Mario Ohoven - Bild: Screenshot Youtube.com

In der Diskussion um die Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland drängt die mittelständische Wirtschaft auf zusätzliche Maßnahmen über das geplante Fachkräftezuwanderungsgesetz hinaus.

Von Redaktion

„Der mäßige Erfolg der europäischen Blue Card zeigt, dass die Schaffung eines rechtlichen Rahmens allein nicht ausreicht. Entscheidend sind gezielte Werbemaßnahmen in den Drittländern“, sagte der Mittelstands-Präsident Mario Ohoven sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Ohoven forderte, Deutschland müsse qualifizierte Fachkräfte nicht nur mit offenen Armen empfangen, sondern den Wunsch nach solchen Kräften auch nach außen zeigen. Bei der Werbung um qualifizierte Zuwanderer ist nach seinen Worten in erster Linie die Bundesregierung gefragt.

Er fügte hinzu: „Wir würden eine solche Initiative durch unsere eigenen Auslandsbüros in weltweit rund 40 wichtigen Ländern und Regionen unterstützen.“

Der Mittelstandspräsident forderte zudem eine Nachbesserung des Gesetzentwurfes, der noch in diesem Jahr abschließend vom Bundeskabinett beschlossen werden soll. Er verlangte die Einführung eines Punktesystems anstelle der geplanten Mindestanforderungen für Zuwanderer.

Punkte könnte es demnach geben für Alter, weitere Fremdsprachenkenntnisse (Englisch) oder eine Qualifikation in einem Mangelberuf. „Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass qualifizierte Zuwanderer eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, auch wenn sie eine einzelne Anforderung nicht vollständig erfüllen“, so Ohoven.

4 KOMMENTARE

  1. Es ist religiöser Wahn,
    der eine Gesellschaft auf Arbeit reduziert.
    Die ständige Notwendigkeit zu Migration unter den Bedingungen des Kapitals zerstört jedes sinnvolle Zusammenleben

  2. Will ich meine Firma, die ganz gut läuft, ruinieren, dann stelle ich Personal an, daß mir viel erzählt, ich sie aber nicht verstehe und das auch keine Ahnung von der ihm zugedachten Arbeit hat…. Ist das meine Firma, kann ich die auch gegen die Wand fahren. Ist dann mein Problem. .. Bin ich aber in der Politik tätig, gehöre ich angezeigt. Bin vielen Menschen Rechenschaft schuldig. Bin dann überhaupt am falschen Platz und sollte vielleicht mich lieber um ein Archiv kümmern. Oder schauen, ob ich einen geförderten Job in Paraguay vielleich kriege. Sollte nur andere Menschen in Ruhe leben lassen.

  3. Nun wieder einmal lässt man die Katze aus dem Sack, Wirtschaft und Politik gehen Hand in Hand, befeuert die so genannte „Migration“. Und man höre und staune, man fordert qualifiziertes Personal. Nun frag ich mich, was da jetzt bis jetzt in unser Land geströmt ist? Ach stimmt ja, nur neue „Verbraucher“.

  4. Ein so schwer gezeichnetes Gesicht, hat als Mittelstandsvorsprecher auf diesem Posten nichts mehr verloren.
    Als NWO Postenhalter hingegen ist er ausreichend.

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