Proteste der "Gelben Westen" in Frankreich. Bild: Screenshot ZDF

Die Franzosen sind von einem ganz anderen Schlag als die Deutschen – und gehen auch mal zu Millionen auf die Straßen, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Macron hat fertig.

Von Dr. Hans-Jürgen Klose

Selbst das ZDF titelt „Anti-Eliten-Stimmung in Frankreich“. Im vergangenen Jahr brachte Macron sein Buch „Revolution“ heraus – aber irgendwie hatte er sich das anders vorgestellt als das, was derzeit in Frankreich passiert.

Der ehemalige Jesuitenschüler und spätere Rothschild-Zögling der aus Karriere-Geilheit eine 24 Jahre ältere Frau geheiratet hat, ist mit seinem Latein am Ende. Marine Le Pen freut sich drüber, denn der Rassemblement National wird als nächstes die Nr.1-Partei in Frankreich.

Seit Macron die politische Bühne betrat, bettelt er um deutsches Geld. Gott sei Dank können Scholz und Merkel nicht so wie sie gern möchten, denn sonst wären 50 Milliarden an deutschen Steuergeldern schon weg. „Zur Belebung der Wirtschaft in der Eurozone“ hatte er als damaliger französischer Finanzminister schon 2014 das Geld haben wollen. Weil es damals noch CDU-Politiker gab, die das Schlimmste verhinderten, blieb ihm nichts anderes übrig als sich das Geld der französischen Arbeiter zu holen. Was zur Zeit geschieht ist nur eine erste Quittung für eine völlig verfehlte Finanz- und Haushaltspolitik in Frankreich.

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Dass die Franzosen für ihre Rechte anders als wir Deutschen noch auf die Straße gehen, ist zumindest ein europäischer Lichtblick.

Dass Macron es fertig bringt, während der laufenden Proteste in Frankreich mit rosa Scherpe zum Staatsbankett zu gehen, zeigt dass er für´s gemeine Volk kein Gefühl hat.

Seinen Spruch auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise „Jeder soll nach Frankreich kommen können und an unserer Freiheit teilhaben und sie verteidigen“ hat damals schon keiner ernst genommen, denn Migranten waren ihm auch schon damals nur in Deutschland willkommen.

Als auch noch publik wurde, dass er jeden Monat 10.000 Euro für Visagisten und Kosmetik ausgibt, hat den Hass der Bevölkerung auf die Pariser Eliten nur befeuert.

Ja Revolution – auch Marie-Antoinette sagte am Vorabend der französischen Revolution: „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen.“ Bald darauf starb sie auf dem Schafott.

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11 KOMMENTARE

  1. Holt das Richtwerkzeug für Hoch- und Volksverräter wieder aus den Mussen – es geht bald los 😉

  2. Nun wie Revolution sieht das noch nicht aus , wohl aber nach Aufstand. Die ,,große Revolution“ fing aber auch mit Aufständen an und endete für viele der Herrschenden unter dem Fallbeil.
    Es ist also noch Hoffnung……..

  3. Er braucht nicht um Geld betteln, Frankreich ist Siegermacht das sollte nicht vergessen werden. Er könnte so wie die Polen noch mehr Reparationen verlangen und das würde Deutschland noch mehr blockieren als es schon ist.
    Auch wenn er ein Jeuiten- und Rothschildschüler ist, die Zielrichtung der gewünschten Politik entspricht der, die im Hintergrund der genannten steht.

  4. Nicht besonders überraschend, dass genau dieses Szenario bei Alois Irlmaier beschreiben wird.
    Es besteht wirklich Hoffnung, für die, die das Kommende überleben werden.

  5. Interessant ist auch, dass die Mainstream-Medien wenig bis gar nichts von dieser Revolution bzw. diesen massiven Bevölkerungs-Protest bekannt geben. Es ist offensichtlich, dass diese Nachrichten den Mächtigen nicht genehm sind. Ein Beispiel mehr, und ein sehr offensichtliches Beispiel, das klar veranschaulicht, wie die Öffentlichkeit ganz bewusst manipuliert oder angelogen wird. Wichtige Informationen zu unterschlagen, das ist eine spezielle Form der Lüge.

  6. Rund 75% der deutschen Bevölkerung wissen gar nicht, was draussen in der Welt, in der Eu, in den USA, in Deutschland passiert!
    Sie werden mit nebensächlichkeiten und Falsch-Informationen sowie Promi-stories, Fußball und sonstigen trash zugemüllt und vergessen dabei, dass POLITIK – also die Verteilung der Macht – besonders für Deutschland und die Deutschen das Bestimmende ist.
    Wer nix weiss, kan nnicht agieren, schon gar nicht auf Mißstände, die für ihn/sie im Verborgenene wuchern!
    Der Normalo freut sich des Lebens, weil es uns so gut geht und weil wir neben Weltmeister auch Gutmenschenmeister sind. Der Titel, das Etikett ist wichtiger als der Inhalt. Wie bei merkel: Etikett: besonnen und ruhig ist wichiger als Kriminell und Hochverrat.

  7. Wann wird dieses schwachsinnige Zitat von Marie-Antoinette endlich mal zu Grabe getragen? Das hat sie niemals gesagt, das wurde ihr in den Mund gelegt. Und das ist keine neue Erkenntnis.

  8. „Ja Revolution – auch Marie-Antoinette sagte am Vorabend der französischen Revolution: „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen.“ Bald darauf starb sie auf dem Schafott.“

    Bedaure Herr Dr. Klose, aber was das angeht, sollten sie die Denkoffenheit aufbringen, um ihr althergebrachtes Schulwissen auf den Prüfstand zu stellen. Im Vergleich zu den radikaldemokratischen Revolutionären um Robbespierre, schneidet das Ancien Regime viel besser ab. Es handelt sich hier um eine typische demokratische Propagandalüge, die sich bis heute hartnäckig in der Welt hält.

    Am 5. Oktober 1789 machten sich mehrere Tausend Pariser Frauen auf einen Protestmarsch nach Versailles, um König Ludwig XVI. zu Maßnahmen gegen die grassierende Hungersnot zu bewegen. Diese stinkenden Fischweiber (Poissarden) wurden beim König vorgelassen, der sie sehr höflich behandelt haben soll und versprach, Mehl nach Paris bringen zu lassen.

    Laut dem Buch „Voltaire – Une Imposture au Service des Puissants“ der französischen Historikerin Marion Sigaut, einer Fachfrau für das 18. Jahrhundert, war der Anstieg des Brotpreises eine direkte Folge der Privatisierung des Getreidehandels, die ein Projekt des unter dem Einfluß englischer, das heißt demokratischer Ideen stehenden Ministers Turgot gewesen ist.

    Wenig später wollte der König über den Fortbestand der Monarchie eine Volksbefragung durchführen lassen, doch die demokratischen Revolutionäre ergriffen die Macht und zogen es vor, auf das eigene Volk schießen zu lassen. Bald darauf kam es zu den Massakern in der Vendée, der erste demokratische Völkermord auf europäischem Boden. Frauen, Kinder und Alte wurden lebend in Flüssen versenkt. Soviel zu ihrer gelobten Revolution, die zweifelsohne und in jeglicher Hinsicht der Ursprung für den Niedergang der europäischen Völker und Kulturen ist. Alles spricht dafür, daß die Demokraten auch heute eher auf ihr eigenes Volk die Waffen richten würden als ihre liberalkapitalistische Umvolkungspolitik zu ändern.

    „Das gegenwärtige System läßt uns glauben, daß die Aufklärung eine Erlösungsbewegung für das Volk und die Französische Revolution eine Volkserhebung war, daß Voltaire die Meinungsfreiheit verteidigte, daß die Könige Tyrannen waren und daß die katholische Religion barbarisch war. Die Wirklichkeit ist das genaue Gegenteil. Die Aufklärung war eine elitäre Bewegung voll der Verachtung für das Volk. Die Revolution war eine Reihe von blutrünstigen und barbarischen Staatsstreichen. Voltaire war ein Monster. Unsere Könige waren Beschützer und die katholische Religion war die tragende Säule der schönsten Werte unserer Zivilisation.“ – Marion Sigaut

    „Ist die Vermischung der Völker als politisches Ziel, nicht ebenso kritisch – oder gar rassistisch – einzuordnen wie eine pauschale Politik, der ethnischen Reinhaltung der Rassen? Ohne die entsprechenden Handlanger aber, wäre dieser Wahnsinn des widersinnigen operativen Eingriffs in die Schöpfung, also in die Gesetze der Natur, gar nicht möglich. Es stellt sich die Frage, ob genau zu diesem Zweck die parlamentarische Demokratie vor langer Zeit als nicht anzuzweifelndes Dogma erfunden wurde. Wer weiß?“ – Andreas Popp

    Weiterhin täuscht sich Herr Dr. Klose über die revolutionäre Stimmung im heutigen Frankreich. Ich war am vergangenen Samstag in Straßburg, alles lief harmlos ab wie bei PEGIDA, das heißt von den Gilets jaunes geht (noch) keine Gefahr für Macron aus. Man darf nicht vergessen, daß die Protestierenden wegen Benzinpreisen und Steuererhöhungen auf die Straße gehen, einen grundsätzlichen Systemwechsel streben sie meinens Wissens nach nicht an.

    Echten Patrioten muß es zwingend um eine Renaissance der deutschen und europäischen Kultur gehen. Das heißt, wir Deutschen sollten an einer grundsätzlichen Umkehr der leerzivilisatorischen Amerikanisierung unseres Volkes arbeiten, die amerikanische Besatzungsmacht idealerweise vom Feld verweisen, den Kapitalismus in Frage stellen, und erst darüberhinaus die Abwehr einer Islamisierung und Afrikanisierung in Angriff nehmen. Man darf das Pferd nicht von hinten aufzäumen. Stattdessen müssen wir die Ursache der Pest therapieren. Wer annimmt, dies sei unter der Herrschaft der volksfeindlichen Demokraten zu bewerkstelligen, die sich seit 230 Jahren als Totengräber unserer Kulturen und Völker erweisen, der hat bis zum heutigen Tag nicht verstanden, mit welchem Gegner er es zu tun hat.

  9. Hallo Thomas Martini- Straßburg ist nicht Frankreich – wenn 140.000 Mann auf der Straße und es die ersten toten gegeben hat, kann man von „revolutionärer Stimmung“ sprechen. Was Marie-Antoinette angeht, ist dieser Spruch erst in Abrede gestellt, seit 68-er auf den Lehrstühlen sitzen. Worauf es mir ankam war die Parallele in der Menschenverachtung aufzuzeigen.

  10. Guten Abend Herr Dr. Klose,

    Straßburg ist nicht Frankreich – wenn 140.000 Mann auf der Straße und es die ersten toten gegeben hat, kann man von „revolutionärer Stimmung“ sprechen.

    Sicher kann man das, aber eine Gefahr für Macron und das bestehende System besteht (noch) nicht.

    „Worauf es mir ankam war die Parallele in der Menschenverachtung aufzuzeigen.“

    Die Menschenverachtung ging damals wie heute von den Demokraten aus, es gab selten in der Geschichte eine classe politique, die es sich erlauben konnte, so offen ihre Verachtung für das eigene Volk zu zeigen.

    Für Marie-Antoinette, eine hochanständige Frau, haben Männer und Frauen ihren Kopf hingehalten, weil sie nicht bereit waren, der Monarchie abzuschören. Das sollte uns zu denken geben, ob der Adel damals tatsächlich eine so schlechte Repräsentation für das französische Volk war, und ob wir heute mit den Demokraten besser bedient sind. Würden Sie für Merkel, Macron oder May ihren Kopf hinhalten, wenn es Ihr Leben und das Ihrer Angehörigen retten würde, der Demokratie zu entsagen?

    Die seit der französischen Revolution fortschreitende Demokratisierung, hat abseits des mit technischen Hilfsmitteln erfundenen „konsumistischen Flittergoldes“ (Dr. Thor von Waldstein) nur Unheil über die Völker gebracht, und das „Problem mit der kapitalistischen Geldelite besteht darin, dass sie keine Aristokratie mehr ist, die der Gesellschaft „die Frischluft ihrer Sitten“ [Nicolás Gómez Dávila] zuführt“ (Michael Klonovsky).

    Was die westlichen Demokratien in den letzten 100 Jahren an Grausamkeiten und Kriegsverbrechen in aller Welt angerichtet haben, sprengt jede Vorstellungskraft, und scheinbar ist die allgegenwärtige demokratische Systempropaganda zu wirkmächtig, damit eine kritische Masse diesen gigantischen Hoax durchschaut.

    Nun steht Europa vor der größten und existenzbedrohendsten Krise aller Zeiten. Ist der UN-Völkermordpakt erst unterzeichnet, wird es kein Halten mehr geben, und die Demokraten haben ein Papier, mit dem sie Kritiker der Umvolkung strafrechtlich aus dem Verkehr ziehen können.

    Um speziell auf die deutsche Lage einzugehen, seit 100 Jahren erfahren wir nur noch Ausbeutung und Demütigungen durch das Ausland. Unsere eigenen Politiker wehren sich nicht dagegen, sondern tun alles, um selbst so gut wie möglich am Schuldkult zu profitieren. In jeder Hinsicht hat das deutsche Volk seinen kulturellen und charakterlichen Tiefstand erreicht, und das ist direkte Folge einer seit 70 Jahren exponentiell fortschreitenden Amerikanísierung in allen Lebensbereichen.

    Im deutschen Kaiserreich hingegen haben die Deutschen unglaublich viele Nobelpreise eingeheimst, was sich nur auf die außergewöhnliche Bildung und Gedankenfreiheit zurückführen lässt, die damals sehr weit verbreitet war. Die größten Genies der deutschen Geschichte, Haydn, Bach, Mozart, Dürer, Spitzweg, Waldmüller, Jean Paul, Goethe, Schiller, Beethoven, also die Komponisten, Maler, Architekten, Bildhauer, und Schriftsteller, die aus Deutschland ein Land der Dichter und Denker machten, wurden allesamt in Monarchien ausgebildet.

    Was hat das Zeitalter der deutschen Demokratie dem aus kultureller, literarischer, architektonischer, und wissenschaftlicher Sicht namentlich entgegenzusetzen?

  11. Herr Thomas Martini, gibt es Sie wirklich? Kaum zu glauben, dass es noch gebildete und damit Persönlichenkeiten gibt die normal denken und sprechen können.
    Wenn ich sehe was ein deutsches Abitur das vergleichbar mit einer mittleren Reife aus meiner Zeit -1946 – zu vergleichen ist, wie kann es noch Genies in Deutschland geben? Heute wird eine Ausbildung nach Ereichbarkeit der besten finanziellen Ergebnissen ausgewählt. Berufung und Besitz von Genen spielt keine Rolle mehr.
    Die Schulbildung des Volkes ist geziehlt darauf ausgerichtet den Ur-Deutschen immer weiter in den Sumpf zu schicken.
    Es tut weh, als 85 jähriger zuzusehen wie ein Volk zugrundegerichtet und ausgelöscht wird.
    Es ist vorbei und zu spät.

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