Frankreich: Macrons Angst vor der Revolution

Die “Gelben Westen” wollen vor den Präsidentenpalast ziehen und dort gegen die Politik von Präsident Macron protestieren. Dieser hat schon mehr Polizisten und Soldaten in die Hauptstadt beordern lassen.

Von Marco Maier

Mindestens 8.000 Polizisten und Gendarmen sollen heute zusätzlich in Frankreich auf den Straßen Dienst schieben, ganze 89.000 quer durch das Land verteilt. Grund dafür ist der Protestmarsch der “Gelben Westen”, die gegen höhere (Benzin-)Steuern und die Wirtschaftspolitik von Präsident Emmanuel Macron protestieren – und heute auch zum Präsidentenpalast ziehen wollen.

Die Bewegung ruft auf Facebook bereits zum “Vierten Akt” auf und will “auf Kurs” bleiben – und in der vierten Protestwoche trotz der Rücknahme der geplanten Benzinsteuer über die Champs Elysees Avenue ziehen. Dies sieht man seitens der Regierung äußerst kritisch, zumal es laut Geheimdienstberichten auch Mordaufrufe und die Aufforderung gegeben habe, Angriffswaffen mitzubringen, mit denen man Regierungsvertreter, Abgeordnete und Polizisten attackieren solle. Vor allem Vertreter der “extremen Rechten und extremen Linken”

Inzwischen fürchtet man laut der Zeitung “Le Figaro” sogar einen Putschversuch. Eine Regierungsquelle sagte der Zeitung: “Das sind Putschisten. Wir befinden uns in einem Putschversuch.” In anderen Worten ausgedrückt: die ungeliebte französische Regierung fürchtet die Revolution. Angesichts dessen, dass die Franzosen dafür bekannt sind, gegen ihre Regierenden vorzugehen, könnten diese Befürchtungen durchaus begründet sein.

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6 Kommentare

  1. Die Franzosen haben viele Probleme, wie andere auch und sie sehen natürlich was in ihrem Land alles abläuft und dafür gehen sie vereint auf die Straße und schuld sind die Regierenden, die sich völlig von den Empfindungen und den Bedürfnissen der Bürger entfernt haben und Demokratie ist kein Freibrief nur für die Obrigkeit, sondern wenn schon, dann auch für die Bürger und die lassen sich nicht mehr alles gefallen und das ist richtig so, denn Druck erzeugt Gegendruck und wer eine vernünftige und ausgewogene Politik betreibt hat auch nichts zu befürchten, die Leute sehen aber was im Lande alles so passiert und haben dafür kein Verständnis mehr und sie wollen im Prinzip nur ein einigermaßen gesichertes Leben haben, mehr nicht.

  2. Macron hatte und wollte nicht verstehen, dass er nur gewählt wurde, weil von der Linken bis zur Mitte alle für seine Wahl aufgerufen hatten, um ein weiteres Erstarken des FN zu verhindern.

    Er sah es als seinen Sieg an und regierte auch vom ersten Tag an so.

    Das betraf nicht nur die weitere Zentralisierung der EU, sondern auch alle spar- und arbeitsmarktpolitischen Programme. Es bedurfte nur noch eines Initialfunkens um die Proteste loszutreten. Die Stimmung war schon angeheizt durch die terroristischen Gewaltexzesse der Ausländer in vielen französischen Städten, die weitestgehend von den MSM verschwiegen wurden.

    Zwar sind die Gewerkschaften in Frankreich auch politisch durchsetzt, aber anders als in Deutschland kuschen sie nicht um jeden Preis vor der Regierung.

    Wenn es jetzt noch zu Opfern durch die Polizeieinsätze kommen sollte, die sich landesweit als Symbolfiguren eignen, dann kommt es wirklich zu einem Umsturz.

  3. 1789 muss her
    1789 musst come
    pour toule france
    revulotion
    euro the biggest cheating in europe
    stealing the money form the poor
    sklave on the street
    brüssel ist eth biggest criminals i ever saw
    there salary hundert tausend there steal your monet marcon merkel the biggest criminals in europe
    form rothschild
    the banker are all criminals
    cut off there head marcon merkel banker
    when has been french france has been no problem
    now we have diktator running europa
    1789 la vive france
    1789 la vive francd

  4. Die Bürger haben den Neoliberalismus satt. Was es Macron erschwert: Was man in Kiew 2014 gut hieß, muss man jetzt in Paris bekämpfen. Damit soll von mir nicht das Vorgehen gegen Janukowitsch gerechtfertigt werden.Das was jetzt in Paris und anderswo geschieht, nennt man den Fluch der bösen Tat(en).

  5. Hat schon der große Napoleon seinerzeit Probleme gehabt…. Vereintes Europa, Krieg gegen Rußland….. Dieses Mal gärt es in Frankreich selbst. Wird es nichts mit König von Europa und RU. Warum kann man den Machthunger nicht vergessen und statt dem an einem Europa, in dem man als Mensch gerne und angenehm leben kann, arbeiten mit anderen Menschen, denen der Blick für die Realität noch nicht abhanden gekommen ist.???? Probleme aussitzen? Probleme gehören schon bekämpft, wenn sie sich zart ankündigen….Warten? Die Erde ist kein Wartesaal. Die Menschen sind nicht Mitglieder in einem Warteverein.Macht und Geld ist nicht alles. Der Gedanke, überlegt und kritisch gehandelt zu haben, ist mehr wert.

  6. Jetzt geht diesem schleimigen ehemaligen Rothschildbanker die Düse. So muß mit der Regierung und den Volksverrätern verfahren werden. Wir Deutschen müssen auch so vorgehen. Die Westen besorgen wir uns von der Müllabfuhr. Denn das Deutsche Volk muß diesen Regierungsmüll auch entsorgen.

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