Teilweise Rückendeckung führender CDU-Politiker für Merz

In der Debatte über den Umgang der CDU mit der AfD hat der CDU-Politiker Friedrich Merz nach umstrittenen Äußerungen Rückendeckung von führenden Parteifreunden erhalten.

Von Redaktion

„Wir haben die AfD natürlich ernst genommen, aber nicht immer ernst genug“, sagte Innen-Staatssekretär Günter Krings der „Rheinischen Post“. „Die beiden Ziele, Wahlen auch in der Mitte zu gewinnen und den Aufstieg der AfD nachhaltig zu stoppen, müssen für uns gleichermaßen wichtig sein“, sagte der Vorsitzende der CDU-Landesgruppe Nordrhein-Westfalen im Bundestag.

„Über unsere historische Aufgabe, rechts von der Union keine demokratisch legitimierte Partei aufkommen zu lassen, haben wir in den letzten Jahren aber viel zu wenig gesprochen“, sagte Krings.

Der Innenexperte Armin Schuster sagte: „Wir haben die Gewinne der AfD ganz sicher nicht gleichgültig akzeptiert, schon eher haben wir mit viel Herzblut nicht immer die richtigen Rezepte eingesetzt.“ Schuster fügte hinzu: „Das hat Friedrich Merz vergangene Woche sogar selbst erleben dürfen. Statt kontroverser Asyldebatten, die der AfD trotz Spendensumpf zwei Prozent brachten, sollten wir unsere wirksamen Beschlüsse wie die Obergrenze, Schleierfahndung, erleichterte Abschiebungen, Asyl-Schnellverfahren oder Anker-Zentren früher und entschlossener umsetzen.“ Dann gäbe es den Spuk der AfD so gar nicht.

Der frühere Unionsfraktionschef Merz hatte am Wochenende erneut für Diskussionen gesorgt. Die CDU habe die Erfolge der AfD zu sehr achselzuckend hingenommen, statt den Kampf gegen die AfD ernster zu nehmen, hatte Merz im Deutschlandfunk erklärt.

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3 Kommentare

  1. Der Innenexperte Schuster beweist, dass er und sein Verein nur aus Schwätzern und buckelnden Mitläufern besteht. „……………………sollten wir unsere wirksamen Beschlüsse……………………früher und entschlossener umsetzen“.
    Leider ist das nur dann möglich, wenn die große Noch-Vorsitzende abnickt. Was hat die schwarze Sekte seit der rechtswidrigen Grenzöffnung anderes getan, als jede vernünftige politische Lösung, die den Schaden begrenzen könnte, zu boykottieren?

    Ein Haufen handlungsunfähiger, feiger, dummschwätzender sogenannter Volksvertreter, die sich am Gängelband Merkels doch immer wieder noch in Selbstdarstellung üben. Ich denke, der „Spuk“ AfD wird Euch noch einholen.

  2. Das konservative Element wurde bei den Schwarzen nicht nur sträflich vernachlässigt und durch den Linksrutsch der mittlerweile kleinen Vorsitzenden wurden die Konservativen ihrer politischen Heimat beraubt und sind zur AFD geflohen und der Ursache folgt Wirkung und mit dem müssen sie nun leben, eine Rückkehr findet sicherlich bei den Überzeugten nicht mehr statt und auf Wechselwähler kann man nicht bauen und deshalb wird die AFD fester Bestandteil der Parteienlandschaft bleiben und das ist ausschließlich auf das Unvermögen der ihrer Noch-Vorsitzenden zurück zu führen.

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