Gebäude der Federal Reserve. Bild: Wikimedia Commons / AgnosticPreachersKid CC-BY-SA-3.0

Die großen Banken in den USA dürfen sich freuen, denn die Fed will eine Deregulierung durchsetzen, nachdem infolge der Finanzkrise ab 2008 die Zügel gestrafft wurden.

Von Marco Maier

Als Folge der Finanzkrise ab 2008, der auch US-Großbanken zum Opfer fielen, hatten die Obama-Administration und die Fed die Zügel deutlich angezogen und einige Regulationsmechanismen eingesetzt, damit solch eine Katastrophe nicht so schnell wieder kommt. Diese schärfere Regulierung war zwar mehr oder weniger nur eine Alibimaßnahme, doch nun soll erneut eine Deregulierung kommen.

Laut dem „Wall Street Journal“ soll es sich bei der von der US-Zentralbank angekündigten Deregulierung um die „signifikanteste Rückabwicklung von Bankenregeln seit der Amtseinführung von Präsident Trump“ handeln. Demnach sollen die Anforderungen in Sachen Kapital und Liquidität für große Banken deutlich gelockert werden.

Angesichts dessen, dass die US-Banken derzeit wieder so agieren, wie vor Finanzkrise-Zeiten und wieder wie blöd Kredite an Leute vergeben, die gar nicht kreditwürdig sind, ist dieser Schritt eigentlich eine Katastrophe. Schon jetzt haben sich an den Finanzmärkten unzählige Blasen gebildet, die jederzeit platzen können. Die Fed-Entscheidung wird die Lage nur noch verschärfen.

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