Der US-amerikanische Fingerabdruck in Syrien.

Wie beim Irak haben die USA eine unbefristete Präsenz in Syrien im Auge

antikrieg.com / Jason Ditz

Präsident Trump hat sein Amt hart und kritisch gegenüber endlosen Kriegen im Nahen Osten angetreten, scheint aber gerade einen weiteren solchen Konflikt in Syrien ins Auge zu fassen. Dies widerspiegelt die Entschlossenheit des Pentagons, im Land zu bleiben, und die ehrgeizigen Ziele der Regierung, die nicht wirklich erreichbar sind.

Die Vereinigten Staaten von Amerika wollen eine „dauerhafte Niederlage von ISIS“, wie immer, haben aber auch einen vollständigen Rückzug aller vom Iran unterstützten Streitkräfte aus der „Gesamtheit Syriens“ sowie einen unumkehrbaren politischen Prozess in Angriff genommen, von dem die Regierungsvertreter behauptet haben, dass er Assad oder andere führende syrische Beamte nicht einbeziehen darf.

Die USA wollen also nicht nur, dass ISIS besiegt wird, sondern auch, dass sie nie wieder zurückkommen. In der Zwischenzeit wollen sie nicht nur den Iran verdrängt sehen, sondern alle schiitischen Milizen in Syrien. Darüber hinaus wollen sie auch einen Regimewechsel, obwohl die Rebellen so gut wie ausgelöscht sind.

US-Funktionäre haben kein Problem damit, das mit dem jahrzehntelangen Krieg im Nordirak zu vergleichen, bei dem die Vereinigten Staaten von Amerika eine autonome kurdische Region unterstützten, nur um zu sehen, wie diese im vergangenen Jahr vom irakischen Militär geschlagen wurde.

Dies könnte auch ein Modell für Syrien sein, wo die Vereinigten Staaten von Amerika die kurdische YPG dabei unterstützen, ihre Kontrolle über einen Großteil des östlichen Syrien auszuweiten, während sie darauf bestehen, dass die USA die Idee einer weitgehend autonomen kurdischen Region zu Gunsten einer starken zentralisierten Regierung ablehnen.

1 KOMMENTAR

  1. es ist viel profaner: die USA müssen das Öl SYriens requirieren, denn Sie ebnötigen es dringend in derRegion für Ihr Militär und die Operatione. Ohne Öl nix Krieg!

    Alle Argumente der USA sind wie Unterhosen, wenn gebraucht- austauschen gegen neue und immer wieder. Den USA ist es völlig egel, wie unglaubwürdig ihre Politik und ihre Argumente sind: sie machen was sie wollen und – das sollten sich alle hinter die Ohren schreibnen- alle anderen nicken immerzu zu den krudesten gebrochenen Versprechen oder Optionen- auch Putin. So Lange keine Macht wirklich aufbeghert und den USA den Hammer zeigt, so lange machen die weiter- weil sie ja faktisch immer Recht haben mit Ihrer Strategie: nerven, lügen, kämpfen, überfallen, bestzen, ausrauben, niedermachen. Wer wie Putin an das menschliche Antlitz einer zivilsierten nation glaubt, IRRT IM FALLE DER USA 100%. Und die regel darus heisst: wenn er nicht bald den Hammer rausholt und schwingt, ist Russia bald der nächste Übernahme-Kandidat!
    So bedauerlich das ist, gelten doch die Verhaltensregeln ER oder ICH, Macht oder OHN-Macht. Souverän oder Unterwerfung. Grau gibt es im Zwi-Kampf der Antipoden nicht!

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