. Dabei wurden beide Frauen mehrfach mit Messern gestochen, die Dänin dann langsam enthauptet.

So wurde im Bericht am Weihnachtsabend nicht der Fakt erwähnt, dass eine der beiden Frauen brutalst mit dem Messer enthauptet wurde. Auch die Verbindung zum „Islamischen Staat“ wurde geflissentlich verschwiegen. Dafür spielte man die Ermordung der beiden Skandinavierinnen als „Messerschaden“ („knivskador“) herunter. Und während einer der Extremisten in dem Video der Ermordung „Es ist Allahs Wille!“ ausruft, behaupten die Staatspropagandisten, dass dies „nichts mit dem Islam zu tun“ habe.

In Schweden selbst stößt diese Art der Berichterstattung auf massive Kritik. So heißt es, man sei inzwischen sogar wütender über die Art der Berichterstattung als über die eigentliche Tat selbst. Vor allem jedoch ist dies ein Paradebeispiel dafür, wie sich das schwedische Staatsfernsehen selbst um jegliche Glaubwürdigkeit bringt, zumal viele Zuschauer ja nicht dumm sind und wissen, was tatsächlich geschah.

Allerdings ist dies auch ein Beispiel dafür, wie die „politische Korrektheit“ dazu beiträgt, die mediale Berichterstattung ad absurdum zu führen. Durch das weglassen essentieller Fakten und Hintergründe, weil sie nicht ins ideologische Weltbild passen, werden solche Nachrichten absolut wertlos und dürfen sogar als klare „fake news“ bezeichnet werden.

3 KOMMENTARE

  1. Grenzenlose Dummheit zweier Mädchen mit katastrophalen Folgen und darauf folgendem Zynismus der eigenen Regierung und was soll man dazu noch sagen, das alles ist an Pervertiertheit nicht mehr zu übertreffen und es hätte nicht sein müssen, denn wer die Gefahr ignoriert kann zwangsläufig Opfer werden, auch wenn es noch so bedauerlich ist.

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