Jörg Meuthen, AfD. Foto: Flickr / Metropolico.or gCC BY-SA 2.0

In der Jungen Alternative gibt es einige extremistische Mitglieder, die vom Verfassungsschutz überwacht werden. AfD-Chef Jörg Meuthen droht der Jugendorganisation der Partei.

Von Michael Steiner

Die AfD hat ein Problem mit ihrer Jugendorganisation. So wie auch jene von Grünen, Linken und SPD mit radikalen Elementen durchsetzt sind, muss sich auch die AfD mit radikalen Kräften dort auseinandersetzen – und tut dies im Gegensatz zu den drei Linksparteien auch, wie die jüngsten Forderungen von Parteichef Jörg Meuthen zeigen.

„Die Partei muss der Jungen Alternative wie ein Vater seinen Kindern sagen: ‚Wenn ihr jetzt nicht sofort auf den Pfad der Tugend zurückkehrt, dann werdet ihr die schützende Hand des Vaters verlieren!'“, so Meuthen gegenüber der „Welt am Sonntag“. Diese Drohung sei „jetzt nötig, und sie muss glaubwürdig sein, sonst macht man sich unglaubwürdig“. Die AfD sei „schließlich nicht die Partei der antiautoritären Pädagogik.“

Er fordert angesichts der Überwachung einiger Mitglieder der Jungen Alternative durch den Verfassungsschutz die Partei-Jugendorganisation dazu auf, dass sie sich „von einzelnen extremistischen Mitgliedern trennt, die sie zu unterwandern versuchen“. Dabei setze er „auf die Selbstreinigungskräfte unserer Parteijugend“.

Seine eigene Partei rief er dazu auf, entschieden einzuschreiten, sollte dies der Jugendorganisation nicht gelingen. „Die Ultima Ratio wäre eine Aberkennung der Jungen Alternative als Jugendorganisation der AfD“, so der AfD-Politiker. Er glaube und „hoffe jedoch, dass dies nicht nötig sein wird“.

7 KOMMENTARE

    • Ganz normal finde ich es nicht, daß der VS in einer recheten Partei als Initiator die Hand zum Hitler Gruß erhebt, während alle übrigen wissen wozu das führt und die Hand unten lassen.

  1. Ist ja immer wieder interessant, daß nur die Rechte sich darum bemüht, radikalere Kräfte zu entfernen, während sich die Linken als Verteidiger des Rechtes tummeln können wo sie wollen und dabei auch radikalste Aktionen als Beweis des Kampfes gegen die Gerechtigkeit herangeführt werden und mittlerweile könnte man zu der Annahme gelangen, daß es weniger um Rechtsradikale Kräfte geht, sondern um die Tatsache sich fein zu machen für eine Koalition und dabei werden nun schon die ersten Prinzipien über den Haufen geworfen und das führt dann zur Spaltung und zur Minderung der neuen Opposition, nicht eine Standhaftigkeit, die man eigentlich erwarten könnte.

  2. Bisher konnte ich nirgendwo innerhalb der AfD konkrete Tatbestände oder programmatische rechtsextreme Aussagen in Erfahrung bringen ! Also bitte, Herr Meuthen, geben Sie Butter an die Fische ! Auch die Distanzierung des Vorstandes von unseren natürlichen Verbündeten wie PEGIDA, IDENTITÄRE, WIR FÜR…, kann ich nicht mittragen !
    Könnte es sein, daß sich U-Boote nicht nur in der JA eingenistet haben, sondern der Vorstand eine prinzipielle patriotische und verfassungskonforme Haltung zugunsten der Fleischtöpfe schon aufgegeben hat ? Wir brauchen keine neue CDU/FdP -Variante in der Parteienlandschaft ! Meuthen, wir haben ein Problem !

  3. Falsch Herr Meuthen, ihr/Sie disqualifiziert/ren euch selber mit eurer politischen Korrektheit, ihr wolltet doch eine Alternative für Deutschland sein, stattdessen verfallt ihr wieder in alte Verhaltensmuster !

  4. Diejenigen, die sich deradikalisieren sollten, sind jene Kräfte, die es als „Realpolitik“ bezeichnen, Banken zu „retten“, Millionen „Flüchtlinge“ einzuladen und dauerhaft zu alimentieren, das eigene Stromnetz durch eine „Energiewende“ vom Ausland abhängig zu machen, die eigene Armee in den Dienst von zweifelhaften „Friedensmissionen“ zu stellen, und all das mit dem Vermögen des eigenen Volkes zu finanzieren. Zum Dank wird dieses Volk realpolitisch von seinem obersten Gericht zu einem Konstrukt verklärt, das nie exisitierte.

    Wenn das alles nicht radikal ist, was dann?

  5. die alte AFD muss ich endlich erwachsen zeigen. Wer sich jedem Stöckchen beugt und springt,ist nur ein willfähriges Kind.
    Wer wirklich Politik machen will, also an die Schüssel der macht, muss zuerst lernen, aufzustehen und Klartext zu sprechen an die Wählerschft und an die Wettbewerber. Wortgeplänlel im sanften Appeasement ist absolut kindisch und macht diese Partei kaputt bevor sie wirklich aufsteigt. Ihr seid Feiglinge und Weicheier.

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