Migrationskrise in Deutschland. Bild: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0

Die deutschen Behörden haben in den letzten Wochen deutlich mehr Familienangehörigen von subsidiär Geschützten den Nachzug in die Bundesrepublik gewährt.

Von Michael Steiner

Wie das Bundesinnenministerium auf Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag mitteilte, ist die Zahl der bewilligten Anträge auf Familiennachzug für Asylbewerber mit eingeschränktem Schutzstatus in den letzten Wochen stark angestiegen. Im November hat das Bundesverwaltungsamt demnach insgesamt 1.073 Anträgen zugestimmt. Im Oktober waren es noch 692 Fälle, in denen das Amt einer Familienzusammenführung bewilligte, im September sogar nur 196, im August 65.

Obwohl es keinen Rechtsanspruch auf Familiennachzug gibt, versuchen viele Asylbewerber ihre Familienangehörigen – darunter nicht selten auch Zweit- und Drittfrauen mit Kindern – nach Deutschland zu holen. Mit der Zustimmung durch das Bundesverwaltungsamt und einem Visum können diese Eheleute und Kinder vor allem von Flüchtlingen aus Syrien nun zu ihren Familienangehörigen nach Deutschland kommen.

Insgesamt leiteten die deutschen Auslandsvertretungen vor allem in Beirut, Istanbul und Erbil laut der Antwort der Bundesregierung seit August bis Ende November 4.927 Anträge auf Zusammenführungen meist syrischer Familien an die Ausländerbehörden in Deutschland weiter. In dieser Zeit übergaben die Ausländerbehörden in den Bundesländern bisher allerdings nur 2.031 dieser Anträge zur Entscheidung an das Bundesverwaltungsamt.

Seit August entschied das Amt in fast allen Fällen (2.026) positiv für einen Familiennachzug. Der deutliche Anstieg von erteilten Bewilligungen von Familienzusammenführungen im November geht laut Bundesinnenministerium darauf zurück, dass von den Ausländerbehörden deutlich mehr Anträge an das Bundesverwaltungsamt zur Entscheidung überstellt werden. An den deutschen Auslandsvertretungen in Nahost und Afrika liegen derzeit dennoch mehr als 45.000 Terminanfragen von Familienangehörigen, die zu ihren Ehepartnern oder minderjährigen Kindern nach Deutschland nachziehen möchten. Bis zum Jahresende kann laut Gesetz insgesamt 5.000 Menschen der Familiennachzug erlaubt werden.

3 KOMMENTARE

  1. Der ehemalige Fed Vorsitzende Ben Bernake bekam den Spitznamen „Hubschrauber-Ben“, weil er sagte, dass er über großen Städten Geld aus Hubschraubern abwerfen lassen würde, um den Umsatz zu steigern, wenn das notwendig werden würde, um die Stabilität des Dollars zu sichern.
    In der EU wurde die Idee verbessert, indem die Umsatzsteigerer herbeigelockt wurden und als Selbstläufer ihren ganzen Stamm mitbringen. (Familienzusammenführung)
    Bezahlt wird das mit frisch geschöpftem Geld der EZB, mit dem Kreditkarten geladen werden und die von Vereinen wie der Caritas ausgegeben werden. Alles, um den unvermeidlichen Crash des ungedeckten Euro hinauszuschieben. Natürlich werden exponentiell immer mehr Umsatzsteigerer benötigt, bis die Leistungsfähigkeit der Flughäfen dem Spuk ein Ende macht. Denn man kann ja nicht erwarten dass die Ehefrauen mitsamt Nachwuchs und Kinderwagen zu Fuß herbeieilen, schließlich ist es ja dringend.

    Und dann heißt es „nun sind se halt mal da…“ Schlussendlich dürfen das alles wir und unsere Nachkommen als BÜRGENDE StaatsBÜRGER bezahlen. Also immer eifrig Kreuzchen malen gehen, es wird besser.

  2. Aus der Sicht eines bereits hier Ansässigen klingeln doch gedanklich schon die Kassen wenn es um Familienzuzug geht und das kann man doch dem Betroffenen nicht übel nehmen, der Regierung aber schon.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here