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Auf dem EU-Gipfel wurde die Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschlossen. Man wolle sich auch neue „Strafmaßnahmen“ offenhalten und die Ukraine weiter unterstützen.

Von Marco Maier

Die EU bleibt auf ihrem feindseligen Kurs gegenüber Russland. Einerseits wurde gestern Abend eine weitere Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Moskau beschlossen, andererseits sogar neue „Strafmaßnahmen“ in Aussicht gestellt, nachdem die ukrainische Marine bei der Brücke von Kertsch einen Zwischenfall provozierte, was zur Beschlagnahmung der drei ukrainischen Marineschiffe durch die russische Küstenwache führte.

Aber auch die weitere Unterstützung für das nationalistisch-chauvinistische Oligarchenregime in Kiew wurde von den EU-Staats- und Regierungschefs beschlossen. Man wolle neue Maßnahmen zur Unterstützung der Ukraine beschließen, so die Politiker in einer gemeinsamen Erklärung. Denn es gebe „keine Rechtfertigung für Russlands Einsatz von militärischer Gewalt.“ Und das, obwohl es die Ukrainer waren, die sich gegen die Anordnungen der russischen Küstenwache stellten und somit als Gefahr für die Brücke bei Kertsch zur Krim darstellten.

Die europäischen Spitzenpolitiker wollen demnach zusätzliche finanzielle Hilfe für die Konfliktgebiete in der Ukraine lockermachen. Zudem fordern sie Moskau dazu auf, die gefangen genommenen ukrainischen Seeleute freizulassen und die beschlagnahmten Schiffe wieder an Kiew zu übergeben. Weiters solle Russland dauerhaft eine freien Schiffsverkehr durch die Meerenge von Kertsch ermöglichen, obwohl es sich hierbei nicht um internationale Gewässer handelt, sondern um russisches Territorium.

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2 KOMMENTARE

  1. Die zündeln solange weiter bis es wirklich mal kracht, denn Wirtschaftssanktionen sind ein Krieg im Kleinen und die Vorstufe zu einer eventuellen Eskalation und das alle entgegen jeder Vereinbarung und zum Dank dafür, daß sich die Russen aus Ostdeutschland und weiteren Oststaaten zurückgezogen haben, hätten sie das nur bleiben lassen, dann wären sie jetzt in einer günstigeren Ausgangssituation und wer hat denn den höchsten Rüstungsetat, der Westen und das könnte man verständlicherweise auch anders sehen und deshalb kann man manches aus russischer Sicht verstehen, würde so mancher nicht anders sehen.

  2. DIE US-FÜHRUNG WÜNSCHT SICH SEHNLICH, DASS DEUTSCHE UND RUSSEN WIEDER AUFEINANDER SCHIESSEN !

    WIR WOLLEN EINE DAUERHAFTE FREUNDSCHAFT MIT RUSSLAND UND SCHLAGEN VOR:

    Wer dauerhaft Frieden will sollte mal darüber nachdenken, Russland als Vollwertiges Mitglied in Europa zu übernehmen und die VISA-FREIHEIT für beide Staaten.

    Das bedeutet keine Grenzen, kein Grund für Krieg, freier Handel und Warenaustausch bedeutet Aufschwung und Wohlstand auf allen Seiten.

    Man sollte dem Russischen Volk diese Alternative unterbreiten, und das ginge sehr gut mit einem friedlichen Politiker wie Putin.

    Europa hätte dann auch endlich eine Alternative zu den ewigen Kriegsanstiftern und Bombern USA !

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