Generalbundesanwalt Peter Frank - Wikimedia Commons / Holger Uwe Schmitt CC-BY-SA-4.0

Generalbundesanwalt Peter Frank hat vor einer Bedrohung durch Al Kaida gewarnt. Frank hält ab er eine Verknüpfung von Terrorgefahr und Flüchtlingen für unzulässig.

Von Redaktion

„Al Kaida ist nach wie vor ein weltweit agierender Akteur“, sagte Frank der „Rheinischen Post“. Deutschland sei weiterhin Feindbild islamistischer Terrororganisationen, allen voran des „Islamischen Staats“. Aber: „Wir dürfen auch Al Kaida nicht vergessen“, sagte Frank. Die Bedrohung durch Islamismus sei nicht vorüber, auch wenn 2018 kein Jahr wie 2016 war.

„So wie der Tod von Osama bin Laden nicht das Ende von Al Kaida war, so wird auch die militärische Niederlage des ,Islamischen Staats‘ nicht dessen Ende bedeuten“, sagte der Generalbundesanwalt. „Der IS wird sich überlegen, wie er sich neu aufstellen kann.“

Mittlerweile hat seine Behörde auch fünf Frauen wegen Mitgliedschaft oder Unterstützung des „Islamischen Staats“ verhaftet. „Wir haben Beweise finden können, wonach sich diese Frauen in Syrien oder im Irak für den IS aktiv betätigt haben, beispielsweise bei der Religionspolizei oder durch Werbemaßnahmen“, sagte Frank.

Terrorgefahr unabhängig von Flüchtlingsbewegung 2015

„Islamistischer Terrorismus ist nichts, was erst im Jahr 2015 nach Deutschland gekommen ist. Es wäre daher völlig verfehlt, jeden Flüchtling zu verdächtigen, ein islamistischer Terrorist zu sein“, sagte Frank zur Rheinischen Post.

Der Anschlag auf das World-Trade-Center in New York am 11. September 2001 sei in Deutschland geplant worden. Frank erinnerte außerdem an die Kofferbomber 2006, die Sauerland-Gruppe 2007, den vereitelten Anschlag der „Düsseldorfer Zelle“ 2001 und den versuchten Anschlag auf den Hauptbahnhof Bonn 2013: „Das alles geschah unabhängig von der Flüchtlingsbewegung 2015.“

Allerdings wisse seine Behörde auch, dass der IS die Flüchtlingsbewegung missbraucht und auf diesem Wege Personen nach Westeuropa geschleust habe.

5 KOMMENTARE

  1. Das Karma schlägt zurück.
    Deutschland hat sein eigenes, bodenständige gesunde Rechts diskreditiert. Dafür kehrt jetzt ein islamisches ULTRA Rechs zurück.
    Nur absolut dumme Schafe erfassen die Realität noch immer nicht, selbst wenn der Wolf bereits die ersten Lämmer gerissen hat.

    • Mir reicht bereits der Ausdruck der Visage, um mehr auszulesen.
      Was ich damit meine? Dieses Gesicht holt für mich gewiß keine Kohlen aus dem Feuer.

  2. Wenn schon eine Warnung vor Al Kaida, dann auch eine vor den bösen Nazis und alle anderen sind ja die Friedfertigkeit in Person und das Böse ist immer und überall, Regierende dieser Welt ausgenommen und gerade sind sie dabei einen Kriegstreiber zu ehren und zu beweihräuchern und der hat nichts anderes getan als ein Kriegstreiber vor 80 Jahren, indem er in andere Länder eingefallen ist mit der gleichen Begründung, daß von nun an zurück geschossen wird. Welch ein Wahnsinn in der Betrachtung der Dinge, völlig unausgewogen und fast schon pervers und die Leute sind so dämlich und kaufen ihnen diesen Schmarren auch noch ab, das scheint so eine Art kollektive Bewußtseinstrübung zu sein, anders ist dieses Verhalten nicht zu erklären, denn Recht oder Unrecht sind zwei unterschiedliche Vorgänge und sollten dann auch entsprechend beurteilt werden und wieder einmal zeigt es sich deutlich, wie Sieger die Geschichte schreiben, das war schon früher so und wird auch in Zukunft so sein und der erste aktenkundige Lügner in der Geschichte war der äqyptische Pharao Ramses, der seine Niederlage gegen die Hethiter in einen Sieg umgewandelt hat und diesem Beispiel folgen sie noch heute, obwohl man annehmen müßte, daß sie gescheiter sind, was wohl nicht der Fall sein dürfte.

  3. „Der Anschlag auf das World-Trade-Center in New York am 11. September 2001 sei in Deutschland geplant worden. “
    Die deutsche Schuld hat Deutschland vollkommen verblödet.

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