US-Truppen verlegen NATO-Draht an der Grenze zu Mexiko

Weil die mittelamerikanische „Migranten-Karavanen“ immer näher zur US-Grenze zu Mexiko kommen, verlegen US-Soldaten dort rasiermesserscharfen NATO-Draht.

Von Michael Steiner

Mit NATO-Draht, der Dank seiner rasiermesserähnlichen Schneiden deutlich schlimmere Verletzungen verursacht als normaler Stacheldraht, sichern US-Soldaten derzeit auf Anweisung der Trump-Administration Teile der US-Grenze zu Mexiko, wo die drei separaten „Migranten-Karavanen“ aus Mittelamerika erwartet werden.

In der „Operation Faithful Patriot“ verlegten die Soldaten zusammen mit der Zollbehörde und den Grenzschützern der Border Control alleine auf der texanischen Seite des Rio Grande bei der McAllen-Hidalgo International Bridge 1.000 Fuß NATO-Draht, wie das US-Verteidigungsministerium mitteilte. Tausende Soldaten wurden zum zusätzlichen Grenzschutz in die südlichen Bundesstaaten geschickt.

US-Präsident Trump sagte bei einer Wahlveranstaltung in Montana: „Mexiko versucht es, sie versuchen es aber wir sind anders, wir haben unser Militär an der Grenze.“ Er ergänzte: „Und ich habe bemerkt, dass all dieser schöne Stacheldraht heute hochgefahren ist. Stacheldraht kann bei richtiger Verwendung ein schöner Anblick sein.“

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Indessen wurde bekannt, dass vor allem linksgerichtete und liberale US-Organisationen die tausenden Migranten unterstützen – finanziell und durch die Bereitstellung von Transportmitteln und Lebensmitteln. Sie hoffen auf dramatische Bilder an der US-Grenze mit Frauen und Kindern (die jedoch ohnehin in der Minderheit sind, allerdings für die Dramatik an die „Front“ geschickt werden), um so noch Wähler für die Demokraten zu mobilisieren und so manchen Anhänger der Republikaner davon abzuhalten, wählen zu gehen.

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