Jean-Claude Juncker. Bild: Flickr /European Parliament CC BY-NC-ND 2.0

Einerseits wollten die EU-Staaten Kontrolle über die Migration erlangen, andererseits jedoch würden sie einen europäischen Grenzschutz verhindern, so EU-Kommissionspräsident Juncker.

Von Michael Steiner

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker attackiert die nationalen Regierungen der EU-Staaten. Er warf ihnen in Bezug auf die Wiedererlangung der Kontrolle über die Migration nach Europa eine „himmelschreiende Heuchelei“ vor und forderte sie dazu auf, rasch zu handeln. Mehr als zwei Jahre lang hätten die EU-Staats- und Regierungschefs einen besseren Schutz der europäischen Außengrenzen gefordert, sagte Juncker der „Welt am Sonntag“.

Daraufhin habe die EU-Kommission vorgeschlagen, die Zahl der europäischen Grenzschutzbeamten bis Ende 2020 auf 10.000 Mann zu erhöhen. „Und jetzt kommen plötzlich von vielen Seiten Bedenken. Das sei ein Eingriff in die nationale Souveränität, alles ginge viel zu schnell und die Zahlen seien zu hoch gegriffen. Das ist doch eine himmelschreiende Heuchelei“, kritisierte Juncker.

Auch diejenigen, so Juncker, die zuvor einen mangelnden Außengrenzschutz lautstark beklagt hätten, wollten sich jetzt nicht engagieren. „So kann Europa nicht funktionieren. Wir müssen schnell handeln, damit wir vorbereitet und die EU-Außengrenzen auch wirklich unter Kontrolle sind“, sagte der Kommissionschef. Die betreffenden Staaten sollten „ihre Bedenken hintenanstellen und den vorgeschlagenen Außengrenzschutz zügig beschließen“.

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4 KOMMENTARE

  1. Der Grenzschutz hat hervorragend funktioniert, bis die EU und die Globalisierungsfaschisten begannen, die Souveränität der Völker zu untergraben.

  2. Wir sehen die HEUCHELEI jener, die über uns reGIERen. Der Normalbürger weiß inzwischen, dass da keine gut ausgebildeten Ärzte und Raketentechniker herbeigelaufen kamen, sondern dass die „Spenderstaaten“ ihre Gefängnisse und Irrenanstalten leergeräumt haben.
    Und nun sind die „Südstaaten“ der EU durch die WirtschaftsPOlitik der EU so verarmt, dass sie sich selbst nicht mehr schützen können und von der EU erpresst werden.
    Als 4 Toskanische Banken bankrott zu gehen drohten, (die bekannteste war Banca Monte dei Paschi di Siena) rettete sie entgegen des „Bail out“ Verbotes der EU der italienische Steuerzahler. Allerdings steht auch der Italienische Staat kurz vor dem Bankrott. Also rettete Italien kurzfristig 10.000 Neger vor der langen Libyschen Küste und brachte sie nach Italien. Innerhalb von nur VIER Tagen, eine beachtliche logistische Leistung!
    Vermutlich bekam Italien dafür frisch geschöpftes Geld von der EZB.
    Wenn also wiedermal ein größerer Posten Goldstücke von einem Staat aufgenommen wird, ist das weniger aus humanitären Gründen, sondern durch die EU erpresst. Dafür müssen die verantwortlichen POlitiker mächtig heucheln, damit sie nicht „Abgewählt“ werden.

  3. Junker ein alkoholkranker Mann gesteuert von den IGE und deren NWO muss dem letzen Menschen doch klar machen, dass wir selbst entscheiden müssen und nicht die Verantwortung an Politmarionetten abgeben dürfen.
    Es wird kein Erlöser kommen und für uns Verantwortung übernehmen und Entscheidungen in unserem Sinne treffen, wenn wir es nicht selbst mit Volksentscheiden tun. Wir brauchen dringend direkte Demokratie und nicht Scheindemokratie, in der Politiker als Handlanger der Banken und Industrie arbeiten.

    • Wie das funktioniert, wenn mehr Menschen bescheid wüssten, erklärt Oliver Janich in dem Buch „Sicher ohne Staat“. Aber in Deutschland bettelten 75% der Wahlberechtigten um Zugabe. In Österreich 80%, In Frankreich nur 40%, deshalb stehen dort auch viele auf der Straße und protestieren.

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