US-Soldaten. Bild: Pentagon

Die Republikaner werden wohl die Mehrheit im Abgeordnetenhaus verlieren, jene im Senat wahrscheinlich behalten. Damit wächst aber auch die Kriegsgefahr.

Von Marco Maier

Mit dem sehr wahrscheinlichen Verlust des Abgeordnetenhauses verliert Präsident Trump die Republikanische Mehrheit im Kongress. Das macht die zweite Hälfte seiner Amtszeit zumindest in Sachen Innenpolitik sehr kompliziert, weshalb er sich die nächsten zwei Jahre vor allem auf die Außenpolitik wird konzentrieren müssen. Doch das ist gefährlich.

Denn einerseits besteht seine Administration größtenteils aus Militärs, Geheimdienstleuten und sonstigen neokonservativen Kriegstreibern, andererseits mangelt es auch bei den Demokraten nicht an „Falken“, die nur zu gerne im Ausland militärisch und politisch intervenieren. Das heißt: Innenpolitisch wird es für ihn schwierig, größere Maßnahmen umzusetzen, weil ihn die Demokraten im Abgeordnetenhaus blockieren. Außenpolitisch jedoch werden ihn die Kriegstreiber in beiden Kammern dabei unterstützen, unliebsame Regierungen stürzen zu wollen.

Wir können also davon ausgehen, dass die nächsten beiden Jahre noch mehr blutige Auseinandersetzungen mit sich bringen werden, welche von der US-Politik entweder einfach nur unterstützt oder sogar angezettelt werden. Für die Welt ist dieses Ergebnis kein Grund zu feiern.

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