Günther Oettinger. Wikimedia Commons / Jacques Grießmayer CC BY 3.0

Geht es nach EU-Kommissar Günther Oettinger, soll Friedrich Merz der Kanzlerkandidat der Union werden. Er habe eine große Unterstützung bei den Delegierten.

Von Redaktion

Weil fast die Hälfte der Parteitagsdelegierten Friedrich Merz als CDU-Vorsitzenden wollten, dieser jedoch schlussendlich knapp Annegret Kramp-Karrenbauer unterlag, fordert EU-Kommissar Günther Oettinger nun seine Partei dazu auf, den Blackrock-Manager zum Kanzlerkandidaten der Union zu machen.

Die Enscheidung über die nächste Kanzlerkandidatur liege „zuallererst“ bei der neuen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, schränkte Oettinger gegenüber den Funke-Zeitungen ein. Sie sei „für die programmatische und personelle Ausrichtung der CDU verantwortlich – und sie hat das erste Zugriffsrecht auf die Kanzlerkandidatur“. Doch gebe es dabei „keinen Automatismus“.

Oettinger sagte Veränderungen in der Bundesregierung voraus, die spätestens 2021 mit der nächsten regulären Bundestagswahl, vielleicht auch früher einträten. Er begrüße es, dass Merz bereit bleibe, seine Sachkompetenz einzubringen. Oettinger riet seinem Parteifreund, zunächst einmal bei einem Parteiprojekt mitwirken – in einer Programmkommission oder in einem hochrangigen Beirat.

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