Admiral Makarow. Bild: Russisches Verteidigungsministerium

In den Gewässern vor Syrien übten die russische Fregatten Admiral Makarow und Admiral Essen die Jagd nach U-Booten. Es ist vor allem ein Zeichen an die USA, die dort ebenfalls militärisch präsent sind.

Von Marco Maier

Gerade jetzt, wo es bei Idlib in Syrien wohl zu einem weiteren internationalen Showdown kommt, zeigt Russland erneut seine Muskeln, indem es Militärübungen vor der syrischen Küste abhält. „Die Übungen wurden abgehalten, um U-Boote zu suchen und zu verfolgen, sowie um Menschen in Seenot zu suchen, retten und medizinisch zu versorgen“, so die Pressemitteilung der russischen Marine.

Russische Militär- und Marinebeamte kündigten am Freitag an, dass die Kriegsschiffe im Mittelmeerraum umfangreiche U-Boot-Übungen durchgeführt hätten. Insbesondere die Fregatten der russischen Schwarzmeerflotte, Admiral Makarov und Admiral Essen, führten die Übung zusammen mit Hubschraubern an Deck in der Nähe der syrischen Küstengewässer durch.

Laut TASS hat die russische Marine im Rahmen der Übung mit Cruise-Missiles bewaffnete U-Boot-Killer eingesetzt:

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Die Fregatten sind mit acht Launchern von Kalibr-NK-Marschflugkörpern bewaffnet, die Oberflächen-, Küsten- und Unterwasserziele in einer Entfernung von bis zu 2.600 km treffen können.

Die Kriegsschiffe dieses Projekts sind außerdem mit Shtil-1-, Palash- und AK-630M-Raketenabwehr- und Artilleriesystemen, 100-mm-Universal-Artilleriegeschützen A-190, Torpedoröhren und Raketenwerfern des Typs RBU-6000 ausgerüstet. Die Fregatten verfügen außerdem über eine Start- und Landebahn sowie einen Hangar für einen U-Boot-Kampfhubschrauber (Ka-27 oder Ka-31).

Russland versucht mit der Stärkung der Marinepräsenz in den Gewässern vor Syrien vor allem den Amerikanern zu zeigen, dass man hinter der legitimen Regierung von Präsident Bashar al-Assad steht und eine NATO-Invasion nicht zulassen wird. Ohne die russische Militärpräsenz vor Ort hätten die Angloamerikaner wohl bereits längst schon ihre Angriffe auf syrische Regierungseinrichtungen verstärkt und den seit vielen Jahren geplanten Regime-Change weiter vorangetrieben.

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