Bild: Flickr.com/SPD Saar CC BY-ND 2.0
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Schulz hatte in der Bundespolitik absolut keine Chance, als Bundestagsabgeordneter ist er unterbeschäftigt, also versucht er bei der EU-Wahl mit „neuen Ideen“ seine SPD zu unterstützen. Ob das Katarina Barley helfen wird, darf man mit Spannung erwarten.

Von Commentarius

Martin Schulz, einst (von wem auch immer) gefeierter EU-Parlamentspräsident sollte die SPD eigentlich bei der Bundestagswahl in den Sieg führen. Doch der Schulz-Lokomotive ging ziemlich schnell der Dampf aus. Der Kanzlerkandidat und SPD-Vorsitzende Schulz wurde vom Hero zur absoluten Zero, als die SPD auf 20,5 Prozent absackte; das schlechteste Ergebnis nach dem 2. Weltkrieg. Dennoch reicht sein eigenes Versagen noch nicht aus um im politischen Nirvana zu verschwinden.

Mit dem gemeinen Bundestagsmandat gibt er sich nicht zufrieden, er muss seiner Partei mit voller Kraft beweisen, dass er es drauf hat, letztlich die Sozialdemokratische Partei Deutschlands auch auf EU-Ebene zu demontieren. Das sollte man meinen, wenn man die Worte des Mannes aus Würselen vernimmt: „Ich biete meine Arbeit an und dieses Angebot wird von der SPD auch angenommen. Ich bin Teil der Europakampagne im kommenden Jahr“, so Schulz im Interview mit  dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Ist das ein Versprechen oder eine Drohung, muss sich jetzt das einfache SPD-Mitglied fragen? Er werde Katarina Barley unterstützen wo er nur kann. „Es wird offizielle Auftritte im Wahlkampf geben, bei denen ich für meine Partei kämpfe“, verspricht Schulz. Eine Fülle von Einladungen solle es bereits schon geben. Jedoch strebe er kein Amt an. Das Thema Europa sei für die SPD eine Chance, denn alle anderen Parteien nehmen das Thema nicht wahr: „Die ganze Regierung, die gesamte politische Öffentlichkeit hat es verschlafen. Emmanuel Macron hat eine mögliche Richtung vorgegeben. Jetzt fehlt die Antwort“, so Schulz.

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Aber wie will der Super-Schulz Barley unterstützend unter die Arme greifen? Die Internetsteuer für die großen Konzerne, wie Apple, Amazon, Facebook ect. will er fordern und wenn nötig an der Seite Frankreichs dafür in den Ring steigen. „Wenn man Vertrauen zurück gewinnen will, muss man das endlich machen“, so Schulz abschließend zum RND. Die Internetsteuer ist sicher etwas was umzusetzen Sinn macht, aber damit Vertrauen zurückgewinnen zu können, ist mehr als fraglich.

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3 KOMMENTARE

  1. Früher haben die Pharaonen ihre Baumeister lebendig eingemauert in der Pyramide. Warum also dem Chulz den Spass nehmen? Lasst ihn doch rein in die EU-Pyramide. Upps???

  2. Nieten im Nadelstreifen und mit solchen Typen will man die Zukunft gestalten, das ist ja völlig abnormal, denn eigentlich sollten die Erfolgreichsten vorne stehen und nicht Verlierer, aber in dieser vertrakten Welt scheint heutzutage alles möglich zu sein, das ist im Prinzip nur ein Spiegelbild der Gesellschaft, verlogen und feige bis ins Mark, ob das gut geht ist eine andere Frage.

  3. Ein Zeugnis offensichtlicher geistiger Armut seines ganzen umgebenden Ambiente, das solchen Figuren Raum und Zeit für derlei Spielchen offen hält.
    Dekadenz vor dem Fall.

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