Dresden, Altstadt und Frauenkirche.

Dreißig Jahre nach der Wiedervereinigung seien die Ostdeutschen immer noch nicht im Westen angekommen. Man müsse sie besser integrieren.

Von Michael Steiner

Die Menschen in der ehemaligen DDR hätten selbst nach 30 Jahren im wiedervereinigten Deutschland die westlichen Werte noch nicht übernommen und weiterhin eine Parallelgesellschaft, so Heimatstaatssekretär Markus Kerber (CDU) zur Bild. Er wolle sich nun verstärkt um die Wut unter Ostdeutschen kümmern.

30 Jahre nach der Wiedervereinigung müsse genauer untersucht werden, wie es eigentlich um die Ostdeutschen stehe, „die im Moment anscheinend ganz anders über Fragen der Zugehörigkeit und des Zusammenhalts denken.“ Sie sind offenbar noch nicht so völlig umerzogen wie jene im Westen, so dass dies nachgeholt werden muss. Dabei könnten gerade die Westdeutschen auch so einiges von den Ostdeutschen lernen.

Kerber will die Ostdeutschen jetzt besser integrieren. Kerber sagte der „Bild“: „Unsere Integrationspolitik ist also beileibe nicht nur auf Zuwanderer beschränkt. Wir wollen und müssen uns mit allen gesellschaftlichen Gruppen auseinandersetzen – vor allem mit wütenden und enttäuschten Bürgern, die sich abgehängt fühlen.“ Die Politik könne nicht darauf bauen, „dass jeder sich selbst entwickelt und alles von alleine zusammenwächst, was zusammengehört“, sagte Kerber weiter.

12 KOMMENTARE

  1. Markus Kerber (CDU):
    „Sie (die Ostdeutschen) sind offenbar noch nicht so völlig umerzogen wie jene im Westen, so dass dies nachgeholt werden muss.“

    Da mag er mal die Wahrheit gesagt habenm, aber das mit der Nachholung der Umerziehung zu verbildeten Idioten, die jedem noch größeren Funamentaldeppen aus der Hand fressen, das wird nichts.
    Darauf würde ich mich trauen eine Wette zu setzen.

    • Wir werden uns auf viele dieser Perversionen nicht umschulen lassen, weder von den Genderisten, den Sodomisten (YT suche nach joggler66) noch von denen die Bilder aus Muttermilch und Sperma als Kunst bezeichnen siehe: Marina Abramović – Deutsche Bundesregierung fördert pervers-okkulte „Kunst“ | 31.05.2018 https://www.youtube.com/watch?v=IM-hx5stjJI

      Dieses System geht seinem Vorbestimmten Ende entgegen.

  2. Wenn die Integration der Ostdeutschen trotz extrem großer Nähe der Kultur und Sprache nicht geklappt hat, wie will man denn Menschen mit deutlich anderer Kultur und Sprache integrieren? Log Merkel oder lügt Kerber?
    Ein Schelm, wer an beide denkt.

  3. Gott sei Dank kann man da nur sagen ! Auch wenn viele von uns früher Atheisten waren wurde speziell ich später ein wiedergeborener Christ, allerdings hatte ich mich schon zuvor auch aus diesem Sodom und Gomora, heute vor über 10 Jahren, verabschiedet und bin ausgewandert, weil ich diesen babylonischen Sklavenhalter-Faschismus nicht mehr ertragen hatte. Nun gehe ich zwar im Winter bei minus 10 Grad auf die Toilette und hole das Wasser eimerweise vom Brunnen, aber ich bin geistlich frei und zurück möchte ich nimmer mehr.

  4. Die können sich bemühen, solange sie wollen, denn es wird niemals eine vorgegebene Einheitsmeinung geben, weil es sich gegen die Natur richtet, genauso wenig ist der Sozialismus und der Kommunismus auf Dauer nicht durchführbar und bleibt eine Illusion, weil das Streben, Denken und Handeln einfach viel zu gegensätzlich ist und selbst wenn man mit Gewalt versucht die Menschen geistig zu knebeln wird es nur eine gewisse Zeit Erfolg haben, danach bricht es sich seine Bahn und das kann man in der Menschheitsgeschichte rückblickend immer wieder sehen und deshalb vergreifen sie sich an uralten Lebensgesetzen, die man allenfalls etwas zügeln, aber niemals abstellen kann, denn dann müßte man auch das Regelwerk des Kapitalismus abstellen und das wäre ebenso der Untergang, wie die Verhinderung der freien Entfaltung.

  5. Was Carl Friedrich von Weizsäcker in seinem Buch „Der bedrohte Frieden“ voraussagte tritt mit 10jähriger Verspätung doch noch ein.Er hat nicht vorausgesehen das die Puppenspieler mit Gelddrucken noch solange durchhalten.20 Jahre nach dem Untergamg des Kommunismus würde der Kapitalismus untergehen.
    Erstaunlich ist nur das die „Bürgerlichen“ offenbar unfähig sind aus der Geschichte zu lernen.Sie drehen solange den Hahn zu bis ihrer dran ist.Immer wieder.Jetzt ist ihrer dran.Gut so!

  6. Wenn ich so zurückdenke was den Ostdeutschen alles versprochen wurde als die Grenzen zwischen Ost und West verschwanden. Was ist denn daraus geworden? Die Löhne, Gehälter sind im Osten immer noch niedriger als im Westen. Dörfer werden von Kleinstädten geschluckt, verlieren ihre Identität, es dreht sich alles nur noch um das liebe GELD. Die Renten sind im Osten viel geringer als im Westen, also steigt die Altersarmut im Osten schneller? Die jungen Leute ziehen flächenweise weg weil es im „Westen“ mehr Lohn/Gehalt gibt. Oder sie gehen gleich ins Ausland weil dort die Steuern niedriger sind, oder die Steuern erst nach viel höherem Gewinn greifen. Die Kleinunternehmen, kleinen Handwerker werden mit Steuern abgezockt bis sie als Arme Leute am Ende dastehen, oder halt frühzeitig wieder aufgeben. Natürlich kann es nicht in allen Bundesländern teilweise so gut laufen wie in Bayern, aber wenigstens etwas besser. Strompreise, Ölpreise, Abgaben für Wasser, Abwasser, Abfall, Grundsteuern steigen, steigen, steigen, aber halt nicht so langsam wie die Gehälter oder Renten. Das spüren die Ostdeutschen eben viel stärker. Auf dem Lande läuft das Leben halt langsamer, dafür schwerer. Auch dort werden die kleinen Läden abgewürgt, durch große, größere „Gewerbegebiete in den Städten. Oder kennt Jemand Gewerbegebiete die in Dörfern/Gemeinden entstanden sind? Ich nicht! Buslinien werden eingestellt, und wer kein Auto hat muss sehen dass Irgendjemand mal Zeit hat sie mitzunehmen damit sie einkaufen können. Ja, Unterschiede zwischen Ost und West sind vielleicht sogar immer noch gewollt.

    • Na ja,wenn du alles geglaubt hast was dir Kohl und die „westlichen Hirnakrobaten“ erzählt haben bist du schon ein arges Dummchen?!

  7. Ich halte nichts von Ossi oder Wesse-Werten. Wir sollten eher die Gelegenheit wahrnehmen, miteinander ins Gespräch zukommen- speziell über die Fehl-Entwicklungen des Westens, die sich im Wesentlichen um Ossi-zeiten-Produkte handeln! Der wache Geist der Menschen im Osten, die eine Diktatur in allen Facetten gelebt haben, müssen uns doch vermitteln können, was und wie und wodurch so etwas passiert, geschieht, gemacht wird. Denn wir im Westen haben die ‚beste‘ DDR, die es je gab! Also 150%ige DDR- sogar mit dem Personal der Nachgekommenen.
    Also los Jungs: schärft Eure Rhetorik und vermittelt uns Schafschläfern im Westen endlich den Klartext der DDR-Poilitik!

  8. Zur Umschulung der Ostdeutschen fällt mir ein, daß manche, die das wollen, zuerst eine Grundschulung selbst durchmachen sollten. Vielleicht zum Wohle vieler anderer Menschen, die keine Umschulung brauchen sondern so, wie sie sind, bleiben sollen. Ist nämlich richtig. In der heutigen Zeit, dürfte der Blick für das Richtige vielen gestohlen worden sein. So wie es derzeit aussieht, wird es auch so bleiben.

  9. Jeder 3 Ossi war entweder Mitglied der SED, IM, Stasi oder bei der NVA, Polizei. Natürlich und auch selbstverständlich, daß diese Typen, nach der sogenannten Wende, ihre Verwandschaft in den Faultierfarmen , wie Stadt, Kreisverwaltung und anderen Behörden untergebracht haben.
    Ich hoffe, daß die Ossis es diesmal besser machen. Warten wir erst einmal Frankreich ab.

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