Afrikanische Kinder.

Wenn die afrikanischen Länder wirtschaftlich aufholen wollen, müssen sie sich selbst anstrengen und damit aufhören, stets den Industrie- und Ex-Kolonialstaaten die Schuld für ihre Misere zu geben.

Von Marco Maier

Afrika gilt als armer Kontinent. Arm deshalb, weil zuerst die Kolonialmächte und später die westlichen Industriestaaten dafür gesorgt hätten, dass sie sich nicht weiter entwickeln konnten. Doch wer sich ein wenig mit den afrikanischen Kulturen auseinandersetzt wird schnell feststellen, dass das ein wenig zu einfach dargestellt wird.

Fakt ist jedenfalls, dass die sogenannte Entwicklungshilfe zu fatalen Abhängigkeiten führt und auch für die afrikanischen Staaten nachteilige Handelsabkommen keine große Hilfe sind. Aber auch die lokale Korruption, die Vettern- und Stammeswirtschaft, sowie die fehlende Rechtssicherheit tragen dazu bei, dass sich nicht viel zum Besseren verändert. Wenngleich es durchaus auch positive Beispiele gibt.

Man kann den afrikanischen Staaten durchaus mit finanziellen Hilfen – zum Beispiel wenn es um den Bau und Betrieb von Schulen und Krankenhäusern geht – unter die Arme greifen und dafür sorgen, dass das Bildungsniveau deutlich steigt. Auch Kooperationen beim Bau von Infrastrukturen können durchaus sinnvoll sein. Allerdings liegt sehr viel an den Regierungen selbst, etwas für den wirtschaftlichen Aufschwung zu tun. Dann kommen auch ausländische Unternehmen ins Land und schaffen dort Produktionsstätten, die gut bezahlte Jobs schaffen und auch für Steuereinnahmen sorgen.

Gerade die Europäer könnten hier durchaus versuchen auf gesunder Basis Fuß zu fassen und so den Chinesen das Feld nicht alleine zu überlassen. Insbesondere deshalb, weil nur ein wirtschaftlich starkes Afrika auch zu einer Reduktion des Bevölkerungswachstums und des Migrationsdrucks führt. Auch wenn dies natürlich Zeit braucht. Die Hauptarbeit jedoch liegt bei den afrikanischen Regierungen. Diese müssen entsprechende Voraussetzungen und Rahmenbedingungen schaffen.

Klar, die Kolonialzeit hat ihre Spuren hinterlassen und auch die derzeitige Handels- und Wirtschaftspolitik ist nicht unbedingt wirklich vorteilhaft – aber für den eigenen Erfolg sind nicht (nur) die Anderen verantwortlich, sondern vor allem man selbst. Das trifft auch auf die afrikanischen Staaten zu.

7 KOMMENTARE

  1. O.K., doch gehört ebenso erwähnt dass das Raubrittertum der westlichen Unwertegesellschaft ein Ende hat. Dann gelingt es sicher doch das ist nicht im Interessen der Gaunergesellschaften des Westens.

    • Märchenstunde aus. Zu einem kriminellen Deal gehören immer noch zwei. Ohne Zusammenspiel von Schwarzen mit Weißen geht da gar nichts.

  2. Wtf, was können die Afrikaner dafür, dass die CIA alle anti-globalistischen Staatsmänner wegputscht oder ermordet?
    Guckt mal bisschen Adam Curtis oder hört Kilez More oder sowas.

    • Die CIA allein schneit es nicht vom Himmel.
      Die Afrikaner haben das gleiche Problem wie wir. Die Verräter in den eigenen Reihen, sei es bei den schwarzen wie bei uns liefern der CIA den Nährboden für ihre Umtriebe.
      Dazu braucht es käufliche oder humandusslige Leute, denen sie weis machen kann, daß sie mit Demokratie eine Wundertüte zu ihrem Vorteil in die Hand bekämen.
      Tzzz . . .
      Das ist es doch womit sie überall aufkreuzen und ködern: wir bringen euch Demokraatieee.
      Was Demokraatieee sonst noch alles mitbringt und hinterläßt, überreißt in dem Moment noch keiner.

  3. Das Beispiel Südafrika, wie mit den Weißen aktuell verfahren wird, zeigt auf wohin das Land geht, wenn du diesen Negern Demokratie in die Hand drückt.

  4. und unsere Gutmenschen dazu.
    Das nennt sich dann Befruchtung und Abgleich der Realität von Tag und Nacht vor Ort.
    Den Schwarzen wurde dabei geholfen, den Gutmenschen die Bereicherung originalgetreu serviert und uns Genüge getan.

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