Foto: Wikimedia Commons/Raimond Spekking CC BY-SA 4.0

Zum Weihnachtsfest hat der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki vor einer Spaltung der Gesellschaft in der Flüchtlingsfrage gewarnt.

Von Redaktion

Wer Menschen, „die vor Krieg und Vertreibung, Vergewaltigung und Tod Schutz suchen, als ,Asyltouristen‘ entwürdigt und ganze Bevölkerungsgruppen ausdrücklich vom bundesrepublikanischen Wir ausschließt, tritt eine Entwicklung in Gang, deren Auswirkungen nicht abzusehen sind“, sagte er im Interview mit der „Kölnischen Rundschau“ und der „Rheinischen Post“.

Nach seinen Worten sei das Christentum nicht nur ein frommer Glaube, sondern auch eine konkrete Haltung gegenüber Mitmenschen. „Gott ist Mensch geworden, nicht ,Bio-Deutscher‘. Jeder Mensch darf sich darauf berufen, egal wo er herkommt“, so der Kardinal. Das gelte auch in Anbetracht der zunehmenden Zahl von Muslimen hierzulande.

So sei christliche Identität nach den Worten Woelkis nicht dazu geeignet, „ein demografisches Bollwerk gegen Zuwanderer zu errichten“. Abgrenzung müsse ausschließlich gegenüber denjenigen stattfinden, die die Werte unseres Grundgesetzes nicht akzeptierten.

Mit Blick auf die im Jahresverlauf schlecht besuchten Gottesdienste sagte Woelki, auch die Menschen, die die Kirche nur zur Weihnachten aufsuchten, seien willkommen. Allerdings erinnerte der 62-jährige Erzbischof die Christen auch daran: „Sie haben eine Gottesdienst-Flatrate.“

Anm.d.Red.: Angesichts solcher Worte muss sich der Herr Kardinal nicht wundern, wenn die Gottesdienste der katholischen Kirche schlecht besucht werden und sich die Austritte häufen. Wie die Politik ist auch die Kirche, unbelehrbar und unverbesserlich.

13 KOMMENTARE

  1. Fern aller Praxis und Realitäten lässt sich vieles schönreden.
    Deutschland mit seinen Maden im Speck.
    Ob sich das nochmal wenden lässt???

  2. Ja, ja, bei immer mehr Kirchenvertretern hinterlässt der Dauergenuss des Messweines deutliche, irreparable physische und psychische Spuren.

  3. Und Gott hat auch gewollt, daß es Weiße, Gelbe und Schwarze gibt und hat ihnen ihren Platz zugewiesen, er hat nicht gesagt seit faul und mehret euch, sondern seine Vorgabe war bete und arbeite und begehre nicht deines nächsten Weib und Hof auf anderen Kontinenten und deshalb kann man auch diese Aussage von einem christlich politischen Vasallen nicht ernst nehmen, denn es gibt zu allem Gegenargumente und seine sind eben gefärbt, des eigenen Vorteils willen, sonst müßte er auch unseren Gästen entgültig klar machen, daß es auch heißt, du solltst nicht töten, aber darüber hat man noch nichts gehört und wer diese Leute noch ernst nimmt, dem kann man auch nicht mehr helfen.

  4. Heuchler .
    Gut 90% kommen,
    weil sie die Früchte der Arbeit anderer ernten wollen .
    Und wenn Gewalt und Imperialismus als wesentliche Ursache für schlecht funktionierende Gesellschaften gesehen werden kann , hat die Kirche dabei wesentlich Anteil.

  5. Gott ist nie ein Mensch geworden, so wie abgehobene Menschen nie Gott-ähnlich werden können. Jede Aussage in die Richtung ist Gotteslästerung… Ja, in dem einen Kommentar gibt es sehr Kluges, kann man ausbauen: Was hat die Kirche, ganz gleich welche, Gutes und Gottgewolltes vollbracht? Hätte sie das, würde es auf der Erde anders aussehen und die Menschen würden fast nicht nur falschem Glanz, ganz gleich woher, nachhecheln. Kriege gäbe es vorallem im Namen Gottes nicht. Gehörte das ganze Schwätz, schwätz, genau anaysiert. Die Frage: wofür Glaubensgemeinschaften? gehörte kritisch beäugt. Wie wer es mit einer ehrlichen Antwort???

  6. Das „Wissen“ um und von Gott aus der Sprechöffnung eines hohen Vatikan-Vertreters geht mir am allerwertesten vorbei, schlimm jedoch, dass es zu viele Gläubige gibt, die sich weiterhin von solchen Typen verwirren lassen.

    Im Übrigen findet ABGRENZUNG tatsächlich gegenüber denjenigen statt, die die Werte unseres GG nicht akzeptieren.

  7. Kardinal Woelki: „Gott ist Mensch geworden, ———–‚“
    xxxxxxxxxx
    Gem. der Aussage des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) ist der Gott der Christenheit identisch mit ALLAH.
    Die Gleichsetzung des Christengottes mit ALLAH hat sogar Dogmencharakter erlangt, weil die Katholische Kirche gleichzeitig festlegte, dass ein Zurückgehen hinter die Aussage des Konzils als Abfall von der Lehre der Kirche —– und von der Kirche selbst zu gelten habe.
    Die Muslime sagen nun, dass ALLAH keinen Sohn hat.
    Frage : Welcher Gott wurde denn nun Mensch, wenn ALLAH keinen Sohn hat ? Das kann dann wohl nur der Christengott sein und sein Sohn, Jesus Christus, sagte :
    „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich“
    Diese Aussage schließt jeden anderen „Heilsbringer“ aus.

  8. Nicht mal zu Weihnachten – an der keltischen Sonnenwende – braucht man diesen blöd-schwätzenden Armleuchter, dessen Birne nun wirklich gar nichts erhellt. Der ist wahrlich kein Licht in der winterlichen Dunkelheit, das die bösen Geister vertreibt!

    Anstatt die Verursacher der Asyl-Suchenden – sprich meist profitorientierte Wirtschaftsflüchtlinge – kritisch zu beklagen, die unrechtmässigen Kriege der westlichen kriegstreibenden Verursacher und die damit verbundenen Abschlachtereien der Menschen anzuprangern, geht er auf die westlichen Gast-Nationen los, ohne deren Konfliktsituationen mit den fremdländischen – nicht selten kriminellen – Migranten sehen zu wollen.

    Im Jemen wird eine ganze Bevölkerung dem westlichen Genozid wehrlos ausgeliefert. Dazu hätte er Grund genug, als «religiöser Würdenträger» seine Stimme zu erheben. Aber zu diesem Thema bleibt er stumm und still. Sein Grinsen in die Kamera wirkt dabei wie Hohn gegenüber den Opfern, aber auch gegenüber den Gläubigen. Fazit: Gott ist nicht Mensch, sondern Teufel geworden.

  9. Kardinal Woelki: „Gott ist Mensch geworden ….’“
    xxxxxxxxxxxxxxxxxx
    —– und warnt vor den „Verführern“, denen Papst Franziskus zu Ostern gerne die Füße wäscht :

    2. Johannesbrief 7 – 11 – Warnung vor Verführern :
    Denn viele Verführer sind ausgezogen in die Welt, die nicht bekennen, dass Jesus Christus im Fleische gekommen ist; das ist der Verführer und Antichrist. Seht euch vor, dass ihr nicht verliert, was ihr erarbeitet habt, sondern in vollem Lohn empfangt. Jeder, der davon abgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht. Wer in der Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn. Wenn einer kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf in das Haus und sagt ihm auch nicht den Gruß; wer ihm den Gruß entbietet, macht sich teilhaftig seiner bösen Taten.

    “ Wenn einer kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf in das Haus“ —– und gewährt ihm demzufolge kein ASYL !

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