Migranten unkontrolliert auf dem Weg nach Deutschland. Bild: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0

Obwohl jährlich weiterhin zehntausende Menschen nach Deutschland strömen um dort Asyl zu beantragen, sieht die Bundesregierung darin keine Flüchtlingswelle. Auch werde es in den nächsten Jahren keine mehr geben.

Von Michael Steiner

Ungeachtet des anhaltend starken Migrationsdrucks aus dem Nahen Osten und aus Afrika in Richtung Europa erwartet die deutsche Bundesregierung so bald keine neue „Flüchtlingswelle“ mehr. Die Große Koalition geht aktuell davon aus, dass zwischen 2018 und 2025 jährlich 78.000 Flüchtlinge neu anerkannt werden. Bis zum Jahr 2025 wären dies insgesamt 624.000, so das „Handelsblatt“ unter Berufung auf ein internes Regierungspapier.

Demnach soll die Asylmigration (also jene, die auch als Asylsuchende anerkannt werden) in den kommenden Jahren wieder auf jenes Niveau sinken wie vor 2015, als die Flüchtlingskrise durch Merkels „Wir schaffen das“ einen Höhepunkt erreichte. Von Anfang Juli 2015 bis Ende Juli 2018 habe das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) insgesamt mehr als 1,3 Millionen Asylanträge angenommen.

Insgesamt lebten laut offiziellen Zahlen der deutschen Behörden zur Jahresmitte 2018 etwa 974.000 anerkannte Flüchtlinge im Land, 740.000 mehr als drei Jahre davor. Hinzu kommen noch hunderttausende eigentlich Ausreisepflichtige, die jedoch aus diversen Gründen nicht abgeschoben werden.

5 KOMMENTARE

  1. Die nächste Flüchtlingswelle sollte eigentlich Bundesregierung heißen und den ganzen Clan drumherum erfassen.
    Was noch nicht ist, kann ja noch werden.

  2. Ehrlich. Es wird keine neue Flüchtlingswelle geben. Die alte wird aber auch weiterhin nicht abebben. Was immer diese notorischen Lügner für Zahlen von sich geben, man muss einfach nur seinen Augen trauen. Und meine Augen sagen mir: Es werden immer mehr.

  3. Haben wir noch die Wahl? Entweder natürliche Stammessolidarität in vergleichsweise freiheitlichen Nationalstaaten von gewachsenen Völkern – wie es vorbildlich die Israelis machen und wie es Bismarck gemacht hat – oder grenzenloser Krieg und grenzenloser Wirrwarr, der als künstlich aufgesetzte Ordnung grenzenlosen Faschismus erfordert – wie es die Eurokraten und sonstigen Globalisten diktieren wollen.

    Die formelle Wahl haben wir nicht mehr, aber eine Revolution ist immer möglich: 1789 und derzeit in Frankreich, 1917 in Russland, 1918/19 in Deutschland, 1959 in Kuba, 1979 im Iran und 1989 in der DDR.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here