Migrationskrise. Bild: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0
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Angesichts der bisherigen Zahlen geht die Bundesregierung davon aus, dass in diesem Jahr in Deutschland insgesamt 166.000 Asylanträge gestellt werden.

Von Michael Steiner

Die von der GroKo vereinbarte „Obergrenze“ in Höhe von 180.000 bis 220.000 Asylberechtigten wird in diesem Jahr offenbar nicht erreicht. Laut den Zuwanderungsberechnungen der Bundesregierung für das Jahr 2018 werden in diesem Jahr wohl insgesamt 166.000 Asylanträge gestellt. Dies berichtet die „BamS“.

Mit eingerechnet seien hierbei auch die rund 30.000 in Deutschland geborenen Flüchtlingsbabys im Alter von unter einem Jahr, die wie ihre Eltern als Erstantragsteller auf Asyl registriert werden. Aus der Regierungsstatistik geht außerdem hervor: 38.500 Menschen werden bis Ende des Jahres ein Visum für Deutschland im Rahmen des Familiennachzugs erhalten haben, 4.600 Flüchtlinge wurden aus humanitären Gründen aufgenommen, berichtet die Zeitung.

26.500 Flüchtlinge hätten Deutschland verlassen, weil sie kein Asyl erhalten oder in einem anderen EU-Land einen Antrag gestellt hätten, 18.500 seien freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt, berichtet die „Bild am Sonntag“. Unterm Strich bleibt ein Rückgang der Flüchtlingszahlen: 2017 hatte es noch 198.317 Asylanträge und rund 114.000 Familiennachzüge gegeben.

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