Sahra Wagenknecht. Bild: Flickr / DIE LINKE Nordrhein-Westfalen CC BY-SA 2.0

Am 14. November 2018 hat die Sammlungsbewegung ins Jahrhunderthaus nach Bochum eingeladen. Sahra Wagenknecht hielt in dem mit über 800 Besucher überfüllten Saal eine mitreißende Rede. Die Parteien müssten von außen über #AUFSTEHEN Druck bekommen. Endlich hätten auch Menschen wieder eine Stimme, die weder in einer Partei seien und vielfach nicht einmal mehr Wähler sind.

Es müsse deutlich gemacht werden: Eine andere, eine soziale Politik sei möglich. Die Politiker geißelte den Zustand und das Klima in unserer Gesellschaft. Es sei kälter geworden. Hass mache sich breit. Wo käme all das denn her, fragte Sahra Wagenknecht. Da sei doch nicht die AfD schuld. Wer so denke, mache es sich zu einfach. Diese Partei schüre freilich Hass und koche ihr Süppchen auf diesem Zustand der Gesellschaft. Doch diesen hätte die Politik der letzten Jahrzehnte erst herbeigeführt. Hass und Intoleranz kämen aus dem Inneren unserer Gesellschaft, stellte Wagenknecht unmissverständlich fest. Die derzeitige Politik sei nicht alternativlos.

Politische Entscheidungen könnten doch wieder verändert werden. Das sei der Sinn von #AUFSTEHEN. Man müsse das Rückgrat haben, diese Gesellschaft zu verändern. Nur wer die soziale Spaltung stoppe, zeigte sich Wagenknecht sicher, werde auch den Rechtstrend stoppen. #AUFSTEHEN sei eine Bewegung von der man noch viel hören werde.

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2 KOMMENTARE

  1. „Diese Politik derzeit ist alternativlos“.

    Politiker Gequassel.
    Alles vage.
    Nach unten ist immer Spielraum.

    Wo bleiben die klar umrissenen Konzepte; und dann festlegen und darauf bestehen wäre schon konkreter.
    Fazit:
    Wie von der Rednerin Seite, so der der Zuschauers. Alles faule Teifl.

  2. Die Grundrichtung, den Sozialstaat zu erhalten und über höhere Löhne und Renten die Spaltung der Gesellschaft abzubauen, stimmt jedenfalls. Cum and ex und weitere geduldete oder wenig bekämpfte Steuerbetrügereien lassen dafür genauso Spielraum wie für mehr Investitionen in Bildung und Infrastruktur. Sowohl gegen Migrations- als auch gegen Antimigrationsextremismus zu sein, d.h. humanitäre Verantwortung gegenüber Kriegsflüchtlingen und Verfolgten wahrzunehmen ohne Wirtschaftsflucht zu unterstützen oder gar die Einwanderung von Terroristen zu dulden und gegen jede Abwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland zu sein, ist auch zu akzeptieren. Details sollten bald nachgereicht werden. Über diese muss man dann sachlich (was etwas Anderes ist politisch korrekt) streiten. Mit ‚Aufstehen redet sie nicht nur, sondern handelt auch. Man muss auch bedenken, das eine Bewegung eben keine Partei ist. Andererseits: Die „Gelben Westen“ in Frankreich stehen zwar besser auf. Die Kehrseite ist, dass man keine Mutter daran hindern darf, ihr Kind ins Krankenhaus zu bringen(meine Sympathie gilt jedenfalls auch der Mutter, obwohl sie eine Frau tötete) Es war auch nicht die einzige von den „Gelben Westen“ ausgehende Aktion, die es in Deutschland so nicht geben sollte. Insofern ist ‚Aufstehen ohne Klamauk jedenfalls besser.

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